Blog > Luxifa 20.09.2013 um 17:28 Uhr
Treffpunkt Berlin
Am 30. August bis 1. September fand bekanntlich das erste Vereinstreffen unseres kleinen eSport-Vereins statt. Ich nutze das hier um meinen ganz persönlichen Eindruck dieser drei Tage zu verewigen.

Da ich aktiv an der Planung beteiligt war, begann das Unterfangen Vereinstreffen für mich bereits im Frühjahr des Jahres. Details wie die Unterkunft, der Termin oder auch die geplanten Aktivitäten standen somit unter meinen Aufgaben. Geteilt habe ich mir die Organisation mit ‚Wick‘.
Recht schnell fanden wir einen Termin und die Unterkunft auch zeitnah gebucht. Ein Apartment für bis zu 10 Personen mitten in Berlin mit sehr guter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Als Aktivitäten war zunächst eine Art ‚Schnitzeljagd‘ durch Berlin geplant. Doch da dies ein wenig abhängig vom Wetter gewesen wäre und dazu die meisten keinerlei Lust auf etwas Kulturprogramm hatten, verwarfen wir die Idee. Als nächsten als Idee hatten wir einen Besuch im Berliner Dungeon. Diese Idee verwarfen wir in erste Linie wegen den Kostengründen. Danach gingen uns die Ideen ein wenig aus. Erst kurz vor dem Treffen entschlossen wir uns dann für einen Besuch um Computerspiel-Museum und einer Partie Minigolf.
Für mich selbst ist es kein Treffen mit vielen Unbekannten. Ich selbst habe bis auf ‚nuclear‘, ‚Nadja‘, ‚rapt99r‘, ‚seller‘ und ‚x0ne‘ alle bereits persönlich getroffen.

Tag 1 aus meiner SichtMein Tag begann bereits morgens um 6 Uhr, da ich bis 16:45 Uhr arbeiten durfte. Von dort habe ich mich direkt mit ‚rapt99r‘ und ‚Nadja‘ getroffen. Eine herzliche Begrüßung mitten auf dem Alexanderplatz. Zwar habe ich die beiden in dem Moment das erste Mal vor mir stehen gehabt, doch kenne ich beide seit über drei Jahren und demnach verbindet und natürlich eine Freundschaft. Gemeinsam mit den beiden sind wir Richtung Unterkunft gefahren um dort den Checkin durchzuführen. Wir waren von der Unterkunft her begeistert. Sie war groß, soweit sauber und direkte Schäden beziehungsweise Mängel haben wir nicht entdeckt.
Dort vor Ort haben wir dann auf den Rest gewartet. Die Nummer vier im Apartment war ‚seller‘, der von Hamburg mit dem Bus nach Berlin gefahren ist. Auch hier keine Spur von Erstkontakt. ‚seller‘ kenne ich seit 2009, also auch inzwischen nicht nur ein einfacher Internetbekannter von mir, sondern ebenfalls ein Freund geworden. Kurze Zeit darauf kam dann ‚XuNiL‘ an. Dieser ist ein Gründungsmitglied des Vereins, daher habe ich ihn bereits 2010 in Köln persönlich kennen gelernt. Leicht durstig und müde saßen wir dort und warteten auch ‚Wick‘ und ‚nuclear‘ den Einkaufen getätigt haben. Als sie endlich angekommen sind halfen wir alle beim Schleppen und einräumen in den Kühlschrank. In dem Moment noch nichtahnend, dass ‚Wick‘ den Einkaufszettel verloren hat und weder ‚Wick‘ noch ‚nuclear‘ auf die Idee gekommen sind mit ihrem Smartphone die Liste online abzurufen. Tja, ein paar Dinge wurden vergessen. Egal, der Besuch im Rewe war eh nötig, da unser Lieblings-Russen ‚rapt99r‘ mit der Wahl des Wodkas nicht einverstanden war. Fast der komplette Rest kam dann aus Nordrhein-Westfalen angefahren. ‚marc‘ am Steuer brachte ‚wiLsoN‘, x0ne‘ und ‚knuffeline‘ sicher nach Berlin. Im Auto saß eigentlich nur ‚x0ne‘ als einziger Fremder, wenn man es so nennen mag. Ich kenne ‚x0ne‘ seit diesem Jahr und bin bis heute froh, dass er sich dazu entschlossen hat, die Maus an den Nagel zu hängen und das Thema Teambetreuung unter unserer Flagge weiterzuführen. Man erinnere sich, dass sein damaliges CS:GO Club Team von uns rausgeworfen wurde und diese jetzt für DkH spielen. An der Stelle grüße ich doch gerne ‚köppy‘ der sowohl als Vereinsmitglied als auch beim Treffen in Berlin gerne willkommen gewesen wäre.
Den Schlussstrich zog ‚Drinky‘. Nicht nur die weitetesten Anreise aus Wien hatte er, sondern auch das größte Pech. Bei ‚Drinky‘ wurden nämlich die Gepäckstücke irgendwie nicht mitgeschickt. Irgendwann nach 22 Uhr waren wir dann alle endlich zusammen.
Zwölf Vereinsmitglieder auf einem Haufen. Alle wussten, dass es am nächsten Tag ein Programm gibt, aber nur wenige wussten was auf sie zukommt.

