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eSport bald ohne seine Traditionsvereine?
Verfasst am 08.01.2017 um 11:09 Uhr von wiLsoN
Michael Decker, Leiter von escene, engagiert sich zuletzt vermehrt im Produzieren von deutschsprachigen Videos in Form einer Kolumne via YouTube. Dieser Blogeintrag ist bezugnehmend auf seine Meinung zur Gefahr des Einstiegs diverser Sportvereine in den eSport.

Als Gefahren für den eSport bezeichnet Michael einerseits das Verschwinden von traditionellen eSport-Vereinen, wie es teamKR einer ist, weil die Sportvereine die Spieler zum Teil mit exorbitanten Gehältern locken, Vereine aufkaufen. Eine These ist, diese würden womöglich ihr Engagement wieder einstellen, sobald sie festgestellt haben, dass der eSport nicht profitabel genug sei um ein weiteres Investment zu rechtfertigen. Andererseits sieht er Gefahren für die Fans, indem der Wirtschaftszweig eSport stärker monetarisiert werden wird und künftig seitens der Veranstalter mehr Pay-Per-View-Systeme angeboten werden würden, statt wie bisher auf kostenlose Live-Streams zu setzen.

Richtig ist, die Einstiege von traditionellen Sportvereinen oder auch weiterer Investoren, in den U.S.A. zuletzt vermehrt ehemalige Basketballprofis, spülen Geld in das Ökosystem eSport. Dies kann Fluch oder Segen sein, abhängig von der Perspektive, aus der man den Geldregen betrachtet.

Streaming Desk bei der ESL Meisterschaft 2016 Winter
Streaming Desk bei der ESL Meisterschaft 2016 Winter, Foto: CS PIX
Bereits vor einigen Jahren habe ich die These aufgestellt, der Markt müsse sich bereinigen, da es ein Überangebot von Vereinen gebe. Viele Vereine bieten national seit Jahren in etwa dasselbe Level an Support für gewisse Teams. Da geht es um Nuancen, die für junge Spieler bereits ausschlaggebend für einen Wechsel sind. Das Problem dabei sind nicht vorhandene oder nicht wasserdichte Spielerverträge, wodurch solche Transfers im Regelfall für den ehemaligen Club zu einem Verlustgeschäft werden, obwohl man Zeit und Geld in den Akteur investiert hat und eine langfristige Zusammenarbeit angestrebt hatte.

Sportvereine verfügen über das notwendige Know-How an dieser Stelle, während gerade die traditionellen eSport-Vereine, wenn man die Top-Vereine ausklammert, eindeutig Nachholdbedarf haben. Es wird ein Ausdünnungsprozess einsetzen. Clubs, wo 16-Jährige Schüler oder Mediengestalter ohne BWL-Kenntnisse die Leitung inne haben, werden weniger werden. Die nötige Professionalität fehlt um mit den "A-Teams" mithalten zu können und auch ein System, das "B-Teams" von der anstehenden stärkeren Monetarisierung profitieren lässt. Davon lässt sich derzeit nur träumen, denn einen zentralen Dachverband, der solche Umverteilungen zuverlässig reguliert, gibt es in dieser Form noch nicht. Dies ist allerdings unerlässlich, damit die Professionalisierung auch bei den "B-Teams" voranschreiten kann.

Die aktuell kostenlosen Live-Streams resultieren aus dem Fortschritt der Technik und dem Fakt, dass althergebrachte Fernsehsender weiterhin den Einstieg in den eSport scheuen. Tests bei Spartensendern liefen durchwachsen. ZDFkultur übertrug ESL-Veranstaltungen, ProSiebenMAXX wagte sich mit der ELEAGUE an Counter-Strike. Mit dem Erfolg, dass der Vorstand beim ersten Gegenwind kalte Füße bekam und alle Aktivitäten umgehend eingestellt wurden.
Zuschauer bei der ESL Meisterschaft 2016 Winter
Zuschauer bei der ESL Meisterschaft 2016 Winter, Foto: CS PIX
Die Zahl der eSport-Fans wächst, das Durchschnittsalter der Zuschauer wird in den nächsten Jahren sukzessive zunehmen und dadurch steigen auch die potenzielle Kaufkraft sowie die Bereitschaft, Pay-Per-View-Angebote wahrzunehmen, weiter an. Parallel arbeiten mehr Menschen im eSport, die am Monatsende ihren Gehaltsscheck sehen wollen. Die Pay-Per-View-Variante wird kommen und könnte vielen Vereinen, so man dafür eine vernünftige Regelung findet, zugute kommen.

Gefragt sind zudem Turnierveranstalter, allen voran Unternehmen wie die ESL, die den eSport nicht bloß als Marketinginstrument nutzen, sondern ihr Kerngeschäft darin sehen. Diese haben ein natürliches Interesse daran, dass das Ökosystem eSport nicht kippt, da sie davon abhängig sind. Entsprechend positiv sehe ich die Bemühungen seitens der ESL, den Aufbau eines Verbandes anzuschieben, der verschiedene Stakeholder an einen Tisch holt und einen Austausch zwischen diesen ermöglicht. Unerlässlich wäre hier das gezielte Fördern von Neugründungen und bestehenden Vereinen in der Gründungsphase. Es gilt Know-How zu Vertrag- sowie Vereinsrecht zu vermitteln. Von mir aus darf die Mitgliedschaft im Verband Geld kosten, insofern Gegenwerte in Form von Workshops in diesen und anderen Richtungen geboten würden. Dafür müsste zunächst der Verband seine Tore öffnen und seinen elitären Kreis um zusätzliche Vereine erweitern.

Ich gehe nicht davon aus, dass der eSport bald ohne Vereine dastehen wird, wie es Michael etwas überspitzt darstellt. Fakt ist allerdings, die Konkurrenz wird größer und die Traditionsvereine müssen sich strecken um nicht auf der Strecke zu bleiben. Zusammenschlüsse mehrere Vereine sind eine gute Option um Kräfte zu bündeln.

Das Video von Michael Decker

Eine Nacht in Karazhan - Das neue Hearthstone Abenteuer
Verfasst am 12.08.2016 um 20:57 Uhr von marc
Nach der Liga der Abenteurer und dem Flüstern der alten Götter steht nun mit Eine Nacht in Karazhan das nächste Abenteuer in den Startlöchern und bringt insgesamt 45 neue Karten mit sich. Lore-technisch läd uns Magier Medivh zu seiner großen Party im Turm von Karazhan ein, zu einem Zeitpunkt bevor der Turm finster und trostlos wurde, so wie ihn der ein oder andere bereits aus World of Warcraft kennt. Im Verlauf des Abenteuers könnt vier Flügel für jeweils 700 Gold zusätzlich zum kostenlosen Prolog freischalten. Alternativ existiert auch die Option das Abenteuer komplett gegen Echtgeld zu erwerben. Im Rahmen der Ankündigung des neuen Abenteuers veröffentlichte Blizzard auf der ChinaJoy, vor wenigen Wochen bereits den dazugehörigen Trailer.



Auf dem Weg zur Turmspitze gilt es mal wieder eine Vielzahl an Widersachern zu besiegen und somit die neuen Karten freizuschalten. Jede der neun Klassen erhält jeweils drei neue klassenspezifische Karten und zu dem gibt es eine Menge neutraler Karten. Eine komplette Übersicht aller Karten findet ihr auf Hearthpwn.

Die neuen Karten im Überblick

Doch wie werden die neuen Karten wohl die Meta des Spiels beeinflussen, vor allem in Bezug auf die Ladder und auf Turnierdecks. Hierzu hat sich unser Hearthstone-Team bereits ausführlich beschäftigt und ist zum Ergebnis gekommen das voraussichtlich nur wenige Karten Einzug ins kompetitive Hearthstone erhalten werden. Welche das genau sind könnt ihr in unserer Karten Preview zu Eine Nacht in Karazhan erfahren.




Die perfekte eSport-Bewerbung
Verfasst am 28.07.2015 um 12:29 Uhr von wiLsoN
teamKR existiert seit 2003. Vom ersten Tag bis heute agierten weit über 500 Spieler für unseren Verein. Jede Woche erreicht uns eine Vielzahl von Bewerbungen. Einige von Euch bieten viele Informationen zu sich, respektive Ihrem Team. Jedoch gibt es auch die andere Seite, E-Mails á la "Hey, sucht ihr Team?". Wie sollen wir als Verein anhand einer solchen Frage entscheiden, ob wir genau Euch oder Euer Team suchen? Im Folgenden möchte ich Euch vorstellen, welche Details uns als Verein interessieren. Der Einfachheit halber beschränke ich mich auf sich bewerbende Teams, der überwiegende Teil gilt gleichermaßen für Einzelspieler.

Zu Eurer Person
Es gibt stets einige Bewerber, die der Meinung sind, uns gehe dies alles nichts an. Niemand zwingt Euch zur Preisgabe Eurer persönlichen Daten. Ihr bewerbt Euch bei uns, nicht umgekehrt. Schafft Ihr es nicht etwas Einfaches wie Euren Namen anzugeben, wie sieht Eure Kooperationsbereitschaft bei redaktionellen Inhalten oder gegenüber Euren Teambetreuern generell aus? Wie reagiert Ihr auf mögliche Konflikte innerhalb Eues Teams? Das sind Gedanken, die uns in einem solchen Fall durch den Kopf gehen. Letztendlich verpflichten wir Teams, die sich an dieser Stelle kooperativ zeigen.
Spätestens mit dem Vereinsbeitritt Eurerseits sind wir übrigens zur Erhebung diverser Angaben gezwungen, da wir als eingetragener Verein durch das Vereinsregister zum Führen einer Mitgliederliste verpflichtet sind.
Der Form halber sei an dieser Stelle angemerkt, dass sämtliche Daten durch unseren Verein selbstverständlich streng vertraulich behandelt werden.

  • Name (Vorname und Nachname)
  • Porträtfoto (Bewerbungsfotos sind bestens geeignet)
  • Wohnort
Wir fühlen uns wohler, wenn wir wissen wie Ihr heißt und wie Ihr ausseht. Euer Wohnort ist für die Planung künftiger Event-Teilnahmen relevant.

  • Geburtsdatum
Euer Alter ist für uns elementar, da wir ausschließlich Spieler aufnehmen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben. Zudem gibt es Szenarien wie Spielerverträge, die eine Geschäftsfähigkeit und somit üblicherweise das abgeschlossene 18. Lebensjahr voraussetzen.

  • Familienstand
Euer Familienstand ist für uns ein Hinweis darauf, wie viel Zeit Ihr investieren könnt. Naturgemäß ist es schwieriger für Euch auf semi-professionellem Niveau zu agieren, wenn Ihr Frau oder Mann und ggf. Kind habt. Wir haben bereits verheiratete Mitglieder in unseren Reihen sowie solche, die bereits Eltern sind. Wir schließen Eltern keinesfalls aus. Üblicherweise ist hier ganz einfach die Bewerbung für den spaßorientierten Bereich sinnvoller, da Eure Prioritäten klar pro Beruf und/oder Familie gesetzt sein werden.

