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eSport bald ohne seine Traditionsvereine?
Verfasst am 08.01.2017 um 11:09 Uhr von wiLsoN
Michael Decker, Leiter von escene, engagiert sich zuletzt vermehrt im Produzieren von deutschsprachigen Videos in Form einer Kolumne via YouTube. Dieser Blogeintrag ist bezugnehmend auf seine Meinung zur Gefahr des Einstiegs diverser Sportvereine in den eSport.

Als Gefahren für den eSport bezeichnet Michael einerseits das Verschwinden von traditionellen eSport-Vereinen, wie es teamKR einer ist, weil die Sportvereine die Spieler zum Teil mit exorbitanten Gehältern locken, Vereine aufkaufen. Eine These ist, diese würden womöglich ihr Engagement wieder einstellen, sobald sie festgestellt haben, dass der eSport nicht profitabel genug sei um ein weiteres Investment zu rechtfertigen. Andererseits sieht er Gefahren für die Fans, indem der Wirtschaftszweig eSport stärker monetarisiert werden wird und künftig seitens der Veranstalter mehr Pay-Per-View-Systeme angeboten werden würden, statt wie bisher auf kostenlose Live-Streams zu setzen.

Richtig ist, die Einstiege von traditionellen Sportvereinen oder auch weiterer Investoren, in den U.S.A. zuletzt vermehrt ehemalige Basketballprofis, spülen Geld in das Ökosystem eSport. Dies kann Fluch oder Segen sein, abhängig von der Perspektive, aus der man den Geldregen betrachtet.

Streaming Desk bei der ESL Meisterschaft 2016 Winter
Streaming Desk bei der ESL Meisterschaft 2016 Winter, Foto: CS PIX
Bereits vor einigen Jahren habe ich die These aufgestellt, der Markt müsse sich bereinigen, da es ein Überangebot von Vereinen gebe. Viele Vereine bieten national seit Jahren in etwa dasselbe Level an Support für gewisse Teams. Da geht es um Nuancen, die für junge Spieler bereits ausschlaggebend für einen Wechsel sind. Das Problem dabei sind nicht vorhandene oder nicht wasserdichte Spielerverträge, wodurch solche Transfers im Regelfall für den ehemaligen Club zu einem Verlustgeschäft werden, obwohl man Zeit und Geld in den Akteur investiert hat und eine langfristige Zusammenarbeit angestrebt hatte.

Sportvereine verfügen über das notwendige Know-How an dieser Stelle, während gerade die traditionellen eSport-Vereine, wenn man die Top-Vereine ausklammert, eindeutig Nachholdbedarf haben. Es wird ein Ausdünnungsprozess einsetzen. Clubs, wo 16-Jährige Schüler oder Mediengestalter ohne BWL-Kenntnisse die Leitung inne haben, werden weniger werden. Die nötige Professionalität fehlt um mit den "A-Teams" mithalten zu können und auch ein System, das "B-Teams" von der anstehenden stärkeren Monetarisierung profitieren lässt. Davon lässt sich derzeit nur träumen, denn einen zentralen Dachverband, der solche Umverteilungen zuverlässig reguliert, gibt es in dieser Form noch nicht. Dies ist allerdings unerlässlich, damit die Professionalisierung auch bei den "B-Teams" voranschreiten kann.

Die aktuell kostenlosen Live-Streams resultieren aus dem Fortschritt der Technik und dem Fakt, dass althergebrachte Fernsehsender weiterhin den Einstieg in den eSport scheuen. Tests bei Spartensendern liefen durchwachsen. ZDFkultur übertrug ESL-Veranstaltungen, ProSiebenMAXX wagte sich mit der ELEAGUE an Counter-Strike. Mit dem Erfolg, dass der Vorstand beim ersten Gegenwind kalte Füße bekam und alle Aktivitäten umgehend eingestellt wurden.
Zuschauer bei der ESL Meisterschaft 2016 Winter
Zuschauer bei der ESL Meisterschaft 2016 Winter, Foto: CS PIX
Die Zahl der eSport-Fans wächst, das Durchschnittsalter der Zuschauer wird in den nächsten Jahren sukzessive zunehmen und dadurch steigen auch die potenzielle Kaufkraft sowie die Bereitschaft, Pay-Per-View-Angebote wahrzunehmen, weiter an. Parallel arbeiten mehr Menschen im eSport, die am Monatsende ihren Gehaltsscheck sehen wollen. Die Pay-Per-View-Variante wird kommen und könnte vielen Vereinen, so man dafür eine vernünftige Regelung findet, zugute kommen.

Gefragt sind zudem Turnierveranstalter, allen voran Unternehmen wie die ESL, die den eSport nicht bloß als Marketinginstrument nutzen, sondern ihr Kerngeschäft darin sehen. Diese haben ein natürliches Interesse daran, dass das Ökosystem eSport nicht kippt, da sie davon abhängig sind. Entsprechend positiv sehe ich die Bemühungen seitens der ESL, den Aufbau eines Verbandes anzuschieben, der verschiedene Stakeholder an einen Tisch holt und einen Austausch zwischen diesen ermöglicht. Unerlässlich wäre hier das gezielte Fördern von Neugründungen und bestehenden Vereinen in der Gründungsphase. Es gilt Know-How zu Vertrag- sowie Vereinsrecht zu vermitteln. Von mir aus darf die Mitgliedschaft im Verband Geld kosten, insofern Gegenwerte in Form von Workshops in diesen und anderen Richtungen geboten würden. Dafür müsste zunächst der Verband seine Tore öffnen und seinen elitären Kreis um zusätzliche Vereine erweitern.

Ich gehe nicht davon aus, dass der eSport bald ohne Vereine dastehen wird, wie es Michael etwas überspitzt darstellt. Fakt ist allerdings, die Konkurrenz wird größer und die Traditionsvereine müssen sich strecken um nicht auf der Strecke zu bleiben. Zusammenschlüsse mehrere Vereine sind eine gute Option um Kräfte zu bündeln.

Das Video von Michael Decker

Eine Nacht in Karazhan - Das neue Hearthstone Abenteuer
Verfasst am 12.08.2016 um 20:57 Uhr von marc
Nach der Liga der Abenteurer und dem Flüstern der alten Götter steht nun mit Eine Nacht in Karazhan das nächste Abenteuer in den Startlöchern und bringt insgesamt 45 neue Karten mit sich. Lore-technisch läd uns Magier Medivh zu seiner großen Party im Turm von Karazhan ein, zu einem Zeitpunkt bevor der Turm finster und trostlos wurde, so wie ihn der ein oder andere bereits aus World of Warcraft kennt. Im Verlauf des Abenteuers könnt vier Flügel für jeweils 700 Gold zusätzlich zum kostenlosen Prolog freischalten. Alternativ existiert auch die Option das Abenteuer komplett gegen Echtgeld zu erwerben. Im Rahmen der Ankündigung des neuen Abenteuers veröffentlichte Blizzard auf der ChinaJoy, vor wenigen Wochen bereits den dazugehörigen Trailer.



Auf dem Weg zur Turmspitze gilt es mal wieder eine Vielzahl an Widersachern zu besiegen und somit die neuen Karten freizuschalten. Jede der neun Klassen erhält jeweils drei neue klassenspezifische Karten und zu dem gibt es eine Menge neutraler Karten. Eine komplette Übersicht aller Karten findet ihr auf Hearthpwn.