Den Abend haben wir dann an einer Currywurst-Bude ausklingen lassen. Einige sind danach ins Apartment, andere noch in eine Cocktailbar. Mit ‚nuclear‘ bin ich dann zu mir. Auf dem Rückweg in der Tram erlebte ‚nuclear‘ dann Berlin bei Nacht. Ein Tourist oder dergleichen suchte in der Tram Streit. Zunächst bei uns beziehungsweise mir. Da wir ihn aber ignoriert haben, verlor er das Interesse an uns. Jedoch war dann ein Urberliner genau das richtige. Lautstark mit sehr deftigen Sprüchen versüßte uns dieser Berliner die Heimfahrt. Es fehlte nur am Ende das Handgemenge. Bei mir angekommen wollten wir noch eine Runde FIFA spielen, doch entschlossen wir uns nur noch die Zusammenfassung des Bayern-Spiel gegen Chelsea anzuschauen. Yeah! Euro-Supercup-Sieger 2013. So muss das sein.

Tag 2Viel zu früh ging mein Wecker, doch der Zeitplan war ambitioniert ausgestellt. Neben einem Hinweg von 30 Minuten musste wir, sprich ‚nuclear‘ und ich gegen 10 Uhr in der Unterkunft ankommen. Um 10:30 Uhr begann bereits die Mitgliedsversammlung. Leider war der Fernseher in der Unterkunft nicht umstellbar, daher war das Bild der Präsentation etwas klein, doch jeder konnte es sehen und lesen. In der Versammlung wurde dann der Vorstand gewählt. Keine große Überraschung dass sowohl ‚wiLsoN‘ und ich im Amt blieben und als Schriftführer ‚Wick‘ gewählt wurde. Eher überraschend war für mich das Thema Mitgliedsbeitrag. Nur zwei waren generell gegen einen Beitrag. Der Rest war direkt dafür, künftig einen Beitrag zu zahlen. Die Summe und Zahlungsart wurde dann später am Laufe des Tages geklärt.
Was mich sehr gefreut hat, war eine Überraschung von den Mitgliedern für mich. Ohne mein Wissen sammelte ‚nuclear‘ Geld ein und hat mir ein KR-Bild anfertigen lassen. Diese dekoriert inzwischen natürlich mein Wohnzimmer zu Hause. Für viele sicher als genialer Moment war, als ich direkt ein Bild von der Wand genommen habe und unser Vereinswappen an die Wand gehängt habe. Danke auf diesem Weg für dieses sehr geile Geschenk.
Da der Zeitplan sehr eng war, mussten wir umgehend zur ersten Aktivität. Irgendwie haben es einige erraten, dass es zum Minigolf geht. Doch keiner wusste, dass dieses Minigolf wenig klassische Bahnen hatte und dazu komplett in Schwarzlicht getaucht wird. Mir selbst machte es sehr viel Spaß, da ich seit Jahren keinen Golfschläger mehr in der Hand hatte. Meine Vierergruppe bestand aus ‚wiLsoN‘, ‚x0ne‘ und ‚Drinky‘. Phänomenal war für mich, dass ‚Drinky‘ einfache Bahnen stellenweise nicht wirklich hinbekommen hat, doch desto schwerer es wurde, desto besser wurde er. Bei mir war es natürlich andersrum. Den Sieg konnte am Ende zwar ‚wiLsoN‘ einfahren, doch nur recht knapp vor mir. An der Stelle noch einmal meine Gratulation zum Sieg.