  • Wohnsituation, Internetverbindung
Wohnt Ihr noch bei Mama und Papa, die Euch regelmäßig ab 21 Uhr das Internet abdrehen? Sind die Wände im Haus so dünn, dass Ihr Euch ab 20 Uhr nur noch flüsternd verständigen könnt? Teilt Ihr Euch eine 6 Mbit/s-Internetleitung in einer 8er-WG, so dass Euer Ping gern einmal von 20ms auf 2000ms springt? Dies sind Schwierigkeiten, die von vornherein offen angesprochen werden sollten. In der Regel finden wir gemeinsam eine Lösung.

  • Beruf
Habt Ihr einen "Nine-to-Five-Job" und seid ab 18 Uhr zuhause oder arbeitet Ihr im Schichtdienst? Seid Ihr Studenten und fallt als Team in den Prüfungszeiträumen zum Semesterende kollektiv aus? Beides muss kein Ausschlusskriterium sein, sondern ist eher eine Frage der Eigenorganisation bzw. der Teamsausrichtung. Schichtdienst und ein Fünf-Mann-Team ohne Ersatzspieler wären sicherlich eine überaus unglückliche Konstellation für ein ambitioniertes Team.

  • Hobbies
Welchen Freizeitaktivitäten geht Ihr, neben dem eSport, nach? Habt Ihr in der Vergangenheit bereits in anderen Sportarten semi-professionell gespielt? Spielt Ihr derzeit aktiv in einem anderen Verein, so dass Euch dies in Sachen eSport möglicherweise einschränkt? Wir plädieren hier im Zweifelsfall ganz klar für den klassischen Sport und die lokale Verbundenheit, aus unserer Sicht ist beides dem eSport vorzuziehen. An zweierlei Stellen semi-professionell zu agieren, ist zumeist unrealistisch.

Euer eSport-Werdegang
Für einige Bewerber immer wieder überraschend: Wir möchten wissen, was genau Ihr bis dato im eSport gemacht habt, wie Eure bisherige Laufbahn war. Floskeln wie "Wir sind voll motiviert und wollen was erreichen!" sind langweilig, nichtssagend, schnell geschrieben und stehen in nahezu jeder Bewerbung. Viel aussagekräftiger sind Kontinuität und das Skizzieren Eurer spielerischen Entwicklung. Dazu gehören insbesondere Eure Clanhistorie sowie Eure eingefahrenen Erfolge - beides sollte durch Euch belegt werden.
Seid Euch darüber im Klaren, dass Ihr Euch bei uns "bewerbt". In diesem Wort steckt "für sich werben" und dies ist nicht gleichbedeutend mit dem Gedanken, uns via Suchmaschinen nach Informationen zu Euch suchen zu lassen. Schreibt stattdessen Eure Bewerbung stets so, als würden wir Euch nicht kennen. Tragt Fakten über Euch zusammen, die Euch repräsentieren.

Leitfragen
  • Seit wann bist Du im eSport aktiv?
  • Welche Titel hast Du im eSport bereits gespielt?
  • Welche Erfolge hast Du im jeweiligen Titel bei welchem Verein / welchen Vereinen erzielt?
  • Seit wann spielst Du den Titel, in dem Du für uns antreten möchtest?
  • Welche Erfolge konntest Du bislang in diesem Titel erzielen?
  • Hast Du in Vereinen Aufgaben übernommen, die über das Spielerische hinausgehen? Wenn ja, in welchem Bereich?
  • Clanhistorie (mit Angaben von wann bis wann)

Euer Team
Neben Eurer Laufbahn im eSport interessiert uns Euer Teamgefüge. Einige Fragen erscheinen Euch vielleicht banal, aber oftmals sind sich Spieler eines Teams nicht einmal über die Antwort auf die Frage einig, welches Ziel sie als Mannschaft verfolgen. Dieses Detail ist allerdings elementar, legt es doch fest, wie hoch Eure Messlatte liegt und wie viel Aufwand Ihr betreiben solltet um Eurem Vorsatz zu entsprechen.
Wir als Verein haben Ziele im Kopf, die wir mit unseren Teams besprechen, regelmäßig gemeinsam für einen Zeitraum festlegen. Unsere Aufgabe ist es, abzuschätzen inwieweit wir Euch für das Erreichen dieser Ziele für geeignet halten. Als Basis dienen Informationen wie die Zeit, die Euer Team in dieser Konstellation besteht, wie viel Trainingsaufwand Ihr in welcher Form betreibt und vieles mehr.

Leitfragen
  • Wer von Euch ist wie lange im Team?
  • Haben einige von Euch bereits in anderen Teams zusammengespielt? (In welchem Titel? Bei welchem Verein? Wie lange?)
  • Wer hat welche Aufgabe im Team?
  • Wie ist Eure Trainingsintensität?
  • Wie gestaltet Ihr Euer Training?
  • Welche Events wurden von Euch in der Vergangenheit bestritten? (Nachweise!)
  • Welche Events werden von Euch aktuell bestritten? (sämtliche Teamaccounts, anhand derer letzte Ergebnisse nachzuvollziehen sind)
  • Welche Events sollen künftig von Euch bestritten werden?
  • Welche Ziele habt Ihr als Team?
  • Wie wollt Ihr diese erreichen?

teamKR
Eure Personen, Eure eSport-Erfahrungen und Eure Teamkonstellation gilt es nun mit unserem Verein in Verbindung zu bringen. Wir müssen abschätzen, ob Ihr zu uns passt. Dies geschieht unter anderem auf dem Wege, dass Ihr uns erklärt, was für Euch teamKR ausmacht und welche Form der Unterstützug Ihr Euch von uns wünscht.

Leitfragen
  • Wie seid Ihr auf teamKR aufmerksam geworden?
  • Wieso bewerbt Ihr Euch bei teamKR?
  • Was wünscht Ihr Euch von Eurem Verein?
  • Wie kann teamKR Euch beim Erreichen Eurer Ziele unterstützen?

Euer Marketing
Insbesondere im leistungsorientierten Bereich reicht es heutzutage nicht mehr, sich einfach nur auf das Spielen zu konzentrieren, wenn man erfolgreich sein möchte. Wir als Verein möchten Euch bestmöglich unterstützen. Dies beinhaltet die Suche nach starken Partnern für teamKR, von denen Ihr als Team wiederum profitiert. Elementar dafür ist Reichweite. Reichweite bedeutet, dass viele Personen Euch sehen, Eure Aktivitäten als Team verfolgen. Dies kann beispielsweise durch Artikel auf unserer Webseite geschehen, per Interviews mit Szeneseiten, Live-Streaming und via sozialer Netzwerke. Für uns ist es wichtig zu erfahren, ob Ihr auf dem Marketing-Sektor bereits über Erfahrung verfügt, selbst "streamt" oder als Spieler eine eigene Facebook-Seite oder dergleichen betreibt. Grundsätzlich solltet Ihr für solche Themen offen sein. Insofern Ihr bereits aktiv seid, reicht bitte Nachweise mit ein.

Leitfragen
  • Seid Ihr als Redakteur oder in anderer Funktion auf anderen Plattformen wie Szeneseiten aktiv?
  • Seid Ihr im Streaming-Bereich aktiv? Wenn ja, übertragt Ihr Eure eigenen Partien oder die anderer? Wenn nein, seid Ihr daran interessiert?
  • Habt Ihr eine eigene Fanpage bei Facebook?
  • Nutzt Ihr weitere Marketing-Kanäle? Wenn ja, welche?

Schlusswort
Ja, das Verfassen einer Bewerbung ist Aufwand und nimmt Zeit in Anspruch. Mit ein wenig Übung werdet Ihr beim Verfassen schneller. Zudem könnt Ihr Teile einer Bewerbung an unterschiedlichen Stellen wiederverwenden.
Achtet bitte auf die Form. Sowohl Rechtschreibung, Interpunktion als auch Anrede sollten korrekt sein. Zollt Eurem Gegenüber ein Mindestmaß an Respekt, indem Ihr keine mit Rechtschreibfehlern verseuchten Texte ohne Punkt und Komma einsendet oder teamKR zu Rot-Weiß Essen werden lasst. Es könnte ausschlaggebend dafür sein, ob Ihr zu einem Kennenlern-Gespräch eingeladen werdet.

Denkt an Eure Kontaktdaten.

Ich hoffe Euch mit diesem Blogeintrag ein wenig geholfen zu haben und wünsche Euch viel Erfolg beim Bewerben!

jetzt bewerben!

ESL und ESEA vereint - bitte mehr davon!
Verfasst am 29.04.2015 um 09:43 Uhr von wiLsoN
Vor einigen Tagen wurde bei den Kollegen von escene munter über die Entwicklung der ESL Meisterschaft diskutiert. Dort sprach Michael Bister, Produkt Manager der Liga, davon, dass es nur noch bergauf gehen würde. Während mit der Wiedereinführung der Offline-Finals im nationalen Bereich erste Schritte langsam sichtbar werden, gibt es einen erneuten Paukenschlag im internationalen Segment.

Logo
Bereits kommende Woche soll eine neue Liga das Licht der Welt erblicken, eine Koproduktion von ESL und ESEA, die "ESL ESEA Pro League". Je zwölf Teams aus den USA und Europa werden eingeladen werden. Geplant ist, sie in einem nach Region getrennten Ligasystem in wöchentlichen Partien gegeneinander antreten zu lassen. Gespielt werden zwei Saisons pro Jahr, mit einem Gesamtpreisgeld in Höhe von einer Million USD. Dies wird von den Top-Teams bei einem lokalen Event ausgespielt werden. Einmal in Los Angeles und das andere Mal in Köln stattfindend, wo USA und Europa letztendlich aufeinandertreffen werden.

Die öffentliche Aufmerksamkeit steigt, die Spielerzahlen ebenso. Immer mehr Firmen interessieren sich, bedingt durch die sich stetig erhöhende Reichweite, für ein Engagement im eSport. Die logische Folge sind steigende Preisgelder. Vor einigen Wochen wurde erst die ESL One Cologne angekündigt, bei der 250.000 USD ausgeschüttet werden. Das weltgrößte Counter-Strike-Event mit bis zu 15.000 Zuschauern in der Kölner Lanxess Arena. Mit der ESL ESEA Pro League wird schon wieder ein Superlativ aufgestellt. Viel entscheidender als die Höhe des Preisgeldes ist jedoch, dass die Ligabetreiber scheinbar verstanden haben, wie wichtig sie füreinander sind.

In den letzten Jahren wurden immer wieder Turniere aus dem Boden gestampft, dank des Marketingbudgets einzelner Unternehmen, die sich als eSport-Veranstalter versuchten. Sicherlich, man wird positive Beispiele finden und die Spieler haben das Preisgeld gern eingestrichen. Allerdings ist diese Entwicklung überaus bedenklich, zumal dieses Firmeninteresse schnell wieder kippen kann. Die alteingesessenen Ligabetreiber sind die Konstanten, die schon seit vielen Jahren gute Arbeit abliefern und viel näher an den Spielern sind. Sie wissen, was die Akteure sich wünschen - in ihre Hände muss der eSport. Via ESL und Co. müssen sich überregionale, (inter-)nationale Verbände bilden, die regeln, dass jeder Veranstalter sein Stück vom Kuchen abbekommt.