Die neuen Karten im Überblick

Doch wie werden die neuen Karten wohl die Meta des Spiels beeinflussen, vor allem in Bezug auf die Ladder und auf Turnierdecks. Hierzu hat sich unser Hearthstone-Team bereits ausführlich beschäftigt und ist zum Ergebnis gekommen das voraussichtlich nur wenige Karten Einzug ins kompetitive Hearthstone erhalten werden. Welche das genau sind könnt ihr in unserer Karten Preview zu Eine Nacht in Karazhan erfahren.




Die perfekte eSport-Bewerbung
Verfasst am 28.07.2015 um 12:29 Uhr von wiLsoN
teamKR existiert seit 2003. Vom ersten Tag bis heute agierten weit über 500 Spieler für unseren Verein. Jede Woche erreicht uns eine Vielzahl von Bewerbungen. Einige von Euch bieten viele Informationen zu sich, respektive Ihrem Team. Jedoch gibt es auch die andere Seite, E-Mails á la "Hey, sucht ihr Team?". Wie sollen wir als Verein anhand einer solchen Frage entscheiden, ob wir genau Euch oder Euer Team suchen? Im Folgenden möchte ich Euch vorstellen, welche Details uns als Verein interessieren. Der Einfachheit halber beschränke ich mich auf sich bewerbende Teams, der überwiegende Teil gilt gleichermaßen für Einzelspieler.

Zu Eurer Person
Es gibt stets einige Bewerber, die der Meinung sind, uns gehe dies alles nichts an. Niemand zwingt Euch zur Preisgabe Eurer persönlichen Daten. Ihr bewerbt Euch bei uns, nicht umgekehrt. Schafft Ihr es nicht etwas Einfaches wie Euren Namen anzugeben, wie sieht Eure Kooperationsbereitschaft bei redaktionellen Inhalten oder gegenüber Euren Teambetreuern generell aus? Wie reagiert Ihr auf mögliche Konflikte innerhalb Eues Teams? Das sind Gedanken, die uns in einem solchen Fall durch den Kopf gehen. Letztendlich verpflichten wir Teams, die sich an dieser Stelle kooperativ zeigen.
Spätestens mit dem Vereinsbeitritt Eurerseits sind wir übrigens zur Erhebung diverser Angaben gezwungen, da wir als eingetragener Verein durch das Vereinsregister zum Führen einer Mitgliederliste verpflichtet sind.
Der Form halber sei an dieser Stelle angemerkt, dass sämtliche Daten durch unseren Verein selbstverständlich streng vertraulich behandelt werden.

  • Name (Vorname und Nachname)
  • Porträtfoto (Bewerbungsfotos sind bestens geeignet)
  • Wohnort
Wir fühlen uns wohler, wenn wir wissen wie Ihr heißt und wie Ihr ausseht. Euer Wohnort ist für die Planung künftiger Event-Teilnahmen relevant.

  • Geburtsdatum
Euer Alter ist für uns elementar, da wir ausschließlich Spieler aufnehmen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben. Zudem gibt es Szenarien wie Spielerverträge, die eine Geschäftsfähigkeit und somit üblicherweise das abgeschlossene 18. Lebensjahr voraussetzen.

  • Familienstand
Euer Familienstand ist für uns ein Hinweis darauf, wie viel Zeit Ihr investieren könnt. Naturgemäß ist es schwieriger für Euch auf semi-professionellem Niveau zu agieren, wenn Ihr Frau oder Mann und ggf. Kind habt. Wir haben bereits verheiratete Mitglieder in unseren Reihen sowie solche, die bereits Eltern sind. Wir schließen Eltern keinesfalls aus. Üblicherweise ist hier ganz einfach die Bewerbung für den spaßorientierten Bereich sinnvoller, da Eure Prioritäten klar pro Beruf und/oder Familie gesetzt sein werden.

  • Wohnsituation, Internetverbindung
Wohnt Ihr noch bei Mama und Papa, die Euch regelmäßig ab 21 Uhr das Internet abdrehen? Sind die Wände im Haus so dünn, dass Ihr Euch ab 20 Uhr nur noch flüsternd verständigen könnt? Teilt Ihr Euch eine 6 Mbit/s-Internetleitung in einer 8er-WG, so dass Euer Ping gern einmal von 20ms auf 2000ms springt? Dies sind Schwierigkeiten, die von vornherein offen angesprochen werden sollten. In der Regel finden wir gemeinsam eine Lösung.

  • Beruf
Habt Ihr einen "Nine-to-Five-Job" und seid ab 18 Uhr zuhause oder arbeitet Ihr im Schichtdienst? Seid Ihr Studenten und fallt als Team in den Prüfungszeiträumen zum Semesterende kollektiv aus? Beides muss kein Ausschlusskriterium sein, sondern ist eher eine Frage der Eigenorganisation bzw. der Teamsausrichtung. Schichtdienst und ein Fünf-Mann-Team ohne Ersatzspieler wären sicherlich eine überaus unglückliche Konstellation für ein ambitioniertes Team.

  • Hobbies
Welchen Freizeitaktivitäten geht Ihr, neben dem eSport, nach? Habt Ihr in der Vergangenheit bereits in anderen Sportarten semi-professionell gespielt? Spielt Ihr derzeit aktiv in einem anderen Verein, so dass Euch dies in Sachen eSport möglicherweise einschränkt? Wir plädieren hier im Zweifelsfall ganz klar für den klassischen Sport und die lokale Verbundenheit, aus unserer Sicht ist beides dem eSport vorzuziehen. An zweierlei Stellen semi-professionell zu agieren, ist zumeist unrealistisch.

Euer eSport-Werdegang
Für einige Bewerber immer wieder überraschend: Wir möchten wissen, was genau Ihr bis dato im eSport gemacht habt, wie Eure bisherige Laufbahn war. Floskeln wie "Wir sind voll motiviert und wollen was erreichen!" sind langweilig, nichtssagend, schnell geschrieben und stehen in nahezu jeder Bewerbung. Viel aussagekräftiger sind Kontinuität und das Skizzieren Eurer spielerischen Entwicklung. Dazu gehören insbesondere Eure Clanhistorie sowie Eure eingefahrenen Erfolge - beides sollte durch Euch belegt werden.
Seid Euch darüber im Klaren, dass Ihr Euch bei uns "bewerbt". In diesem Wort steckt "für sich werben" und dies ist nicht gleichbedeutend mit dem Gedanken, uns via Suchmaschinen nach Informationen zu Euch suchen zu lassen. Schreibt stattdessen Eure Bewerbung stets so, als würden wir Euch nicht kennen. Tragt Fakten über Euch zusammen, die Euch repräsentieren.

Leitfragen
  • Seit wann bist Du im eSport aktiv?
  • Welche Titel hast Du im eSport bereits gespielt?
  • Welche Erfolge hast Du im jeweiligen Titel bei welchem Verein / welchen Vereinen erzielt?
  • Seit wann spielst Du den Titel, in dem Du für uns antreten möchtest?
  • Welche Erfolge konntest Du bislang in diesem Titel erzielen?
  • Hast Du in Vereinen Aufgaben übernommen, die über das Spielerische hinausgehen? Wenn ja, in welchem Bereich?
  • Clanhistorie (mit Angaben von wann bis wann)

Euer Team
Neben Eurer Laufbahn im eSport interessiert uns Euer Teamgefüge. Einige Fragen erscheinen Euch vielleicht banal, aber oftmals sind sich Spieler eines Teams nicht einmal über die Antwort auf die Frage einig, welches Ziel sie als Mannschaft verfolgen. Dieses Detail ist allerdings elementar, legt es doch fest, wie hoch Eure Messlatte liegt und wie viel Aufwand Ihr betreiben solltet um Eurem Vorsatz zu entsprechen.
Wir als Verein haben Ziele im Kopf, die wir mit unseren Teams besprechen, regelmäßig gemeinsam für einen Zeitraum festlegen. Unsere Aufgabe ist es, abzuschätzen inwieweit wir Euch für das Erreichen dieser Ziele für geeignet halten. Als Basis dienen Informationen wie die Zeit, die Euer Team in dieser Konstellation besteht, wie viel Trainingsaufwand Ihr in welcher Form betreibt und vieles mehr.