Da wir schneller mit dem Minigolf fertig wurden als wir dachten, hatten wir noch ein paar Minuten zu überbrücken. Diese Zeit nutzen wir indem wir gemeinsam im Park bei einem kühlen Getränk nach Wahl saßen. Im Anschluss sind wir dann teilweise zu Fuß, teilweise mit der U-Bahn beziehungsweise Tram zum Computerspiel-Museum. Dort war ich persönlich vom Ansturm überrascht. Es war sehr gut besucht und dennoch war genug Platz und Zeit, dass sich alle kleinen „Nerdritter“ richtig austoben konnten. Die meisten waren hellauf begeistert.
Da so langsam der Magen bei den meisten geknurrt hat, stand zum Glück als nächstes der Heimweg und dort das Abendessen auf dem Programm. Nudeln á la ‚XuNiL‘, der sich als heimlicher Meisterkoch entpuppte. Danke hierfür fürs Einspringen als Koch. Allen hat es gut geschmeckt.
Nach dem Essen haben wir dann die Diskussion über die Höhe des Mitgliedsbeitrags abgeschlossen und wir schauten uns die EPS Relegation unseren CS:GO-Teams an. Alle saßen immer wieder gespannt vor dem Fernseher. Am meisten wohl ‚Nadja‘. Niemand hätte den Spielverlauf sich anschauen müssen, denn ‚Nadjas‘ Mimik verriet immer genau, wie es um das Team stand. Es war ein herrlicher Anblick, die junge Frau so mitfiebern zusehen. Eigentlich wollten wir den Abend mit ein paar Gesellschaftsspielen den Abend ausklingen lassen, doch die Relegation zog sich solange hin, dass wir nur noch ein teamKR-Spiel gespielt haben. Da es selbst erfunden wurde, waren die Regeln noch ausbaufähig, doch insgesamt machte es Spaß. Irgendwann gegen 3 Uhr morgens ging es dann endlich Richtung Bett.

Tag 3Erneut viel zu früh weckte mich das Piepsen meines Weckers. Doch ‚nuclear‘ musste zeitig los um seinen Zug zu bekommen. In meiner Wohnung warte ich dann bis nachmittags, dass ‚Nadja‘, ‚rapt99r‘ und ‚Drinky‘ ankommen. Irgendwie hatte ‚XuNiL‘ scheinbar keine Lust nach Hause zu fahren, so blieb er kurzentschlossen ebenfalls bis abends noch in Berlin. Eigentlich hatte ‚Nadja‘ den Wunsch ins Sealife zu gehen. Doch irgendwie wollte die junge Frau lieber ein Film im Fernsehen schauen und danach die Relegation weiterverfolgen. ‚Wick‘ kam später auch noch dazu.

Rund 18 Uhr am Sonntag endete für mich das Vereinstreffen. Übrig geblieben sind sehr viele schöne Erinnerungen. Viele lustige Fotos, einige Getränke und viele Chips.

Danke an alle, die diesen Treffen ermöglicht haben und dabei waren. Auf ein nächstes Mal!


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