Parallel führt die Aufspaltung der Szene in viele kleine Events zu einer Überstrapazierung der einzelnen Mannschaften wie sicherlich auch zu einer Übersättigung gewisser Zuschauergruppen. Es ist wichtig, die Veranstaltungen zu konzentrieren. Top-Teams hechten nicht mehr von A nach B, um ihren Verträgen zu entsprechen und ihr Einkommen zu erzielen, der organisatorische Aufwand seitens der dahinterstehenden Vereine wird verringert. Eine Beschränkung auf wenige Veranstalter ermöglicht zudem den Ausbau des Amateurbereiches, der bei Firmenevents in der Regel komplett außen vor bleibt. Dort zählt nur die Reichweite der eigenen Werbekampagne, nicht der eSport selbst - der ist nur Mittel zum Zweck. Kleine Side-Events dieser Art sind sicherlich kein Problem, jedoch dürfen dies nicht die Kernveranstaltungen des eSports sein.

Für die Veranstalter gilt es als nächsten Schritt die Vereine zu fördern. Im herkömmlichen Sport werden die Mannschaften beispielsweise an den TV-Lizenzen beteiligt. Ein vergleichbares Modell sollte baldmöglich auch im eSport Einzug halten. Einnahmen gilt es anteilig an die Clubs auszuschütten. Essentiell hierbei ist es, alle Teilnehmer zu berücksichtigen, um die Entwicklung der kleinen Vereine zu unterstützen und als Veranstalter alles Mögliche zu tun, die Schere zwischen den "Fahrstuhlmannschaften" und den Top-Teams nicht weiter anwachsen zu lassen. Negativbeispiel: In der ESL Pro Series, dem Vorgänger der heutigen ESL Meisterschaft, wurden Verfehlungen der Teams mit Strafpunkten belegt, die automatisch zu prozentualem Preisgeldabzug führten. Allerdings wurde das so generierte Mehr einfach auf das ausgelobte Siegerpreisgeld aufgeschlagen. Wieso wird so etwas nicht an das "fairste" Team mit den wenigsten Strafpunkten verteilt?

Vereine überdauern die aktive Karriere eines Spielers um ein Vielfaches. An anderer Stelle wurde der Vergleich mit der LCS gezogen, dort werden nur Vereine als Teilnehmer zugelassen, kein loser Haufen von Spielern. Dadurch ist der Stellenwert der dort vertretenen Clubs automatisch ein ganz anderer. Warum gibt es diese verpflichtende Vereinsbindung bei anderen Ligabetreibern nicht? Michael Bister wirkte im Talk mit escene ratlos, wie man das Auflösen von Teams nach wenigen Wochen verhindern kann. Ganz einfach, mit der nötigen Motivation, mit Kapital. Bindet die Liga- und Event-Teilnahmen an Vereine und beteiligt diese an den Einnahmen. So könnten wir Vereine uns, dank sicherer Einnahmen, stärker voneinander abheben und auch Spieler länger an uns binden. Es muss endlich aufhören, dass Fans wie auch Spieler Vereine für auswechselbar halten.

Die logische Konsequenz einer längeren Bindung wäre das Zustandekommen eines florierenden Transfermarktes. Mit der Zeit würde die Zahlung von Ablösesummen sich etablieren - wiederum durch das steigende Kapital der Vereine und der damit einhergehenden Wertsteigerung eines Spielers (für das Aufrechterhalten der Spielfähigkeit der Mannschaft). Folglich würden die Wechselrate sinken und die Vereine das Scouting verbessern, um günstig an Spieler zu kommen. Talentförderung. Mehr Konkurrenz. Steigende Spielqualität. Häufigere internationale Erfolge. Sicher, hierbei handelt es sich um ein gezeichnetes Idealbild und die Verwirklichung wird sicherlich noch Jahre dauern. Die Ligabetreiber könnten jedoch den Anstoß geben, wenn sie endlich verstünden, wie wichtig die Clubs sind. Mit den Vereinen fördert man automatisch die Spieler.

Studio war früher
Verfasst am 27.04.2015 um 13:47 Uhr von wiLsoN
Wer kennt sie nicht, die Intel Friday Night Games (IFNG)? Jahrelang wurden wöchentlich die Topspiele der ESL Pro Series (EPS) bei dieser Offline-Veranstaltung ausgetragen. Die Spieler pendelten überwiegend quer durch die kleinen Hallen deutscher Großstädte. Ballungsgebiete für Zuschauer, die die Electronic Sports League (ESL) mit ihren Veranstaltungen zu erreichen hoffte.

Die IFNG entstammen einer Zeit, in der schnelles Breitband-Internet noch längst nicht so verbreitet war, wie es heute der Fall ist. Vor dem Jahr 2000, als Counter-Strike aufkam, spielten viele Gamer noch mit dem 56k-Modem und belasteten mit ihrer Aktivität, dank minutengenauer Abrechnung, empfindlich den Geldbeutel der Eltern. LAN-Parties wurden nicht veranstaltet, weil sie eine tolle Übertragung grandioser Begegnungen möglich machten, sondern vielmehr um Gleichgesinnte zusammenzuführen und unter vergleichbaren Bedingungen den besten Spieler oder das beste Team zu küren. All dies entwickelte sich über die Jahre weiter, die Finanzkrise kam und die IFNG wurden eingestellt.

Tanzbrunnen
EPS Finals 16
Tanzbrunnen, Köln
Neben den IFNG gab es gleichermaßen auch Finals, die den Namen wert waren. Vor sechs, sieben Jahren wurden Lokalitäten wie Tanzbrunnen oder Gürzenich in Köln gefüllt. Tausende Zuschauer waren vor Ort, fieberten mit den eigenen Teams mit. Zuletzt wurden die Meister im ESL Studio gekürt. Maximal 200 Besucher passen dort hinein.
Parallel gab es, zu den Final-Spielen auch ein Event, bei dem Auf- und Abstieg rund um die höchste deutsche Spielklasse zelebriert wurden: Die LAN-Relegation. Letztgenannte fiel vor knapp fünf Jahren der Rationalisierung zum Opfer. Es gab mittlerweile ausreichend schnelles Internet und die Anti-Cheat-Tools machten die Veranstaltung überflüssig.

Ich persönlich bin der Meinung, dass die Relegation der Entwicklung von Spielern zugutekam und ebenso der des nationalen eSports. Warum? Ganz einfach, es war eine Gelegenheit für Vereine, Spieler zu scouten. Weniger bekannte Akteure konnten Erfahrungen bei einem Offline-Event sammeln, konnten entdeckt werden. Nachdem die Relegation abgeschafft wurde, haben es zwar immer wieder eSportler in die höchsten Spielklassen geschafft, mehrheitlich jedoch weil andere Akteure die Maus an den Nagel gehängt hatten und der geschlossene Kreise der Top-Spieler wieder aufgefühllt werden musste. Aktive Talentförderung einer Liga sieht anders aus. Dieser Umstand hält bis heute an.

Die internationalen Events standen im Vordergrund bei der ESL, jetzt soll der nationale Bereich, der etwas stiefmütterlich behandelt wurde, wieder stärker in den Fokus gerückt werden. Die EPS wurden in ESL Meisterschaft umbenannt, der Modus schon vor einiger Zeit von Liga auf Cup umgestellt. Auf diese Änderungen wird nun die Wiedereinführung der Offline-Finals folgen. Am kommenden Wochenende werden die Meister der beliebtesten Titel – Counter Strike: Global Offensive, FIFA und League of Legends – im Landschaftspark Nord in Duisburg ausgespielt werden.

Ich bin gespannt, ob ein Funken des alten Glanzes zurückkehren wird...

Filmkritik by Luxifa: Police Story
Verfasst am 28.04.2014 um 08:59 Uhr von Luxifa
Police Story
Genre: Komödie, Action
Erscheinungsjahr: 1985
Produktionsland: Hong Kong
Budget: unbekannt
Länge: ca. 101 min.
FSK: ab 18

Darsteller:
  • Jackie Chan: Kevin Chan Ka Kui
  • Brigitte Lin: Selina Fong
  • Maggie Cheung: May
  • Charlie Cho: John Ko
  • Chu Yuan: Tom Ku

Story:
Nach langer und nervenzerreißender Jagd gelingt es Police Detective Kevin (Jackie Chan) den mächtigen Drogenboß Chee endlich zu verhaften! Doch als die Kronzeugin, Chees Sekretärin, aus unerklärlichen Gründen plötzlich verschwindet, wird Chee aus Mangel an Beweisen wieder freigelassen. Ein fataler Fehler, denn kaum auf freiem Fuß, hetzt der gefürchtete Drogenboß seine Männer auf den Detective. Als Kevin auch noch der Mord an einem Kollegen in die Schuhe geschoben wird, beginnt er zu begreifen, daß hier ein übles Spiel gespielt wird.


Vorab als Info, ich mag wenig asiatischen Film. Zum Glück kommt sehr gut zur Geltung, dass Hong Kong 1985 noch zu Großbritannien gehört hat. Nicht nur in der Szene bei Gericht, bei denen die Asiaten die lustigen Perücken trugen. Nein, auch bei den Vornamen der Hauptcharaktere. Stets englische Vornamen.
Rein von der Story her ist es ein sehr guter Film der achtziger Jahre. Es kommen nette Überraschungsmomente rüber und die Story reiht sich in eine Qualität der heutigen Filme mit ein. Leider aber nicht mehr als ein Standardfilm. Störend waren die, nennen wir es Comedy-Szenen.
Durch die asiatische Mimik hatte ich nie den Eindruck, dass es eine hohe schauspielerische Kunst war. Liegt aber denke ich einfach am Europäer / Asiaten-Unterschied. Daher möchte ich die Leistung der Darsteller nicht beurteilen. Hingegen möchte ich aber die Stunts loben. Viele wissen ja, dass Jackie Chan seine Stunts selbst durchführt. Gleich zu Beginn des Films gibt es – für mich eine – legendäre Szene. 1985 haben die Filmemacher ein kleines Dorf an einem Hang zerstört in dem sie mit Autos durchfuhren. Ohne Computertechnik sieht die Fahr dennoch extrem spektakulär aus. Gut, ich gehe von aus, dass die diese Szene nur einmal gedreht haben, da eben das Dorf danach wieder aufgebaut werden müsste. Ebenfalls genial sind die Sprünge und dergleichen, die Jackie Chan demonstriert. Einzig störende war, dass fehlende Blut, wenn jemand durch Glaswände geworfen wurde.

Mein Fazit: Wenn der Film im Free-TV läuft ist er sicherlich anzuschauen. Auf DVD / Blu Ray ist er es nicht wert. Wahrscheinlich 1985 ein absoluter Must-See-Film. Doch heute gibt es viele bessere Alternativen.


2 Sterne von mir.


Jackie Chan ist kult!