Leitfragen
  • Wer von Euch ist wie lange im Team?
  • Haben einige von Euch bereits in anderen Teams zusammengespielt? (In welchem Titel? Bei welchem Verein? Wie lange?)
  • Wer hat welche Aufgabe im Team?
  • Wie ist Eure Trainingsintensität?
  • Wie gestaltet Ihr Euer Training?
  • Welche Events wurden von Euch in der Vergangenheit bestritten? (Nachweise!)
  • Welche Events werden von Euch aktuell bestritten? (sämtliche Teamaccounts, anhand derer letzte Ergebnisse nachzuvollziehen sind)
  • Welche Events sollen künftig von Euch bestritten werden?
  • Welche Ziele habt Ihr als Team?
  • Wie wollt Ihr diese erreichen?

teamKR
Eure Personen, Eure eSport-Erfahrungen und Eure Teamkonstellation gilt es nun mit unserem Verein in Verbindung zu bringen. Wir müssen abschätzen, ob Ihr zu uns passt. Dies geschieht unter anderem auf dem Wege, dass Ihr uns erklärt, was für Euch teamKR ausmacht und welche Form der Unterstützug Ihr Euch von uns wünscht.

Leitfragen
  • Wie seid Ihr auf teamKR aufmerksam geworden?
  • Wieso bewerbt Ihr Euch bei teamKR?
  • Was wünscht Ihr Euch von Eurem Verein?
  • Wie kann teamKR Euch beim Erreichen Eurer Ziele unterstützen?

Euer Marketing
Insbesondere im leistungsorientierten Bereich reicht es heutzutage nicht mehr, sich einfach nur auf das Spielen zu konzentrieren, wenn man erfolgreich sein möchte. Wir als Verein möchten Euch bestmöglich unterstützen. Dies beinhaltet die Suche nach starken Partnern für teamKR, von denen Ihr als Team wiederum profitiert. Elementar dafür ist Reichweite. Reichweite bedeutet, dass viele Personen Euch sehen, Eure Aktivitäten als Team verfolgen. Dies kann beispielsweise durch Artikel auf unserer Webseite geschehen, per Interviews mit Szeneseiten, Live-Streaming und via sozialer Netzwerke. Für uns ist es wichtig zu erfahren, ob Ihr auf dem Marketing-Sektor bereits über Erfahrung verfügt, selbst "streamt" oder als Spieler eine eigene Facebook-Seite oder dergleichen betreibt. Grundsätzlich solltet Ihr für solche Themen offen sein. Insofern Ihr bereits aktiv seid, reicht bitte Nachweise mit ein.

Leitfragen
  • Seid Ihr als Redakteur oder in anderer Funktion auf anderen Plattformen wie Szeneseiten aktiv?
  • Seid Ihr im Streaming-Bereich aktiv? Wenn ja, übertragt Ihr Eure eigenen Partien oder die anderer? Wenn nein, seid Ihr daran interessiert?
  • Habt Ihr eine eigene Fanpage bei Facebook?
  • Nutzt Ihr weitere Marketing-Kanäle? Wenn ja, welche?

Schlusswort
Ja, das Verfassen einer Bewerbung ist Aufwand und nimmt Zeit in Anspruch. Mit ein wenig Übung werdet Ihr beim Verfassen schneller. Zudem könnt Ihr Teile einer Bewerbung an unterschiedlichen Stellen wiederverwenden.
Achtet bitte auf die Form. Sowohl Rechtschreibung, Interpunktion als auch Anrede sollten korrekt sein. Zollt Eurem Gegenüber ein Mindestmaß an Respekt, indem Ihr keine mit Rechtschreibfehlern verseuchten Texte ohne Punkt und Komma einsendet oder teamKR zu Rot-Weiß Essen werden lasst. Es könnte ausschlaggebend dafür sein, ob Ihr zu einem Kennenlern-Gespräch eingeladen werdet.

Denkt an Eure Kontaktdaten.

Ich hoffe Euch mit diesem Blogeintrag ein wenig geholfen zu haben und wünsche Euch viel Erfolg beim Bewerben!

jetzt bewerben!

ESL und ESEA vereint - bitte mehr davon!
Verfasst am 29.04.2015 um 09:43 Uhr von wiLsoN
Vor einigen Tagen wurde bei den Kollegen von escene munter über die Entwicklung der ESL Meisterschaft diskutiert. Dort sprach Michael Bister, Produkt Manager der Liga, davon, dass es nur noch bergauf gehen würde. Während mit der Wiedereinführung der Offline-Finals im nationalen Bereich erste Schritte langsam sichtbar werden, gibt es einen erneuten Paukenschlag im internationalen Segment.

Logo
Bereits kommende Woche soll eine neue Liga das Licht der Welt erblicken, eine Koproduktion von ESL und ESEA, die "ESL ESEA Pro League". Je zwölf Teams aus den USA und Europa werden eingeladen werden. Geplant ist, sie in einem nach Region getrennten Ligasystem in wöchentlichen Partien gegeneinander antreten zu lassen. Gespielt werden zwei Saisons pro Jahr, mit einem Gesamtpreisgeld in Höhe von einer Million USD. Dies wird von den Top-Teams bei einem lokalen Event ausgespielt werden. Einmal in Los Angeles und das andere Mal in Köln stattfindend, wo USA und Europa letztendlich aufeinandertreffen werden.

Die öffentliche Aufmerksamkeit steigt, die Spielerzahlen ebenso. Immer mehr Firmen interessieren sich, bedingt durch die sich stetig erhöhende Reichweite, für ein Engagement im eSport. Die logische Folge sind steigende Preisgelder. Vor einigen Wochen wurde erst die ESL One Cologne angekündigt, bei der 250.000 USD ausgeschüttet werden. Das weltgrößte Counter-Strike-Event mit bis zu 15.000 Zuschauern in der Kölner Lanxess Arena. Mit der ESL ESEA Pro League wird schon wieder ein Superlativ aufgestellt. Viel entscheidender als die Höhe des Preisgeldes ist jedoch, dass die Ligabetreiber scheinbar verstanden haben, wie wichtig sie füreinander sind.

In den letzten Jahren wurden immer wieder Turniere aus dem Boden gestampft, dank des Marketingbudgets einzelner Unternehmen, die sich als eSport-Veranstalter versuchten. Sicherlich, man wird positive Beispiele finden und die Spieler haben das Preisgeld gern eingestrichen. Allerdings ist diese Entwicklung überaus bedenklich, zumal dieses Firmeninteresse schnell wieder kippen kann. Die alteingesessenen Ligabetreiber sind die Konstanten, die schon seit vielen Jahren gute Arbeit abliefern und viel näher an den Spielern sind. Sie wissen, was die Akteure sich wünschen - in ihre Hände muss der eSport. Via ESL und Co. müssen sich überregionale, (inter-)nationale Verbände bilden, die regeln, dass jeder Veranstalter sein Stück vom Kuchen abbekommt.