Euer Luxifa

Filmkritik by Luxifa: G. I. Joe - Die Abrechnung
Verfasst am 13.04.2014 um 10:31 Uhr von Luxifa
G. I. Joe - Die Abrechnung
Genre: Thriller, Action, Abenteuer, Science-Fiction, 3D
Erscheinungsjahr: 2013
Produktionsland: USA, Kanada
Budget: 130 Mio. US$
Länge: ca. 110 min.
FSK: ab 16

Darsteller:
  • Dwayne Johnson: Roadblock
  • Adrianne Palicki: Lady Jaye
  • Channing Tatum: Duke
  • D.J. Cotrona: Flint
  • Jonathan Pryce: Präsident der Vereinigten Staaten
  • Lee Byung-hun: Storm Shadow
  • Ray Park: Snake Eyes
  • Elodie Yung: Jinx
  • Ray Stevenson: Firefly
  • Bruce Willis: General Joseph Colton
  • Arnold Vosloo: Zartan

Story:
Das G.I. JOE Team ist zurück und setzt zu seiner zweiten, actiongeladenen Mission an! Unter neuer Führung durch den legendären Roadblock sind die Elite-Spezialisten um Captain Duke nicht nur der feindlichen Organisation Cobra weiter auf der Spur, sie müssen sich plötzlich mit einer ganz neuen Bedrohung auseinandersetzen: Die eigene Regierung wurde von Cobras Anführer Zartan, der sich mit Storm Shadow und Firefly starke Unterstützung gesichert hat, infiltriert und startet nun eine erbarmungslose Jagd auf die Elitetruppe. Vom Weißen Haus weht das Banner des Bösen und einzig Roadblock und Captain Duke sind übrig geblieben, um den zerstörerischen Machenschaften des übermächtigsten Gegners, den sie je hatten, ein Ende zu setzen. Mit der knallharten Unterstützung einer Legende stellt sich die Elite-Einheit dem Kampf um die Zukunft der Menschheit: General Joe Colton eröffnet die gnadenlose Jagd auf den Feind... und der Tag der Abrechnung naht!


Ihr habt mir die Aussage "langweiligster Film mitgegeben. Döh! Das ist definitiv nicht der Fall. Ich habe schon viele richtig schlechte Filme gesehen. Dieser hier, fällt aber nicht unter die Kategorie 'richtig schlecht' beziehungsweise 'langweilig'.
Es gab für mich im Film sogar die eine oder andere Überraschungsszene. Beispielweise als 'Snake Eye' spricht. Gut danach wurde zum Glück aufgedeckt, dass 'Storm Shadow' im Anzug von seinem Erzfeind steckt. Denn 'Snake Eye' ist einfach der coolste Ninja der letzten Kinojahre. Er spricht nicht, sondern er macht nur extrem geile Moves. Gerne mehr davon.

Gesamt fand ich den Film stimmig. Besonders gefiel mir die Szene in den Bergen. Sowohl die Kulisse als auch der Fight an den Seilen.
Wenn ich aber bedenke, dass zum Beispiel 'Rush - Alles für den Sieg' ca. 90 Millionen US Dollar weniger gekostet hat, wird mir ein wenig schlecht. Gut, auch hier gilt mit Sicherheit: Streich die Gage von Dwayne 'The Rock' Johnson und 'Bruce Willis' und 30 bis 50 % der Unkosten sind wieder weg. Dennoch, einfach utopische Summen, die solch ein Action-Film kostet.

Gut, Schauspielerisch - machen wir uns nicht vor - konnte ich bei einem Action-Film nichts erwarten. Eine recht hübsche Darstellerin spielt Lady Jaye (Adrianne Palicki), die wie Bruce Willis so schön sagte, wie eine 'Betty' aussieht. Pseudo-Emotionen kommen auf, als sie erzählt, dass ihr Vater nie wollte, dass sie beziehungsweise allgemein Frauen zum Militär gehen am Ende des Film ihr gesagt wird, dass ihr Vater stolz auf sie sein. Aber machen uns nichts vor: Der Film kommt aus den USA. An der Stelle darf verraten werden: Die USA-Flagge weht natürlich als letzten im Film.

Mein Fazit: Insgesamt ist es ein netter Unterhaltungsfilm ohne großer Spannungsbogen, dafür präsentiert der Film aber wirklich schöne Kampfszenen und rundet das ganze mit Bruce Willis und Dwayne Johnson ab. Als Abendprogramm im TV absolut in Ordnung. Im Kino maximal wegen den Kampfszenen zu empfehlen. Ein DVD- beziehungsweise Blu Ray-Kauf ist nicht wirklich nötig.


2 Sterne von mir.


Adrianne Palicki sieht aus wie eine Betty!

Euer Luxifa

Filmkritik by Luxifa: Rush - Alles für den Sieg
Verfasst am 12.04.2014 um 12:12 Uhr von Luxifa
Rush - Alles für den Sieg
Genre: Drama, Action, Biografie, Sport
Erscheinungsjahr: 2013
Produktionsland: USA, Deutschland, Großbritannien
Budget: 38 Mio. US$
Länge: ca. 123 min.
FSK: ab 12

Darsteller:
  • Chris Hemsworth: James Hunt
  • Daniel Brühl: Niki Lauda
  • Olivia Wilde: Suzy Miller
  • Alexandra Maria Lara: Marlene Knaus
  • Pierfrancesco Favino: Clay Regazzoni
  • Natalie Dormer: Gemma
  • Christian McKay: Lord Alexander Hesketh
  • Stephen Mangan: Alastair Caldwell
  • Julian Rhind-Tutt: Anthony „Bubbles“ Horsley
  • Alistair Petrie: Stirling Moss
  • Patrick Baladi: John Hogan
  • David Calder: Louis Stanley
  • Colin Stinton: Teddy Mayer
  • Tom Wlaschiha: Harald Ertl
  • Kristofer Dayne: Mario Andretti

Story:
Zwei Leben auf der Überholspur, zwei Männer auf der Suche nach dem ultimativen Rausch in einer der gefährlichsten Sportarten der Welt. Anfang der 70er Jahre kämpfen die höchst unterschiedlichen Rivalen Niki Lauda und James Hunt um den Aufstieg in den Rennfahrer-Olymp. Während der disziplinierte Lauda ehrgeizig an seiner Karriere feilt, stürzt sich Naturtalent Hunt ins Jetset-Leben. Dabei haben beide nur ein Ziel: den ersten Tabellenplatz der Formel 1. Ihre Rivalitäten tragen sie nicht nur in spektakulären Rennen aus, sondern auch in heftigen Wortgefechten jenseits der Rennbahn. Immer wieder heißt es: Hunt gegen Lauda - der Rockstar der Formel 1, verheiratet mit dem erfolgreichsten Model seiner Generation, Suzy Miller, gegen den messerscharfen Strategen. In der entscheidenden Saison 1975/76 steht Lauda auf dem ersten Tabellenplatz. Bis zum legendären Rennen am Nürburgring, der gefährlichsten aller Rennstrecken: Auf regennasser Fahrbahn baut Lauda einen dramatischen Crash, seine Frau Marlene bangt um sein Leben. Doch mit schier übermenschlichem Willen kämpft er sich zurück und tritt nur wenige Wochen später zu einem erneuten Showdown mit Hunt in Japan an. Wieder regnet es stark, das Rennen soll abgebrochen werden, doch beide Rivalen liefern sich ein atemberaubendes Duell...


Ich bin eigentlich kein Formel 1-Fan. Ich finde es ermüdend, mir anzuschauen wie Leute mit extremer Geschwindigkeit im Kreis fahren ... Aber dennoch hat der Film mich interessiert. Leider wollte mit mir keiner ins Kino gehen. Demnach ist meine Vorfreude auf den Film auf Blu Ray zu sehen natürlich recht groß gewesen. Enttäuscht wurde ich auf keinen Fall.

Die paar Details, die im Film nicht rüber gekommen sind, wie dass Niki Lauda schon einige Jahre vor James Hunt in die Formel 1 eingestiegen war, ignorieren wir in der Gänze bewusst.
Es ist einfach genial rübergebracht worden, wie verbittert James Hunt und Niki Lauda 1976 um den Sieg der Formel 1 gekämpft haben. Gekrönt mit dem tragischen Unfalls des besten österreichischen Rennfahrer der bisherigen Zeit. Kein Moment des Films wirkt langweilig und sinnlos in die Länge gezogen. Im Gegenteil, gerne hätte ich mehr Rennszenen gesehen. Aber das hätte den Film wahrscheinlich in die Länge gezogen, wodurch einige abgeschreckt worden wären.

Die Wahl der Hauptdarsteller konnte kaum besser getroffen werden. Mit Chris Hemsworth (einiges sicher noch als 'Thor' der Marvel-Filme bekannt) und unserem deutschen-spanischen Schauspieler Daniel Brühl wurden zwei absolut passende Darsteller gefunden. Unser Sprachgenie Daniel Brühl, welches bekanntlich neben Deutsch und Spanisch auch fließend Englisch, Französisch und Katalanisch spricht, beherrscht eindeutig auch die Mundart der Österreicher. Dadurch rundete er für mich die Rolle als Niki Lauda perfekt ab.
Im Übrigen erkannte ich Oliver Wilde (besser als 13 aus Dr. House bekannt) in dem Film nicht. Sie spiel die (Ex-)Frau von James Hunt.

Beide Hauptdarsteller brachten ihre Rollen für mich sehr gut rüber. Während Niki Lauda der absolute Profi war, dem die Meinung anderer egal war und nur siegen wollte, kam James Hunt als Publikumsmagnet und Frauenheld stimmig rüber.
Und desto länger der Film lief, merkt man dass neben einem hohen Maß an Respekt auch eine Art Freundschaft zwischen den beiden bestand. Auch, wenn es sehr auf die neckische Art rüberkam. Besonders stach die Szene heraus, als Niki Lauda nach seinem Unfall auf sein Aussehen im Bezug seiner Ehefrau angesprochen wurde und nach der Pressekonferenz James Hunt den Journalisten verprügelte. Dazu noch aufforderte, jetzt seine eigene Ehefrau zu fragen, ob sie ihn noch optisch ansprechend fände.

Die Rennszenen wurden schön in Szene gesetzt. Besonders die Brandszene des GP von Deutschland, bei dem Niki Lauda bekanntlich schwere Verletzungen von sich trug. Einfach super, wie jede Szene in sich stimmig wirkte. Ich konnte sich gut in die 70iger Jahre zurückversetzt fühlen.

Die passende Filmmusik unterstrich die gezeigten Bilder und schnürt die passenden Emotionen. Aber machen wir uns nichts vor: Von Hans Zimmer als Filmkomponist können wir auch nichts anderes erwarten. Er wurde nicht umsonst 9-mal für den Oscar nominiert.

Mein Fazit: Ich freue mich sehr, diesen Film in meinem Regel stehen zu haben. Und gewiss ist es ein Film, den ich sicherlich ein weiteres Mal mir anschauen werde. Musikalisch, von den Bilder und der Story war der Film ein Genuss.
Definitiv empfehlenswert.


4 Sterne von mir.


Danke an alle, die für 'Rush - Alles für den Sieg' gestimmt haben.