Parallel führt die Aufspaltung der Szene in viele kleine Events zu einer Überstrapazierung der einzelnen Mannschaften wie sicherlich auch zu einer Übersättigung gewisser Zuschauergruppen. Es ist wichtig, die Veranstaltungen zu konzentrieren. Top-Teams hechten nicht mehr von A nach B, um ihren Verträgen zu entsprechen und ihr Einkommen zu erzielen, der organisatorische Aufwand seitens der dahinterstehenden Vereine wird verringert. Eine Beschränkung auf wenige Veranstalter ermöglicht zudem den Ausbau des Amateurbereiches, der bei Firmenevents in der Regel komplett außen vor bleibt. Dort zählt nur die Reichweite der eigenen Werbekampagne, nicht der eSport selbst - der ist nur Mittel zum Zweck. Kleine Side-Events dieser Art sind sicherlich kein Problem, jedoch dürfen dies nicht die Kernveranstaltungen des eSports sein.

Für die Veranstalter gilt es als nächsten Schritt die Vereine zu fördern. Im herkömmlichen Sport werden die Mannschaften beispielsweise an den TV-Lizenzen beteiligt. Ein vergleichbares Modell sollte baldmöglich auch im eSport Einzug halten. Einnahmen gilt es anteilig an die Clubs auszuschütten. Essentiell hierbei ist es, alle Teilnehmer zu berücksichtigen, um die Entwicklung der kleinen Vereine zu unterstützen und als Veranstalter alles Mögliche zu tun, die Schere zwischen den "Fahrstuhlmannschaften" und den Top-Teams nicht weiter anwachsen zu lassen. Negativbeispiel: In der ESL Pro Series, dem Vorgänger der heutigen ESL Meisterschaft, wurden Verfehlungen der Teams mit Strafpunkten belegt, die automatisch zu prozentualem Preisgeldabzug führten. Allerdings wurde das so generierte Mehr einfach auf das ausgelobte Siegerpreisgeld aufgeschlagen. Wieso wird so etwas nicht an das "fairste" Team mit den wenigsten Strafpunkten verteilt?

Vereine überdauern die aktive Karriere eines Spielers um ein Vielfaches. An anderer Stelle wurde der Vergleich mit der LCS gezogen, dort werden nur Vereine als Teilnehmer zugelassen, kein loser Haufen von Spielern. Dadurch ist der Stellenwert der dort vertretenen Clubs automatisch ein ganz anderer. Warum gibt es diese verpflichtende Vereinsbindung bei anderen Ligabetreibern nicht? Michael Bister wirkte im Talk mit escene ratlos, wie man das Auflösen von Teams nach wenigen Wochen verhindern kann. Ganz einfach, mit der nötigen Motivation, mit Kapital. Bindet die Liga- und Event-Teilnahmen an Vereine und beteiligt diese an den Einnahmen. So könnten wir Vereine uns, dank sicherer Einnahmen, stärker voneinander abheben und auch Spieler länger an uns binden. Es muss endlich aufhören, dass Fans wie auch Spieler Vereine für auswechselbar halten.

Die logische Konsequenz einer längeren Bindung wäre das Zustandekommen eines florierenden Transfermarktes. Mit der Zeit würde die Zahlung von Ablösesummen sich etablieren - wiederum durch das steigende Kapital der Vereine und der damit einhergehenden Wertsteigerung eines Spielers (für das Aufrechterhalten der Spielfähigkeit der Mannschaft). Folglich würden die Wechselrate sinken und die Vereine das Scouting verbessern, um günstig an Spieler zu kommen. Talentförderung. Mehr Konkurrenz. Steigende Spielqualität. Häufigere internationale Erfolge. Sicher, hierbei handelt es sich um ein gezeichnetes Idealbild und die Verwirklichung wird sicherlich noch Jahre dauern. Die Ligabetreiber könnten jedoch den Anstoß geben, wenn sie endlich verstünden, wie wichtig die Clubs sind. Mit den Vereinen fördert man automatisch die Spieler.

Studio war früher
Verfasst am 27.04.2015 um 13:47 Uhr von wiLsoN
Wer kennt sie nicht, die Intel Friday Night Games (IFNG)? Jahrelang wurden wöchentlich die Topspiele der ESL Pro Series (EPS) bei dieser Offline-Veranstaltung ausgetragen. Die Spieler pendelten überwiegend quer durch die kleinen Hallen deutscher Großstädte. Ballungsgebiete für Zuschauer, die die Electronic Sports League (ESL) mit ihren Veranstaltungen zu erreichen hoffte.

Die IFNG entstammen einer Zeit, in der schnelles Breitband-Internet noch längst nicht so verbreitet war, wie es heute der Fall ist. Vor dem Jahr 2000, als Counter-Strike aufkam, spielten viele Gamer noch mit dem 56k-Modem und belasteten mit ihrer Aktivität, dank minutengenauer Abrechnung, empfindlich den Geldbeutel der Eltern. LAN-Parties wurden nicht veranstaltet, weil sie eine tolle Übertragung grandioser Begegnungen möglich machten, sondern vielmehr um Gleichgesinnte zusammenzuführen und unter vergleichbaren Bedingungen den besten Spieler oder das beste Team zu küren. All dies entwickelte sich über die Jahre weiter, die Finanzkrise kam und die IFNG wurden eingestellt.

Tanzbrunnen
EPS Finals 16
Tanzbrunnen, Köln
Neben den IFNG gab es gleichermaßen auch Finals, die den Namen wert waren. Vor sechs, sieben Jahren wurden Lokalitäten wie Tanzbrunnen oder Gürzenich in Köln gefüllt. Tausende Zuschauer waren vor Ort, fieberten mit den eigenen Teams mit. Zuletzt wurden die Meister im ESL Studio gekürt. Maximal 200 Besucher passen dort hinein.
Parallel gab es, zu den Final-Spielen auch ein Event, bei dem Auf- und Abstieg rund um die höchste deutsche Spielklasse zelebriert wurden: Die LAN-Relegation. Letztgenannte fiel vor knapp fünf Jahren der Rationalisierung zum Opfer. Es gab mittlerweile ausreichend schnelles Internet und die Anti-Cheat-Tools machten die Veranstaltung überflüssig.

Ich persönlich bin der Meinung, dass die Relegation der Entwicklung von Spielern zugutekam und ebenso der des nationalen eSports. Warum? Ganz einfach, es war eine Gelegenheit für Vereine, Spieler zu scouten. Weniger bekannte Akteure konnten Erfahrungen bei einem Offline-Event sammeln, konnten entdeckt werden. Nachdem die Relegation abgeschafft wurde, haben es zwar immer wieder eSportler in die höchsten Spielklassen geschafft, mehrheitlich jedoch weil andere Akteure die Maus an den Nagel gehängt hatten und der geschlossene Kreise der Top-Spieler wieder aufgefühllt werden musste. Aktive Talentförderung einer Liga sieht anders aus. Dieser Umstand hält bis heute an.