Euer Luxifa

Filmkritik by Luxifa: Wir sind die Millers
Verfasst am 30.03.2014 um 17:39 Uhr von Luxifa
Wir sind die Millers
Genre: Komödie, Krimi
Erscheinungsjahr: 2013
Produktionsland: USA
Budget: 37 Mio. US$
Länge: ca. 110 min.
FSK: ab 12

Darsteller:
  • Jennifer Aniston: Rose O’Reilly
  • Jason Sudeikis: David Clark
  • Will Poulter: Kenny Rossmore
  • Emma Roberts: Casey Mathis

Story:
David Burke ist ein kleiner Drogendealer, der zwar Köche und Hausfrauen, aber keine Kinder beliefert - davor schreckt er dann doch zurück. Was kann also schief gehen? Jede Menge! Zum Geschäft gehört natürlich, dass er sich möglichst unauffällig verhält. Leider muss er dann auf die harte Tour lernen, dass selbst gute Taten bestraft werden: Weil er ein paar Teenagern helfen will, wird er von drei üblen Punks angegriffen, die ihm sein Geld und seine Ware abnehmen. Wie soll David jetzt die umfangreichen Schulden bei seinem Lieferanten Brad abtragen?
Um das Geld aufzutreiben und dabei seine Gesundheit nicht zu gefährden, bleibt David keine Wahl: Er muss ins große Drogengeschäft einsteigen und Brads aktuelle Lieferung aus Mexiko einschmuggeln. Der idiotensichere Plan besteht darin, seine Nachbarn so unter Druck zu setzen, dass sie ihm helfen: Die zynische Stripperin Rose, der potenzielle Kunde Kenny und die gepiercte, tätowierte Straßengöre Casey werden kurzerhand als Ehefrau und zwei angebliche Sprösslinge rekrutiert, und schon brausen "die Millers" in einem riesigen Wohnmobil am langen Wochenende über die Grenze... ein 4. Juli, der auf jeden Fall mit einem großen Knall enden wird.


Nun gut, nach Gravity und Killer Elite kam heute ein eher lustiger Film in meinen Player. Wobei lustig hier fast schon zu viel gesagt sei. Wirklich einen echter Lacher hatte der Film für mich leider nicht. Ein klassischer US-Comedy-Film. Keinerlei Spannung und keinerlei Überraschung. Die kleinen Highlights waren wohl die Szene "Stell Dich in den Dienst der Mannschaft.", als erst Jennifer, dann Jason und am Ende doch Will einem mexikanischen Streifenpolizisten oral verwöhnen soll.
Alle Klischees werden erfüllt. Die Brüden US-Einwohner werden mit einem anderen Pärchen präsentiert, bei denen es im Schlafzimmer nicht mehr abgeht und der 18 Jährige "Sohn" ist noch Jungfrau und küsste noch kein Mädchen. Hingegen hat das Straßenmädchen bzw. "Tochter" wohl schon alles hinter sich ... Dazu kommt ein Drogendealer und eine Stripperin.

Lobenswert ist natürlich die Figur von Jennifer Aniston. Mit ihren 45 Jahren hat sie wohl noch immer einen super Körper. Was eben ein Personaltrainer alles bewirken kann! - Ist klar, oder?
Für mich persönlich war das Highlight des Film gleich zu Beginn. In einer Szene als sich der "Sohn" Kenny für seine "Schwester" Casey einsetzt, weil sie von ein paar Straßengangern ihr Handy geklaut bekommen soll.
Sonst, für viele Jungs, die kein youporn oder dergleichen kennen ist sicher die Stripp-Szene von Jennifer sehenswert. - Ist klar, oder?
Ich selbst fand die Szene unnötig und die Länge gezogen und war nach ca. 15 Sekunden bedient.

Ich will nicht zu viel spoilern, doch oh Wunder! Die "Familie Miller" findet am Ende zusammen und lebt am Ende zusammen. Die Tür für einen zweiten Teil ist damit leider geöffnet worden. - Auch hier keinerlei Überraschungsfaktor. - Ist klar, oder?

Jeder der den Film sehen musste versteht mein ständiges "Ist klar, oder?".

Mein Fazit: Wenn er im TV läuft und nix besseres zur gleichen Zeit läuft kann man sich den Film anschauen. Für mehr reicht er nicht. Er ist stumpfe Unterhaltung. Bin da besseres gewohnt. Gerne das nächste Mal etwas mit Adam Sandler? - Ist klar, oder?


2 Sterne von mir.


"Ich muss auschecken",
Euer Luxifa

Filmkritik by Luxifa: Killer Eilte
Verfasst am 23.03.2014 um 19:36 Uhr von Luxifa
Killer Elite
Genre: Thriller, Action
Erscheinungsjahr: 2011
Produktionsland: USA, Australien
Budget: 66 Mio. US$
Länge: ca. 117 min.
FSK: ab 16

Darsteller:
  • Jason Statham: Danny Bryce
  • Robert De Niro: Hunter
  • Clive Owen: Spike Logan
  • Yvonne Strahovski: Anne Fraiser
  • Dominic Purcell: Davies
  • Aden Young: Meier
  • Adewale Akinnuoye-Agbaje: Agent
  • Lachy Hulme: Harris
  • Bille Brown: Colonel Fitz
  • Nick Tate: Commander B
  • Grant Bowler: Capt. James Cregg

Story:
Danny hatte eigentlich bereits mit seinem Job als Special Agent abgeschlossen. Als jedoch sein ehemaliger Mentor und Freund Hunter von einem saudi-arabischen Prinzen entführt wird, sieht Danny sich gezwungen, auf dessen perfiden Deal einzugehen: Hunter kommt nur frei, wenn Danny es schafft, die drei Mörder zur Strecke zu bringen, die damals im Oman-Krieg die Söhne des Prinzen töteten. Für Danny beginnt eine gnadenlose Jagd rund um den Globus von Australien nach Paris und London bis in den Mittleren Osten, bei der er sich ein erbarmungsloses Katz-und-Maus-Spiel mit den Mördern und deren gerissenem Anführer liefert...


Nach Gravity war dieser Film eine nette Abwechslung. Was mir besonders gefällt ist, dass er auf eine "wahre Begebenheit" ruht. Ob und was da im Detail stimmt, mögen nur die wahren Teilnehmer wissen. Dennoch, ich mag solche Filme. Der Spruch "Das Leben schreibt eben die besten Geschichten" stimmt nun einmal.

Eine wichtige Weisheit zu Beginn des Films: Essen schmeckt überall scheiße, außer in New York City. Danke Robert für diese Erkenntnis!

Schauspielerisch hat 'Killer Elite' auf jeden Fall was zu bieten. Jason Statham, Clive Owen und Robert De Niro in den Hauptrollen. Geile Kombination! Ich bin bekanntlich ein absoluter Jason Statham- und Clive Owen-Fan. Demnach habt ihr für gute Voraussetzungen gesorgt, dass mir der Film richtig gefällt. Ebenfalls sind die Kulissen und Drehorte passend und gut gewählt worden.

Im Großen und Ganzen ist der Film auch sehenswert. Zwar kommt für mich sehr wenig Spannung auf und gewinnt lediglich mit den typischen Fight- und Actionszene rund um Clive und Jason. Doch werden diese schön in Szene gesetzt.

Die Story ist relativ flach, aber ist einfach auf den Punkt gebracht. Es ist einfach so, wie es jeder erwartet. Söldnertrupp macht die Drecksarbeit, damit denken schlaue Köpfe, dass sie alles unter Kontrolle haben und am Ende geht alles anders aus.

Mein Fazit: Netter Film zum Abschalten. Vorausgesetzt man steht auf Action.


3 Sterne von mir.


Bis zum nächsten Mal!
Euer Luxifa

Filmkritik by Luxifa: Gravity
Verfasst am 16.03.2014 um 12:36 Uhr von Luxifa
Gravity
Genre: Drama, Thriller, Science-Fiction, 3D
Erscheinungsjahr: 2013
Produktionsland: USA, Großbritannien
Budget: 105.000.000 US$
Länge: ca. 91 min.
FSK: ab 12

Darsteller:
  • Sandra Bullock: Dr. Ryan Stone
  • George Clooney: Matt Kowalski
  • Ed Harris: Mission Control in Houston (Stimme)
  • Orto Ignatiussen: grönländischer Fischer (Stimme)
  • Amy Warren: Astronautin (Stimme)

Story:
Dr. Ryan Stone ist eine brillante Ingenieurin , deren erste Shuttle-Mission vom erfahrenen Astronauten Matt Kowalski geleitet wird. Doch während eines scheinbar ganz normalen Weltraumspaziergangs kommt es zur Katastrophe: Der Shuttle wird zerstört - völlig haltlos bis auf das Band zwischen ihnen trudeln Stone und Kowalski mutterseelenallein in die Finsternis.
Aufgrund des ohrenbetäubenden Schweigens wissen sie, dass sie den Kontakt zur Erde verloren haben... und damit jede Chance auf Rettung. Ihre Angst schlägt um in Panik, während jeder Atemzug ihren kleinen Vorrat an Sauerstoff reduziert. Dennoch erfordert die einzige Möglichkeit einer Rückkehr zunächst einen weiteren Vorstoß in die grausige Grenzenlosigkeit des Raums.


Nun gut. Ihr habt gewählt und ich hab mich gequält. Harte Worte für einen Film, der erst kürzlich sieben Oscars und das 'Prädikat wertvoll' genießt. Aber mit Verlaub, ca. 90 Minuten dachte ich daran den Film auszumachen. Das einzige, was den Film ein minimales bisschen Würze verliehen hat war die sehr gute Kameraführung.
Schauspielerisch hat Sandra Bullock, im Übrigen mit deutschen Wurzeln, auf jeden Fall. Keine Stelle ihrer emotionalen Situation hat sich schlecht dargestellt. Jederzeit wusste die inzwischen 49 jährige zu überzeugen.
Wartet mal, Sandra ist 49 Jahre alt? Scheiße Jungs, schaut euch zumindest die Szenen in der sie in 'Unterwäsche' ist mal auf YouTube an. Respekt. Vermutlich auch hier, konnte die geniale Kameraführung von Emmanuel Lubezki das Beste rausholen. Hätte sie rein optisch 10 bis 15 Jahre jünger geschätzt. Was ein Personaltrainer alles aus wem herausholen kann.

Zurück zum Film. Irgendwie überzeugte mich der Film in keiner Sekunde. Die Opferszene von George Clooney war zwar recht cool, da er den harten Hund raushängen gelassen hat. Doch all das bringt mich nicht dazu, diesen Film mir jemals wieder (freiwillig) anzuschauen. Er soll in meinem Filmregal verstauben, wie auch andere Relikte aus fernen Zeiten.

Im Übrigen frage ich mich, wie das Budget aussehen würde, wenn nicht Sandra und George für die Rollen bezahlt werden würden. Vermutlich die Hälfte. Traurig.

Wobei die Kulissen echt gelobt werden müssen. Es wird sehr schön gezeigt, wie eng es in solchen Raumstationen ist und wie es insgesamt sein kann, wenn wer im Weltraum 'spaziert'.