Die internationalen Events standen im Vordergrund bei der ESL, jetzt soll der nationale Bereich, der etwas stiefmütterlich behandelt wurde, wieder stärker in den Fokus gerückt werden. Die EPS wurden in ESL Meisterschaft umbenannt, der Modus schon vor einiger Zeit von Liga auf Cup umgestellt. Auf diese Änderungen wird nun die Wiedereinführung der Offline-Finals folgen. Am kommenden Wochenende werden die Meister der beliebtesten Titel – Counter Strike: Global Offensive, FIFA und League of Legends – im Landschaftspark Nord in Duisburg ausgespielt werden.

Ich bin gespannt, ob ein Funken des alten Glanzes zurückkehren wird...

Northcon
Verfasst am 06.12.2013 um 17:27 Uhr von Sharingan
Moin leute,

wie ihr vllt mitbekommen habt, sind 4 jungs von unserem team auf der northcon. Allderigs nicht in einem team , da vli und ich erst spontan entschieden haben doch hinzufahren und heatz und neviz schon ein team hatten.

Daher werde ich ein bisschen von über beide teams berichten und werde zur vereinfachung die teams mit krmix1 und krmix2 bennen.

krmix1 sind vli, amnesia , nico-A- , uni , und meine wenigkeit

krmix2 sind neviz , heatz, rome , meyer, cedi

Wir also krmix1 sind schon gestern am donnerstag abend angekommen und haben uns ein bisschen warm gespielt und das ein oder andere bierchen genossen.

Das zweite team ist noch nicht vor ort wird aber auch in den nächsten stunden ankommen.

heute abend 23 uhr gehts los, dann halte ich euch weiterhin auf dem laufenden wie sich unsere teams und speziell unsere kr spieler so schlagen
also bis späddaa

Vorsätze für 2013
Verfasst am 09.01.2013 um 15:09 Uhr von wiLsoN
Es ist eine ganze Weile her, dass es einen Blogeintrag von mir zu lesen gab. Vor rund acht Monaten berichtete ich über meinen Einstieg bei teamKR. Seinerzeit wurde ich durch die Fusion inspiriert. Heute gibt es erneut zahlreiche Veränderungen in der Helferschaft, und auch neue Teams sind an Bord. Motivation genug für mich, einen kleinen Ausblick zu wagen.

User
Unser Webauftritt
Dreh- und Angelpunkt
Während Christof in sein zehntes Jahr bei teamKR geht, weile ich persönlich nun immerhin im fünften Jahr bei diesem schönen Verein. In diesem Zeitraum haben wir sehr viel strukturelle (Vor-)Arbeit geleistet, die für Außenstehende nicht immer sichtbar war. Im kürzlich erschienenen Jahresrückblick ging ich bereits kurz darauf ein. So hat es beispielsweise in vier Jahren bereits zwei Webseiten gegeben, wobei die Zweite zeitgleich die aktuelle ist. Inzwischen verfügt teamKR, dank Philipp, unserem treuen Informatiker, zudem über zwei für Mobiltelefone ausgelegte Versionen. Eine Variante für ältere Modelle, eine für gängige Smartphones. Auch im Jahr 2013 wird die Weiterentwicklung des Webangebotes nicht stillstehen.

Bereits 2011, mit dem Einstieg von Roman, der inzwischen Schriftführer des Vereins ist, war eine klare Aufgabenverteilung im Vorstand, mit dem Ziel der Entlastung des Einzelnen, geplant. Während Roman sich vorwiegend um unsere Teams kümmern wollte, fielen Christof Finance & Controlling und mir PR & Marketing zu. In der Folgezeit brachen leider immer wieder Helfer (temporär) weg, so dass diese strikte Einteilung nicht haltbar, der Vorstand ein ums andere Mal gezwungen war, Feuerwehrmann an Stellen zu spielen, die eigentlich gut besetzt schienen. Würde ich hier und heute von einem gewinnorientierten Unternehmen sprechen, wo Angestellte für die Erledigung ihres Jobs bezahlt werden, müsste man ganz klar Management-Fehler einräumen. Allerdings bewegen wir uns im eSport, und das auf Hobby-Basis, weshalb man niemandem einen Vorwurf machen kann, dass das eigene Privat- und Berufsleben eine höhere Priorität genießen. Genauso ist es gewollt, genauso sollte es sein. Gewollt oder ungewollt, dies hat zur Folge, dass manche Prozesse langsamer vonstatten gehen.

User
Das Logo von KR-TV
schlicht und stilvoll
Nach dem Zugewinn von Marc, Christian und Benjamin durch die Fusion Anfang 2012 sind wir inzwischen deutlich besser aufgestellt, konnten an Fahrt aufnehmen. Darüber hinaus gewannen wir kürzlich neue Teambetreuer hinzu und auch der Posten des Redaktionsleiters, den ich bisweilen mehr oder weniger im Vorbeigehen auszufüllen versucht hatte, konnte besetzt werden. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an Marc, der, im Rahmen seiner Möglichkeiten, im abgelaufenen Kalenderjahr eine große Unterstützung in der Redaktion geworden ist. Insofern hoffe ich, künftig ausreichend Zeit für das Anstoßen neuer Projekte zu finden. Einen kleinen Vorgeschmack gab es ja bereits mit dem Cast der EPS-Relegation - danke Timm! Sicherlich gibt es hier noch großes Verbesserungs- potenzial, aber wir werden uns Schritt für Schritt weiter nach vorne kämpfen – nicht nur in Sachen KR-TV.

Ich freue mich auf die Herausforderungen, die mich in diesem Jahr rund um teamKR erwarten werden.

Video on Demand der EPS-Relegation +-

Round1: teamKR vs. myRisk

Round2: teamKR vs. w4sp

Round3: teamKR vs. DRUCKWELLE


Mein Einstieg bei teamKR
Verfasst am 21.05.2012 um 15:26 Uhr von wiLsoN
Anfang Dezember 2008 erfolgte mein Einstieg bei teamKR. Damals kam ich von einem kleinen Clan, den vermutlich keiner kennt, elected-eSports. Mit mir fanden unter anderem je ein Ladder-Team in Counter-Strike 1.6 (CS) und Counter-Strike: Source (CS:S) den Weg hierher. Was führte mich von elected-eSports weg, was sprach für einen Wechsel zu teamKR?

User
elected-eSports
Meine Station von '07-'08
Bei elected-eSports, wohin es mich gut ein Jahr zuvor, im September 2007, hinverschlagen hatte, gingen die Lichter aus. 2007 hieß dieser Clan noch Elected Butzer – bis heute frage ich mich übrigens, wer auf diesen Namen kam. Mein Beitritt erfolgte auch dort nicht allein, sondern mit meinem CS-Team. Neben der Führung dieser Mannschaft oblag mir, nach einem zwischenzeitlichen Einstieg als Helfer in der Redaktion, bald die Aufgabe der Redaktionsleitung. Zudem nahm ich quasi parallel die Position als stellvertretender Clanleiter ein. So sammelte ich weitere Erfahrungen in diesen Bereichen, bis elected-eSports zu Bruch ging. ‚Noga‘, so lautete das Pseudonym des Clanleiters, der unter anderem für die Kosten von Root-Server und Webspace aufkam, verschwand von einem Tag auf den anderen spurlos – ein trauriges Ende.

Bereits im Januar 2008 lernte ich ‚Luxifa‘ kennen. Zu diesem Zeitpunkt veranstaltete er als Leiter von teamKR einen CS-Cup, an dem mein Team und ich teilnahmen. Das Finale lautete ex-teamKR gegen elected-eSports, was gleichbedeutend mit der Tatsache war, einige Zeit mit ‚Luxifa‘ im Teamspeak zu verbringen. Einer meiner damaligen Mitspieler, ‚eVerLast‘, kannte ihn privat, weswegen wir einen Teil des Cups auf dem Teamspeak von teamKR zubrachten. Letztendlich verlor meine Mannschaft das Finale. Allerdings muss ich aus heutiger Sicht sagen, für mich persönlich war es ein Sieg; meine erste Begegnung mit ‚Luxifa‘, mit dem ich auch heute noch den Verein gemeinsam leite – er ist zu einem guten Freund geworden.

User
'Luxifa'
nicht gesucht, und doch gefunden
Im November, als klar war, dass elected-eSports nicht fortbestehen würde, stand besagter ‚Luxifa‘ wieder auf der Matte. Er hatte von ‚eVerLast‘ erfahren, dass unter anderem meine Truppe ein neues Zuhause sucht. Im Zuge dessen habe ich direkt versucht auch für andere Opfer des Verschwindens von ‚Noga‘ einen neuen Clan zu finden; ich wollte unbedingt mit einigen weiter gemeinsam spielen, gemeinsam mit ihnen ein wenig Zeit in einen Clan investieren, ihn aufbauen. Schon bei den ersten Treffen im Teamspeak, im Rahmen des von teamKR ausgetragenen CS-Cups, wurde mir bewusst, wie ähnlich ‚Luxifa‘ und ich in vielen Dingen ticken. Wir waren sofort auf einer Wellenlänge. So gab es im November exakt ein Gespräch zwischen uns und alles Weitere war nur eine logische Konsequenz – wir wollten das Projekt teamKR gemeinsam vorantreiben.

Die Voraussetzungen dafür hätten deutlich besser sein können, denn kurz zuvor verabschiedete sich der Webspace, auf dem die teamKR-Seite lag. Der Hoster arbeitete schlampig. Kurzum, es gab kein brauchbares Backup der Webseite; und Ende 2008 war unter teamKR.de nur eine Notlösung, die alles andere als repräsentativ war, erreichbar. Hier kam uns zugute, dass mit den beiden Ladder-Teams unter anderem je ein Mediengestalter und ein Informatikstudent ihren Weg zu uns fanden. Bereits am 1. Januar 2009 ging, nach vierzehn Tagen Arbeit, unsere Webseite online. Für uns war es seinerzeit der erste, wirklich große Meilenstein. Umso schöner finde ich, dass viele Helfer, die mit mir hier eingestiegen sind, noch immer da sind. Danke für Euer Vertrauen und die tolle Zeit - möge sie noch lange weitergehen!

Über chronischen Helfermangel und Fusionen
Verfasst am 23.02.2012 um 15:32 Uhr von wiLsoN
Schaut man dieser Tage auf diverse Clanseiten oder ins ESL-Forum, stellt man fest, viele Konkurrenten kämpfen mit dem Problem, dass sie nicht genügend zuverlässige Helfer haben. Die Personen, die einst den eSport in Deutschland aus dem Boden stampften, arbeiten heute wohl größtenteils in Vollzeit, sind um die dreißig Jahre alt und vielleicht sogar junge Familienväter. Interessen ändern sich mit der Zeit, Prioritäten werden anders gesetzt.

Genau das stellt viele althergebrachte Clans vor die Tatsache, dass scheinbar vergleichsweise wenige Leute nachrücken, um in die – in den Verhältnissen des kleinen eSports – großen Fußstapfen derer zu treten, die sich aus dem operativen Geschäft ein wenig zurückziehen (wollen). Im Umkehrschluss führt dies dazu, dass viele kleinere Clans, Vereine oder wie auch immer man sein Hobby-Projekt (fortan Clan genannt) nennen möchte händeringend nach Helfern suchen. Die Nachfrage der "Großen" in der Szene ist ungebrochen, diese locken oftmals mit weitaus attraktiveren Angeboten; oftmals reicht der bekannte Name in der Szene, egal wie schlecht die Struktur im Hintergrund auch sein mag – darum machen sich erstaunlich viele selbsternannte Manager erstaunlich wenige Gedanken.

Hinzu kommt der Umstand, dass viele auch heute noch etwas ganz Eigenes aufbauen wollen, sich nicht in einen bestehenden Clan eingliedern möchten. Dies mag aus meiner Sicht bei solchen Leitern und Helfern verständlich sein, die ihren Clan seit einigen Jahren am Laufen halten. Allerdings erschließt sich mir der Sinn nicht immer bei Personen, die gänzlich allein, zu zweit oder vielleicht zu dritt versuchen mit deutlich besser strukturierten und personell besetzten Clans zu konkurrieren. Dies scheitert leider oftmals kläglich. Allzu viele Neugründer machen sich viel zu wenige Gedanken, bevor der öffentliche Startschuss des eigenen Clans fällt. Der erste Gedanke sind meist Teams – die bringen Unmengen Werbung! Natürlich ist es ebenso wichtig, massig Geld in eine einzigartige Homepage zu investieren. Der Eine oder Andere macht sich danach dann vielleicht doch einen Kopf, wie man so schön sagt, und stellt fest, dass eigentlich gar kein richtiges Konzept vorhanden ist. Scheitert man mit dem einen Namen, eröffnet man denselben Einheitsbrei unter anderer Flagge wieder - und es endet oftmals genauso.

Im Gegensatz dazu gibt es auch immer wieder Lichtblicke: Ab und zu gibt es sie immer noch, kleine Clans, die sich profilieren und mit gutem Konzept und gutem Teamsupport nicht völlig übernehmen. Das sind auch tendenziell diejenigen, die genug Weitblick besitzen um festzustellen, dass sie langfristig nicht gegen die eSport-Urgesteine und Werksteams ankommen werden und entschließen, sich einem anderen Clan anzuschließen, Kräfte zu bündeln und gemeinsam – vielleicht mit einer besseren finanziellen Basis – für das eine oder andere Ausrufezeichen sorgen zu können. Paradebeispiel für Clanfusionen ist und bleibt aus meiner Sicht die zwischen n!faculty und starComa im Jahre 2008 – gerade mit Öffnung des Vereinsheims in Köln. Doch es müssen nicht immer sogenannte Traditionsclans sein, die sich zusammenschließen. Gerade kleinere Clans mit wenigen Helfern sollten viel öfter über einen solchen Schritt nachdenken – insbesondere wenn die Konzepte der einzelnen sich grundsätzlich decken.

Am Ende stehen im Idealfall nur zufriedenere, weil entlastete und dadurch motiviertere Helfer und vielleicht ein wenig mehr gemeinsam erreichter Erfolg. Ich hoffe, das wird auch für teamKR gelten. Uns schloss sich dieser Tage ein anderer Clan an. Weitere Informationen hierzu findest Du in diesem Artikel.

Bin ich froh, dass wir über die Jahre eine so tolle, engagierte Truppe zusammengestellt haben. Danke an alle Helfer

XuNiL goes Poker EAS
Verfasst am 26.07.2011 um 15:53 Uhr von XuNiL
Hallo alle miteinander!

Ich möchte hiermit feierlich meinen Poker-Blog starten und euch meine Leistungen in der EAS etwas näher erläutern.

Hintergrund der ganzen Geschichte ist es, euch meinen Weg an die Spitze der PokerTH Liga, in der ESL, von beginn an zu zeigen.