Was mir natürlich total glaubhaft erscheint ist, dass die Notlandung ohne Peilung in einem kleinen See stattfindet, aus dem Sandra mit ein paar Schwimmbewegungen rauskommt.
Die Erde besteht aus zweidrittel aus Wasser. Davon sind die Meere der Hauptteil. Und wo landet sie? In einem kleinen See. Scheiß happy end-Teile.

Kulissen, Kamera und schauspielerische sind zwar gut. Doch die Story, die Umsetzung und das gesamte Drumherum sind echt ermüdend gewesen.
Will ich SciFiction schauen, lege ich lieber Star Trek oder dergleichen in den Player.

Mein Fazit ist klar: Einer der langweiligsten Filme die ich mir in den letzten Jahren angeschaut habe.


1 Stern von mir.


Ohren Steif halten und meine Zeit das nächste mal bitte besser ausfüllen.

Euer Luxifa

Northcon
Verfasst am 06.12.2013 um 17:27 Uhr von Sharingan
Moin leute,

wie ihr vllt mitbekommen habt, sind 4 jungs von unserem team auf der northcon. Allderigs nicht in einem team , da vli und ich erst spontan entschieden haben doch hinzufahren und heatz und neviz schon ein team hatten.

Daher werde ich ein bisschen von über beide teams berichten und werde zur vereinfachung die teams mit krmix1 und krmix2 bennen.

krmix1 sind vli, amnesia , nico-A- , uni , und meine wenigkeit

krmix2 sind neviz , heatz, rome , meyer, cedi

Wir also krmix1 sind schon gestern am donnerstag abend angekommen und haben uns ein bisschen warm gespielt und das ein oder andere bierchen genossen.

Das zweite team ist noch nicht vor ort wird aber auch in den nächsten stunden ankommen.

heute abend 23 uhr gehts los, dann halte ich euch weiterhin auf dem laufenden wie sich unsere teams und speziell unsere kr spieler so schlagen
also bis späddaa

Treffpunkt Berlin
Verfasst am 20.09.2013 um 17:28 Uhr von Luxifa
Am 30. August bis 1. September fand bekanntlich das erste Vereinstreffen unseres kleinen eSport-Vereins statt. Ich nutze das hier um meinen ganz persönlichen Eindruck dieser drei Tage zu verewigen.

Da ich aktiv an der Planung beteiligt war, begann das Unterfangen Vereinstreffen für mich bereits im Frühjahr des Jahres. Details wie die Unterkunft, der Termin oder auch die geplanten Aktivitäten standen somit unter meinen Aufgaben. Geteilt habe ich mir die Organisation mit ‚Wick‘.
Recht schnell fanden wir einen Termin und die Unterkunft auch zeitnah gebucht. Ein Apartment für bis zu 10 Personen mitten in Berlin mit sehr guter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Als Aktivitäten war zunächst eine Art ‚Schnitzeljagd‘ durch Berlin geplant. Doch da dies ein wenig abhängig vom Wetter gewesen wäre und dazu die meisten keinerlei Lust auf etwas Kulturprogramm hatten, verwarfen wir die Idee. Als nächsten als Idee hatten wir einen Besuch im Berliner Dungeon. Diese Idee verwarfen wir in erste Linie wegen den Kostengründen. Danach gingen uns die Ideen ein wenig aus. Erst kurz vor dem Treffen entschlossen wir uns dann für einen Besuch um Computerspiel-Museum und einer Partie Minigolf.
Für mich selbst ist es kein Treffen mit vielen Unbekannten. Ich selbst habe bis auf ‚nuclear‘, ‚Nadja‘, ‚rapt99r‘, ‚seller‘ und ‚x0ne‘ alle bereits persönlich getroffen.

Tag 1 aus meiner SichtMein Tag begann bereits morgens um 6 Uhr, da ich bis 16:45 Uhr arbeiten durfte. Von dort habe ich mich direkt mit ‚rapt99r‘ und ‚Nadja‘ getroffen. Eine herzliche Begrüßung mitten auf dem Alexanderplatz. Zwar habe ich die beiden in dem Moment das erste Mal vor mir stehen gehabt, doch kenne ich beide seit über drei Jahren und demnach verbindet und natürlich eine Freundschaft. Gemeinsam mit den beiden sind wir Richtung Unterkunft gefahren um dort den Checkin durchzuführen. Wir waren von der Unterkunft her begeistert. Sie war groß, soweit sauber und direkte Schäden beziehungsweise Mängel haben wir nicht entdeckt.
Dort vor Ort haben wir dann auf den Rest gewartet. Die Nummer vier im Apartment war ‚seller‘, der von Hamburg mit dem Bus nach Berlin gefahren ist. Auch hier keine Spur von Erstkontakt. ‚seller‘ kenne ich seit 2009, also auch inzwischen nicht nur ein einfacher Internetbekannter von mir, sondern ebenfalls ein Freund geworden. Kurze Zeit darauf kam dann ‚XuNiL‘ an. Dieser ist ein Gründungsmitglied des Vereins, daher habe ich ihn bereits 2010 in Köln persönlich kennen gelernt. Leicht durstig und müde saßen wir dort und warteten auch ‚Wick‘ und ‚nuclear‘ den Einkaufen getätigt haben. Als sie endlich angekommen sind halfen wir alle beim Schleppen und einräumen in den Kühlschrank. In dem Moment noch nichtahnend, dass ‚Wick‘ den Einkaufszettel verloren hat und weder ‚Wick‘ noch ‚nuclear‘ auf die Idee gekommen sind mit ihrem Smartphone die Liste online abzurufen. Tja, ein paar Dinge wurden vergessen. Egal, der Besuch im Rewe war eh nötig, da unser Lieblings-Russen ‚rapt99r‘ mit der Wahl des Wodkas nicht einverstanden war. Fast der komplette Rest kam dann aus Nordrhein-Westfalen angefahren. ‚marc‘ am Steuer brachte ‚wiLsoN‘, x0ne‘ und ‚knuffeline‘ sicher nach Berlin. Im Auto saß eigentlich nur ‚x0ne‘ als einziger Fremder, wenn man es so nennen mag. Ich kenne ‚x0ne‘ seit diesem Jahr und bin bis heute froh, dass er sich dazu entschlossen hat, die Maus an den Nagel zu hängen und das Thema Teambetreuung unter unserer Flagge weiterzuführen. Man erinnere sich, dass sein damaliges CS:GO Club Team von uns rausgeworfen wurde und diese jetzt für DkH spielen. An der Stelle grüße ich doch gerne ‚köppy‘ der sowohl als Vereinsmitglied als auch beim Treffen in Berlin gerne willkommen gewesen wäre.
Den Schlussstrich zog ‚Drinky‘. Nicht nur die weitetesten Anreise aus Wien hatte er, sondern auch das größte Pech. Bei ‚Drinky‘ wurden nämlich die Gepäckstücke irgendwie nicht mitgeschickt. Irgendwann nach 22 Uhr waren wir dann alle endlich zusammen.
Zwölf Vereinsmitglieder auf einem Haufen. Alle wussten, dass es am nächsten Tag ein Programm gibt, aber nur wenige wussten was auf sie zukommt.

Den Abend haben wir dann an einer Currywurst-Bude ausklingen lassen. Einige sind danach ins Apartment, andere noch in eine Cocktailbar. Mit ‚nuclear‘ bin ich dann zu mir. Auf dem Rückweg in der Tram erlebte ‚nuclear‘ dann Berlin bei Nacht. Ein Tourist oder dergleichen suchte in der Tram Streit. Zunächst bei uns beziehungsweise mir. Da wir ihn aber ignoriert haben, verlor er das Interesse an uns. Jedoch war dann ein Urberliner genau das richtige. Lautstark mit sehr deftigen Sprüchen versüßte uns dieser Berliner die Heimfahrt. Es fehlte nur am Ende das Handgemenge. Bei mir angekommen wollten wir noch eine Runde FIFA spielen, doch entschlossen wir uns nur noch die Zusammenfassung des Bayern-Spiel gegen Chelsea anzuschauen. Yeah! Euro-Supercup-Sieger 2013. So muss das sein.

Tag 2Viel zu früh ging mein Wecker, doch der Zeitplan war ambitioniert ausgestellt. Neben einem Hinweg von 30 Minuten musste wir, sprich ‚nuclear‘ und ich gegen 10 Uhr in der Unterkunft ankommen. Um 10:30 Uhr begann bereits die Mitgliedsversammlung. Leider war der Fernseher in der Unterkunft nicht umstellbar, daher war das Bild der Präsentation etwas klein, doch jeder konnte es sehen und lesen. In der Versammlung wurde dann der Vorstand gewählt. Keine große Überraschung dass sowohl ‚wiLsoN‘ und ich im Amt blieben und als Schriftführer ‚Wick‘ gewählt wurde. Eher überraschend war für mich das Thema Mitgliedsbeitrag. Nur zwei waren generell gegen einen Beitrag. Der Rest war direkt dafür, künftig einen Beitrag zu zahlen. Die Summe und Zahlungsart wurde dann später am Laufe des Tages geklärt.
Was mich sehr gefreut hat, war eine Überraschung von den Mitgliedern für mich. Ohne mein Wissen sammelte ‚nuclear‘ Geld ein und hat mir ein KR-Bild anfertigen lassen. Diese dekoriert inzwischen natürlich mein Wohnzimmer zu Hause. Für viele sicher als genialer Moment war, als ich direkt ein Bild von der Wand genommen habe und unser Vereinswappen an die Wand gehängt habe. Danke auf diesem Weg für dieses sehr geile Geschenk.
Da der Zeitplan sehr eng war, mussten wir umgehend zur ersten Aktivität. Irgendwie haben es einige erraten, dass es zum Minigolf geht. Doch keiner wusste, dass dieses Minigolf wenig klassische Bahnen hatte und dazu komplett in Schwarzlicht getaucht wird. Mir selbst machte es sehr viel Spaß, da ich seit Jahren keinen Golfschläger mehr in der Hand hatte. Meine Vierergruppe bestand aus ‚wiLsoN‘, ‚x0ne‘ und ‚Drinky‘. Phänomenal war für mich, dass ‚Drinky‘ einfache Bahnen stellenweise nicht wirklich hinbekommen hat, doch desto schwerer es wurde, desto besser wurde er. Bei mir war es natürlich andersrum. Den Sieg konnte am Ende zwar ‚wiLsoN‘ einfahren, doch nur recht knapp vor mir. An der Stelle noch einmal meine Gratulation zum Sieg.
Da wir schneller mit dem Minigolf fertig wurden als wir dachten, hatten wir noch ein paar Minuten zu überbrücken. Diese Zeit nutzen wir indem wir gemeinsam im Park bei einem kühlen Getränk nach Wahl saßen. Im Anschluss sind wir dann teilweise zu Fuß, teilweise mit der U-Bahn beziehungsweise Tram zum Computerspiel-Museum. Dort war ich persönlich vom Ansturm überrascht. Es war sehr gut besucht und dennoch war genug Platz und Zeit, dass sich alle kleinen „Nerdritter“ richtig austoben konnten. Die meisten waren hellauf begeistert.
Da so langsam der Magen bei den meisten geknurrt hat, stand zum Glück als nächstes der Heimweg und dort das Abendessen auf dem Programm. Nudeln á la ‚XuNiL‘, der sich als heimlicher Meisterkoch entpuppte. Danke hierfür fürs Einspringen als Koch. Allen hat es gut geschmeckt.
Nach dem Essen haben wir dann die Diskussion über die Höhe des Mitgliedsbeitrags abgeschlossen und wir schauten uns die EPS Relegation unseren CS:GO-Teams an. Alle saßen immer wieder gespannt vor dem Fernseher. Am meisten wohl ‚Nadja‘. Niemand hätte den Spielverlauf sich anschauen müssen, denn ‚Nadjas‘ Mimik verriet immer genau, wie es um das Team stand. Es war ein herrlicher Anblick, die junge Frau so mitfiebern zusehen. Eigentlich wollten wir den Abend mit ein paar Gesellschaftsspielen den Abend ausklingen lassen, doch die Relegation zog sich solange hin, dass wir nur noch ein teamKR-Spiel gespielt haben. Da es selbst erfunden wurde, waren die Regeln noch ausbaufähig, doch insgesamt machte es Spaß. Irgendwann gegen 3 Uhr morgens ging es dann endlich Richtung Bett.