Fangen wir auch gleich mal an:

Match-Up
Liga PokerTH Amateur Series 4th Divison
Datum 24.07.11 19:00 Uhr
Gegner kbu
Ergebnis 1:0
Details open



Steigen wir ein bei HandNr. 6:

Meine Karten:

Blinds = $10 / $20
Dealer = XuNiL

Ich raise auf $50
kbu re-raised auf $150

Da in der ESL sehr sehr viele Fische rumzappeln dachte ich mir ich möchte nicht unnötig den Pot zu groß machen und entscheide mich daher für einen flatcall.


Der Flop sieht folgendermaßen aus:



Nun wird die Situation ziemlich brenzlich, im Nachhinein betrachtet... Eigentlich schaut mein Blatt ja ganz gut aus und daher entschied ich mich für die aggressive Variante welche leider fatal für mich enden sollte...

kbu raised auf $200
Ich Re-raise auf $550 um zu schauen wie sich der Gegner verhält um vielleicht frühzeitig einen Read auf Ihn zu bekommen.

Doch kbu raised die ganze Sache um weitere $250 auf insgesamte $800 die ich aus meinem Chipstapel entbeeren muss.

Da ich nicht genau weiß wie kbu spielt habe ich seinen Re-raise gecallt um nicht unnötig in ein All-in gemetzel zu kommen.

Die Turn Karte ist eine ziemliche Dry-Card für mich



kbu bestätigt seine zuvor gezeigte Aggressivität und setzt $800
Da ich nicht weiß welche 2 Karten mich auf der anderen Seite erwarten und ich meinen Draw in einen Flush verwandeln möchte habe ich hier auch einen Call vorgezogen.

Und wieder eine Dry-Card für mich



Nun fängt kbu an zu schwächeln er setzte auf einen schon ziemlich groß gewordenen Pot nur schlappe $400, bei all seiner zuvor gezeigten Stärke.

Nun sah ich meine gelegenheit gekommen. Ich entschied mich dazu seine $400 beträchtlich zu überbieten und habe einen Re-raise von $1350 angesetzt. Dadurch wollte ich Ihm vermitteln das ich einen Flush geflopt habe.

Dies ließ kbu aber nicht so einfach auf sich sitzen und erhöhte um weitere $1900.

Somit hat er mir bestätigt das er ein wunderbares Blatt getroffen hatte und ich vermute, dass er seine NutFlush gefloppt hatte.

Ich folde meine Karten und überlasse kbu den pot von insgesamten $7390.

Dieser Flop der 6ten Hand hat mich fast all meine Chips gekostet, aber thats Poker. Im Flop selber hatte ich noch ziemlich gute Karten, aber wer Poker kennt weiß, dass sich das Blatt schnell wenden kann.



Kommen wir nun zur 9ten Hand in der es zum Schowdown kam:

Meine Karten:

Blinds = $10 / $20
Dealer = kbu

kbu raised auf $50
Ich calle nur um mir den Flop anzuschaun, da ich mit meinem Stack keinen großen Druck aufbauen kann sondern nur auf einen guten Flop warten und All-in pushen kann.

Der Flop:



Angst vor einem FlushDraw? Aber nicht mit Commander

Ich setzte meine Contibet und schau mir an was der Dealer macht.
Es kommt ein Re-Raise auf $240.

Nun entschied ich mich etwas zu riskieren. Ich fühlte mich mit meinem Ass sehr stark und habe mich entschloßen ihn All-in zu pushen.

Wie gesagt solche entschlüsse würde ich nur in der ESL machen, da es wirklich sehr sehr viele Leute gibt die einfach mit nichts in der Hand auf Karten hoffen.

Mein Re-Re-raise wählte ich auf weitere $560 und bekam seitens kbu einen Call.



Da die Turn Karte mir gar nicht passte und ich schon bei der Potsize, fast commited war, habe ich direkt ALL-IN gepusht mit $1020. Bekam einen Call und habe direkt voraugen gehabt wie kbu mir sein Karo Blatt zeigt.
Doch dem war nicht so. kbu fühlte sich schon sehr sicher mit seinem getroffenen König und wir warteten gespannt auf die River Card.



Eine Dry-Card für beide und somit konnte ich meinen Stack verdoppeln und war wieder auf soliden $3400.

Nun ging es Schlag auf Schlag die Hände wurden immer besser.



In Hand 11 konnte ich mir ein paar meiner verloren Chips wiederholen. Das alleine dank kbu`s mutiger Spielweise.

Ich halte wiedermal ein Ass in meinen Händen:



Die Blinds sind immernoch die selben und kbu setzt aggressive $100

Bei suted Ass dachte ich mir ein Call ist da allemal drin

Der Flop der kbu etwas kosten sollte



Ich setzte zum Slowplay an weil kbu mir schon gezeigt hatte das er bei AnyTwo aggressiv an die Sache rangeht.

Genauso geschah es auch...Nach meinem Check kommt eine Contibet von $100 seitens kbu ich Calle das ganze und schau mir die Turn Karte an



Hmm nun wird die Sache schon etwas heikler Contibet.......Hat er die 9? Ich setze den halben Pot und schau mir an was er macht. Er callt nur!??? Was hat das zu bedeuten, kennt er auch die Kunst eines Slowplays? Was möchte er mir damit sagen... Zeigt er Stärke durch einen einfachen Call um meine Aggressivität gegen mich auszuspielen!???

Der River:


Diese Karte kann mir Kopf und Kragen kosten oder aber die Sicherheit eines Full House geben.

Ich Checke die ganze Geschichte da ich nicht genau weiß was kbu vor hat. Er setzt $200 die ich einfach nur calle und somit einen Pot von $1260 zu meinem Stack hinzufüge.

Hier hätte ich mehr draus machen können, da kbu hier ein wirklich schlechtes Poker gezeigt hat und ich Ihn stärker vermutet hatte als er letztendlich war, was mir dann auch seine Karten zeigten:


Ein lächerliches Paar Sechser nach einem 3 Ovrcard Flop na Prostmahlzeit Leute das wird bestimmt einen suckout während des Spiels mitsich ziehen, wenn man einfach alles Spielt.

Mein Stack ist wieder auf $4020 gewachsen nachdem ich anfänglich sehr viel davon abgeben musste.



Machen wir nun einen großen Sprung zu Hand 53. In der zwischenzeit gab es auf beiden Seiten ein paar Hochs und Tiefs doch letztendlich musste ich bis dato wieder ein paar chips abgeben und bin in die nächste Hand mit einem Stack von $2400 angekommen.

Meine Karten sind ziemlich solide aber definitiv verbesserungswürdig.



Eins aber noch vorweg: Allmälig habe ich meine Disziplin verloren was mir fast meinen ersten Sieg in der EAS gekostet hatte, doch ich hatte Glück.

Die Blind waren gestiegen, und betrugen zu der Zeit $40 / $80.

Kbu startet als Dealer in diese Partie.
Er callt den BB und ich checke hinterher.



Der Flop sah relativ gut aus für mich, das einzige was noch besser gewesen wäre, war ein Pik.

Ich setze $160 und bekomme einen Raise auf $320.

Da mir kbu in den vorherigen Blättern gezeigt hat das ein Raise von ihm keine Vermutungen auf Stärke schließen lässt habe ich hier einen All-In Versuch gestartet in der Hoffnung er foldet sein Blatt schlichtweg.

Doch er Callt bei seinem Stack kann man das durchaus mal probieren.