Tag 3Erneut viel zu früh weckte mich das Piepsen meines Weckers. Doch ‚nuclear‘ musste zeitig los um seinen Zug zu bekommen. In meiner Wohnung warte ich dann bis nachmittags, dass ‚Nadja‘, ‚rapt99r‘ und ‚Drinky‘ ankommen. Irgendwie hatte ‚XuNiL‘ scheinbar keine Lust nach Hause zu fahren, so blieb er kurzentschlossen ebenfalls bis abends noch in Berlin. Eigentlich hatte ‚Nadja‘ den Wunsch ins Sealife zu gehen. Doch irgendwie wollte die junge Frau lieber ein Film im Fernsehen schauen und danach die Relegation weiterverfolgen. ‚Wick‘ kam später auch noch dazu.

Rund 18 Uhr am Sonntag endete für mich das Vereinstreffen. Übrig geblieben sind sehr viele schöne Erinnerungen. Viele lustige Fotos, einige Getränke und viele Chips.

Danke an alle, die diesen Treffen ermöglicht haben und dabei waren. Auf ein nächstes Mal!

Anderthalb Jahre nach der Fusion
Verfasst am 11.09.2013 um 14:36 Uhr von wiLsoN
Vor rund 18 Monaten schrieb ich in einem Blog über chronischen Helfermangel. Auch teamKR ist immer wieder vom Fehlen engagierter Helfer in einzelnen Bereichen betroffen, damals war es besonders schlimm. Viele Ehrenamtliche waren aus privaten Gründen nicht in der Lage die Zeit in unseren Verein zu stecken, die nötig gewesen wäre, um das Überleben dessen langfristig zu sichern. Entsprechend waren wir auf der Suche nach Lösungen. Letztendlich fand die Lösung uns.

'nuclear' & 'wick'
v.l.n.r: 'nuclear' und 'wick'
Die Fusion im Februar 2012 brachte teamKR vier neue Helfer. 'Wick' und 'nuclear' sollten das Community Management verstärken, 'trix MJ' übernahm den eigens ins Leben gerufenen Konsolenbereich und 'luN' half im Hintergrund insbesondere bei der Serververwaltung. Von vornherein war klar, die genannten Aufgaben könnten sich im Laufe der Zeit noch einmal verschieben. So stieg 'luN' nach einiger Zeit aus privaten Gründen aus und 'trix MJ' verließ kürzlich ebenfalls die Helferschaft, allerdings nicht ohne zu bemerken, er wäre über eine Rückkehr in anderer Funktion sehr glücklich. Fürs Community Management geplant, leitet 'nuclear' heute quasi im Alleingang die Redaktion unseres Vereins, während 'wick' unsere IPTV-Sparte vorantreibt und bei der letzten Vereinsversammlung gar in den Vorstand gewählt wurde.

Fünfzig Prozent der damals aufgenommenen Helfer sind nicht mehr da, haben teamKR im Guten verlassen, fünfzig Prozent haben Führungspositionen in ihren jeweiligen Ressorts inne. Was sagt uns das? Für mich persönlich ist dies ein kleine Erfolgsgeschichte. Es spricht für die Aufstiegsmöglichkeiten innerhalb der Helferschaft unseres Vereins. Engagiert man sich, vielleicht sogar über das geforderte Maß hinaus, winken bei teamKR über kurz oder lang Führungspositionen. Neue Fertigkeiten werden erworben, man kann sich ausprobieren. Im Job hat man nicht immer die Möglichkeit, innerhalb so kurzer Zeit in eine Position mit Personalführung aufzusteigen. Gerade in dieser Hinsicht können wir bei teamKR heute sicherlich Kompetenzen vermitteln, die auch im Job hilfreich sein können.

Ich wünsche mir, künftig noch weitere Ehrenamtliche bei teamKR begrüßen zu dürfen, die sich genauso engagieren, wie es unsere derzeitige Truppe tut. Hierbei möchte ich noch einmal betonen, dass private und berufliche Angelegenheiten immer im Vordergrund stehen. Wir verfügen inzwischen über eine ausgeprägte Struktur innerhalb des Vereins, so dass wir in der Regel Ausfälle über einen gewissen Zeitraum hinweg sehr gut kompensieren können. Niemand ist gezwungen teamKR allein zu führen, die Verantwortung und die anfallenden Aufgaben sind auf mehrere Schultern verteilt. Neue Ideen erfordern allerdings immer auch Helfer, die diese umsetzen. Gerade Ressorts wie KR-TV sind stets auf der Suche nach motivierten Leuten, die - mit Spaß an der Sache - im Vorder- oder Hintergrund ihren Beitrag leisten, unseren Fans das bestmögliche Produkt liefern zu können.

Ein absolutes Highlight war sicherlich unser Vereinstreffen vom 30.8-01.09.2013, zu dem ein Dutzend unserer Helfer erschien. Alle haben sich wunderbar verstanden, es gab überhaupt keine Streitereien. Für viele war bis zu diesem Wochenende sicherlich nicht wirklich greifbar, wie familiär teamKR wirklich ist. Bei dieser Gelegenheit konnte sich jeder selbst davon überzeugen. Die Frage vieler, wann wir das nächste Mal ein solches Treffen auf die Beine stellen, noch während unseres Aufenthalts in Berlin spricht hier eine deutliche Sprache.

Abschließend sei daher das Rühren der Werbetrommel für teamKR und der Verweis auf unsere Jobs gestattet, bevor ich mich noch einmal herzlich bei unseren Helfern für ein tolles Wochenende bedanke.



eSport-Presse durchaus noch ausbaufähig
Verfasst am 11.06.2013 um 11:55 Uhr von wiLsoN
Mit diesem Blog-Eintrag möchte ich meine subjektiven Eindrücke der letzten Tage festhalten. Hierbei beziehe ich mich reinweg auf Veröffentlichungen, die sich mit der Kaderveränderung im CS:GO Pro-Team von teamKR beschäftigen. Zusätzlich sei noch erwähnt, dass ich dankbar für die Veröffentlichungen rund um unseren Verein bin und ich mit meiner Meinung lediglich die punktuelle Qualität der eSport-Presse konstruktiv kritisieren möchte.

Spätestens seit dem Kommentar von unserem Team-Captain im 4PL-Live-Stream von "Knochen" war klar, Veränderungen personeller Natur waren zu erwarten. teamKR machte nie ein Geheimnis daraus. Interessierte Fans können oftmals vorab durch das Verfolgen der jeweiligen Steam-Accounts und dergleichen Rückschlüsse in Bezug auf Kaderveränderungen ziehen. Jedoch kann dies meines Erachtens nicht der Anspruch an eine Quelle seitens der Online-Presse sein.

99damage
Quelle: 99damage.de
Bereits im Mai wurde teamKR von 99damage kontaktiert, um ein Statement zum neuen Lineup gebeten. Zu diesem Zeitpunkt war der Kern des Teams zusammengestellt, jedoch fehlten unter anderem noch ein Ersatzspieler sowie einige weitere Formalitäten. Insofern wurde seitens teamKR die Aussage getroffen, man könne den Kader in der Form aktuell noch nicht bestätigen, werde aber auf 99damage zugehen, sobald alles in trockenen Tüchern ist. Am 6. Juni wurde, ohne die Bestätigung abzuwarten, ein Artikel geschaltet, der sich auf den EMS-Account von teamKR als Quelle bezieht. Die vom Autor gewählte Überschrift "teamKR mit neuem Lineup für die EPS" ist an dieser Stelle schlichtweg irreführend. Ein EMS-Account hat nicht zwangsläufig etwas mit dem EPS-Account zu tun. In diesem speziellen Fall stimmt das dortige Lineup nicht mit unserem EPS-Kader überein. Es gibt keine offizielle Bestätigung seitens teamKR. Trotzdem ist dem Autor des Artikels der Konjunktiv fremd, er stellt seine Vermutungen als Tatsache hin.

fragster
Quelle: fragster.de
Dieser Artikel rief wiederum Trittbrettfahrer auf den Plan. Kurz darauf erschienen eine Schlagzeile bei efever und ein Artikel bei fragster. Während fragster gleich 99damage als Quelle angibt, versucht der Autor der Schlagzeile bei efever einen Hauch von Seriosität zu wahren, indem er ebenfalls den EMS-Account als Quelle anführt. Der gute Wille sei diesem Autor an dieser Stelle attestiert, jedoch wird schnell deutlich, wie weit dieser reicht: Sowohl fragster als auch efever übernahmen mindestens einen Fehler aus dem Artikel von 99damage, denn unser Spieler heißt Torsten Behrendt. Darüber hinaus könnte man sich amüsieren, wie seitens efever der Name von Levent Varol verunstaltet wurde, wenn es nicht derart traurig wäre.

Es bleibt festzuhalten, Chefredakteure klauen bei der Konkurrenz, schämen sich nicht einmal deren unbestätigtes Werk als Quelle anzugeben. Stellvertretende Chefredakteure kennen Absprachen nicht, die zwischen dem eigenen Chef und dem betroffenen Verein getroffen wurden oder ignorieren diese gekonnt. Allen gemein ist, es ist nicht einmal so viel Elan vorhanden, dass Artikel noch einmal kontrolliert werden. Anders sind die Fehler hinsichtlich der Schreibweise von Namen wohl nicht zu deuten. Mittlerweile ist unsere offizielle Kadernominierung erfolgt und das Team vorgestellt. Obwohl über entsprechende Kanäle darauf aufmerksam gemacht wurde, erfolgte an keiner der genannten Stellen bislang eine Korrektur.

escene
Quelle: escene.de
Dass es besser geht, beweist übrigens escene: Keine dreiviertel Stunde nach dem Einsenden der Schlagzeile geht diese online. Darüber hinaus hat der zuständige Redakteur den Artikel scheinbar gelesen und für den Leser relevante Informationen direkt beigefügt. Somit wurden belegte Fakten schnell zugänglich gemacht. Ich würde mir wünschen, dass sich dies in der Breite durchsetzt. Journalismus bedeutet zu recherchieren, und dies wurde andernorts sträflich vernachlässigt. Im kleinen eSport ist es kein großer Aufwand, einen Verein zu kontaktieren und um ein Statement zu bitten. Bei teamKR geht das auf sehr kurzem Wege, beispielsweise eine simple eMail an pr (at) teamkr (dot) de .