Er deckt auf:


Er zeigt mir einen Gutshot und eine getroffene 9, doch der vermutete FlushDraw blieb aus.
Nun entscheiden die nächsten 2 Karten über meinen Triumph oder mein Scheitern.

Der Turn:

Dry Card für beide

Der River:

Der Pot wurde gerettet udn betrug stolze $4800 ein ewiges Hin und Her, wird es en ende haben...



Kommen wir nun zur alles entscheidenden Hand:

Blinds = $80 / $160
Dealer = XuNiL
Mein Stack beträgt $4600


Sind meine Karten aber vielversprechend wirken sie nicht.

Ich calle den BB und bekomme einen Instant Raise seitens kbu den ich wiederum calle.

Der Flop


kbu setzt $400 und ich calle das ganze.

Turn:

Eine von mir gedeutete Dry Card für beide...
Deshalb entschloß ich mich dem ganzen auf dem Turn ein ende zu bereiten. Es kann durchaus ein Set von kbu gehalten werden oder auch eine fertige Straße wäre möglich. Da kbu aber PreFlop einen Raise gemacht hatte schloss ich die Straight aus.

kbu setzt $160, was ziemlich wenig war aber nunja schauen wir mal weiter.

Ich wollte ihn verdrängen und aus diesem spiel ausschliessen und raisete $780 auf seine $160 oben drauf. kbu callte!?

Der River und mein bester Freund:


kbu geht instant ALL-in und das hab ich ihm nicht abgenommen. Wie wollte er mir erzählen das der Bube seine Hand so verstärkt hatte, so dass er hier ruhigen Gewissens ein All-In spielen konnte...

2 Möglichkeiten Splittpot oder der Sieg ist mein.
Ein suckout ist immer drin sollte jeder kennen aber auch lernen diese zu akzeptieren vor allem in der ESL



kbu zeigte mir ein schwaches paar siebener und ich habe mir die Hände gerieben.

Was ein schöner Triumph. Der Rest erwieß sich nur als Formsache und somit war mein EAS Debüt erfolgreich gelungen.

[Poker] Bald in der Bundesliga?
Verfasst am 15.03.2011 um 20:22 Uhr von myviiNN
Moinsen Leute!

Um euch ein Update über mich zu geben, werde ich nun etwas über die vergangenen Spiele und die Zukunft reden.

Allgemeines:
Nach einer Durststrecke in 2010 und Anfang 2011, konnte ich 7 der letzten 10 Spiele für mich entscheiden! Damit habe ich mich in der ESL EAS in die erste Division gekämpft und bin zur Zeit auf dem 11. Platz.
Ferner ist zu sagen, dass ich einige Turbo Cups in der ESL gespielt habe. Leider wurde ich in der ersten Runde rausgehauen. :/ Das versuche ich in Zukunft zu verbessern!


Spiel gegen kaix0r:
Kommen wir nun zu einem der letzteres Spiele. (keine Angst, ich gehe nur auf dieses Match ein, um diesen Blog nicht zu sprengen )

Ich kann mich noch recht gut an dieses 115 Hände starkes Match erinnern.
Nachdem wir auf Grund von technischen Schwierigkeiten (PokerTH-Seite) am ursprünglichem Termin (17.02.2011) nicht spielen konnten, mussten wir nachspielen. Wir fingen am 19.02.2011 18:20 an.
Nach einigem Abtasten zu Beginn, ging es so zusagen hin und zu. Nach einiger Zeit führte ich, kurz drauf führte er wieder. Anschließend führte ich wieder. Und so weiter und so fort.
Nach ca einer halben Stunde, hatten beide zwischendurch des öfteren gedacht, dass sie verloren hatten. Das Spiel dauert jedoch weiter an.
Es gab oft Situationen, in der eine gute Hand gegen eine sehr gute Hand kämpfte. (Beispiel Drilling gegen eine Straße, was in einen 1on1 beides gute Hände sind)
Nun gut, um nicht viel zu lange mich mit dem Match aufzuhalten... Ich habe das Spiel gegen einen fairen, netten Gegner in der 115ten Hand mit AK gegen K3 gewonnen.


Nun was steht in Zukunft an?
Nun wird die Bundesliga angegriffen. Es sieht z.Z. sehr gut aus. Ich gebe natürlich mein möglichstes um eNd nächstes Jahr zu "unterstützen" und in einem fairen Match, zwischen Teammates und Freunden, zu besiegen.
Ansonsten, spiele ich ab und zu einige Tuniere in der ESL.

In meinem beruflichem Umfeld hat sich auch einiges getan. Ich darf mich seit Mitte Januar Fachinformatiker schimpfen. Nun wird mein duales Studium fortgesetzt und Anfang 2013 abgeschlossen.
Der Stress und ein kleinerer Eingriff im November, Dezember und Januar soll keine Entschuldigung für die schlechten Wochen sein, aber es ist eine kleine Erklärung.

Ich freue mich auf eure Kommentare, Anregung und Kritik.

Grüße
myviiN

Einstimmung auf die Alpen-Relegation
Verfasst am 10.03.2011 um 11:04 Uhr von ekaiii
Hallo zusammen,

ich gebe euch mal ein Statement kurz vor der Alpen-EPS-Relegation, damit ihr wisst wie es uns bei der Vorbereitung geht und was wir in der Zukunft planen. Unsere Trainingseinheiten waren anstrengend, aber mittlerweile läuft alles so wie es laufen sollte. Ja, wir freuen uns schon alle richtig auf die Relegation.

Dominik (MnKr_) feiert sogar am Samstag noch bis in die Morgenstunden seinen Geburtstag. Daher hoffe ich, dass er erholsam nach Hause und dort genügend Schlaf findet.

Aber zurück zu unserem Training: Es waren einige harte Kaliber dabei, mit deren Hilfe wir uns vobereiteten, und wir konnten meistens die Spiele für uns entscheiden. Auf einigen Maps war es leichter uns mit Süleyman (s1-) einzuspielen, auf anderen schwerer. Dennoch vertraue ich darauf, dass der Spielerwechsel richtig ist. Warum es zu diesem Wechsel gekommen ist, lässt sich leicht erklären. Da wir für die Trainingseinheiten Zeit gebraucht haben, deren Aufbringung und Einhaltung für Manfred (knOWN*) wegen seiner neuen Arbeit nicht möglich waren, lag eine Vorbereitung mit unserem sechsten Mann nahe.

Sonntag ist es soweit, um 14.00 Uhr startet das erste Spiel gegen 24Karat. Sie werden es uns bestimmt nicht mehr so leicht machen werden wie im regulären Saisonspiel, das wir auf de_tuscan ja nach 0:3-Rückstand mit 16:4 gewinnen konnten. Gespielt wird die Relegation im Modus best-of-three (BO3) - wer als erstes zwei Karten für sich entscheidet, gewinnt demnach das Spiel. Von daher dürften wir uns theoretisch einen Ausrutscher erlauben, was uns aber mit dieser massiven Vorbereitung nicht passieren sollte.

Wenn wir die Relegation überstehen sollten, steigen wir in die EPS auf. Dort wollen wir nächste Saison den Durchmarsch schaffen und uns auf die Finals kämpfen. Ich bin überzeugt, dass wir mit diesem Teamspirit und dieser Konzentration aus dem Training den Aufstieg schaffen werden, es kann nicht schief gehen.

Wünscht uns viel Glück für die Relegation!

Mit freundlichen Grüßen
euer ekaaai