Vorsätze für 2013
Verfasst am 09.01.2013 um 15:09 Uhr von wiLsoN
Es ist eine ganze Weile her, dass es einen Blogeintrag von mir zu lesen gab. Vor rund acht Monaten berichtete ich über meinen Einstieg bei teamKR. Seinerzeit wurde ich durch die Fusion inspiriert. Heute gibt es erneut zahlreiche Veränderungen in der Helferschaft, und auch neue Teams sind an Bord. Motivation genug für mich, einen kleinen Ausblick zu wagen.

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Unser Webauftritt
Dreh- und Angelpunkt
Während Christof in sein zehntes Jahr bei teamKR geht, weile ich persönlich nun immerhin im fünften Jahr bei diesem schönen Verein. In diesem Zeitraum haben wir sehr viel strukturelle (Vor-)Arbeit geleistet, die für Außenstehende nicht immer sichtbar war. Im kürzlich erschienenen Jahresrückblick ging ich bereits kurz darauf ein. So hat es beispielsweise in vier Jahren bereits zwei Webseiten gegeben, wobei die Zweite zeitgleich die aktuelle ist. Inzwischen verfügt teamKR, dank Philipp, unserem treuen Informatiker, zudem über zwei für Mobiltelefone ausgelegte Versionen. Eine Variante für ältere Modelle, eine für gängige Smartphones. Auch im Jahr 2013 wird die Weiterentwicklung des Webangebotes nicht stillstehen.

Bereits 2011, mit dem Einstieg von Roman, der inzwischen Schriftführer des Vereins ist, war eine klare Aufgabenverteilung im Vorstand, mit dem Ziel der Entlastung des Einzelnen, geplant. Während Roman sich vorwiegend um unsere Teams kümmern wollte, fielen Christof Finance & Controlling und mir PR & Marketing zu. In der Folgezeit brachen leider immer wieder Helfer (temporär) weg, so dass diese strikte Einteilung nicht haltbar, der Vorstand ein ums andere Mal gezwungen war, Feuerwehrmann an Stellen zu spielen, die eigentlich gut besetzt schienen. Würde ich hier und heute von einem gewinnorientierten Unternehmen sprechen, wo Angestellte für die Erledigung ihres Jobs bezahlt werden, müsste man ganz klar Management-Fehler einräumen. Allerdings bewegen wir uns im eSport, und das auf Hobby-Basis, weshalb man niemandem einen Vorwurf machen kann, dass das eigene Privat- und Berufsleben eine höhere Priorität genießen. Genauso ist es gewollt, genauso sollte es sein. Gewollt oder ungewollt, dies hat zur Folge, dass manche Prozesse langsamer vonstatten gehen.

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Nach dem Zugewinn von Marc, Christian und Benjamin durch die Fusion Anfang 2012 sind wir inzwischen deutlich besser aufgestellt, konnten an Fahrt aufnehmen. Darüber hinaus gewannen wir kürzlich neue Teambetreuer hinzu und auch der Posten des Redaktionsleiters, den ich bisweilen mehr oder weniger im Vorbeigehen auszufüllen versucht hatte, konnte besetzt werden. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an Marc, der, im Rahmen seiner Möglichkeiten, im abgelaufenen Kalenderjahr eine große Unterstützung in der Redaktion geworden ist. Insofern hoffe ich, künftig ausreichend Zeit für das Anstoßen neuer Projekte zu finden. Einen kleinen Vorgeschmack gab es ja bereits mit dem Cast der EPS-Relegation - danke Timm! Sicherlich gibt es hier noch großes Verbesserungs- potenzial, aber wir werden uns Schritt für Schritt weiter nach vorne kämpfen – nicht nur in Sachen KR-TV.

Ich freue mich auf die Herausforderungen, die mich in diesem Jahr rund um teamKR erwarten werden.

Video on Demand der EPS-Relegation +-

Round1: teamKR vs. myRisk

Round2: teamKR vs. w4sp

Round3: teamKR vs. DRUCKWELLE


Bootcamp_3
Verfasst am 04.01.2013 um 11:48 Uhr von Nehringgg
hi,

gestern sind wir ein paar maps durchgengen und haben viele pcw´s gespielt.
Heute morgen sind wir um 10 aufgestanden alle sind müde, ich ganz besonders. deswegen habe ich auch gerade nicht so die lust soviel zu schreiben .

heute kommen die restlichen maps dran, ich bin mad und will schlafen ://.

so bis dann

ÜÜ

Bootcamp_2
Verfasst am 03.01.2013 um 13:47 Uhr von Nehringgg
Hi,

so wir sind angekommen, nachdem wir das Bootcamp endlich gefunden haben ist Kenneth(avn) auch zu uns getoßen, jetzt fehlen nur noch timmey und prey mal schauen wann die da sind

Bootcamp
Verfasst am 03.01.2013 um 07:54 Uhr von Nehringgg
Moin Moin,
Sachen sind gepackt und ich bin startklar zum losfahren.
Da ich die längste Anreise von fast 4 Stunden habe muss ich auch schon bald los.
Jetzt Dennis(Herscheid) abholen in Köln und dann kann es losgehen.
Also bis nachher und hoffen wir das ich auf der A1 nicht allzu viel Stau habe

Mein Einstieg bei teamKR
Verfasst am 21.05.2012 um 15:26 Uhr von wiLsoN
Anfang Dezember 2008 erfolgte mein Einstieg bei teamKR. Damals kam ich von einem kleinen Clan, den vermutlich keiner kennt, elected-eSports. Mit mir fanden unter anderem je ein Ladder-Team in Counter-Strike 1.6 (CS) und Counter-Strike: Source (CS:S) den Weg hierher. Was führte mich von elected-eSports weg, was sprach für einen Wechsel zu teamKR?

User
elected-eSports
Meine Station von '07-'08
Bei elected-eSports, wohin es mich gut ein Jahr zuvor, im September 2007, hinverschlagen hatte, gingen die Lichter aus. 2007 hieß dieser Clan noch Elected Butzer – bis heute frage ich mich übrigens, wer auf diesen Namen kam. Mein Beitritt erfolgte auch dort nicht allein, sondern mit meinem CS-Team. Neben der Führung dieser Mannschaft oblag mir, nach einem zwischenzeitlichen Einstieg als Helfer in der Redaktion, bald die Aufgabe der Redaktionsleitung. Zudem nahm ich quasi parallel die Position als stellvertretender Clanleiter ein. So sammelte ich weitere Erfahrungen in diesen Bereichen, bis elected-eSports zu Bruch ging. ‚Noga‘, so lautete das Pseudonym des Clanleiters, der unter anderem für die Kosten von Root-Server und Webspace aufkam, verschwand von einem Tag auf den anderen spurlos – ein trauriges Ende.

Bereits im Januar 2008 lernte ich ‚Luxifa‘ kennen. Zu diesem Zeitpunkt veranstaltete er als Leiter von teamKR einen CS-Cup, an dem mein Team und ich teilnahmen. Das Finale lautete ex-teamKR gegen elected-eSports, was gleichbedeutend mit der Tatsache war, einige Zeit mit ‚Luxifa‘ im Teamspeak zu verbringen. Einer meiner damaligen Mitspieler, ‚eVerLast‘, kannte ihn privat, weswegen wir einen Teil des Cups auf dem Teamspeak von teamKR zubrachten. Letztendlich verlor meine Mannschaft das Finale. Allerdings muss ich aus heutiger Sicht sagen, für mich persönlich war es ein Sieg; meine erste Begegnung mit ‚Luxifa‘, mit dem ich auch heute noch den Verein gemeinsam leite – er ist zu einem guten Freund geworden.

User
'Luxifa'
nicht gesucht, und doch gefunden
Im November, als klar war, dass elected-eSports nicht fortbestehen würde, stand besagter ‚Luxifa‘ wieder auf der Matte. Er hatte von ‚eVerLast‘ erfahren, dass unter anderem meine Truppe ein neues Zuhause sucht. Im Zuge dessen habe ich direkt versucht auch für andere Opfer des Verschwindens von ‚Noga‘ einen neuen Clan zu finden; ich wollte unbedingt mit einigen weiter gemeinsam spielen, gemeinsam mit ihnen ein wenig Zeit in einen Clan investieren, ihn aufbauen. Schon bei den ersten Treffen im Teamspeak, im Rahmen des von teamKR ausgetragenen CS-Cups, wurde mir bewusst, wie ähnlich ‚Luxifa‘ und ich in vielen Dingen ticken. Wir waren sofort auf einer Wellenlänge. So gab es im November exakt ein Gespräch zwischen uns und alles Weitere war nur eine logische Konsequenz – wir wollten das Projekt teamKR gemeinsam vorantreiben.

Die Voraussetzungen dafür hätten deutlich besser sein können, denn kurz zuvor verabschiedete sich der Webspace, auf dem die teamKR-Seite lag. Der Hoster arbeitete schlampig. Kurzum, es gab kein brauchbares Backup der Webseite; und Ende 2008 war unter teamKR.de nur eine Notlösung, die alles andere als repräsentativ war, erreichbar. Hier kam uns zugute, dass mit den beiden Ladder-Teams unter anderem je ein Mediengestalter und ein Informatikstudent ihren Weg zu uns fanden. Bereits am 1. Januar 2009 ging, nach vierzehn Tagen Arbeit, unsere Webseite online. Für uns war es seinerzeit der erste, wirklich große Meilenstein. Umso schöner finde ich, dass viele Helfer, die mit mir hier eingestiegen sind, noch immer da sind. Danke für Euer Vertrauen und die tolle Zeit - möge sie noch lange weitergehen!

Schwere Zeiten für Spieler wie Verantwortliche
Verfasst am 08.05.2012 um 14:32 Uhr von wiLsoN
In den vergangenen Wochen ging es heiß her in der eSport-Welt. Leider rückten hierbei einmal mehr Personen in den Fokus des öffentlichen Interesses, die dort eigentlich nur bedingt etwas zu suchen haben: Leiter und Helfer einzelner Projekte machten Negativschlagzeilen. Spieler oder Verantwortliche, wer hat es heute schwerer im eSport?

Zu Beginn möchte ich darauf aufmerksam machen, dass dies eine rein subjektive Darstellung ist und nicht den Anspruch hat, die Gesamtsituation des eSports objektiv zu beleuchten.

Blue Elph

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Wild-Play, Blue Elph und iPLAY sind wohl die aktuellsten Beispiele, wenn es um das Thema Negativschlagzeilen von Clans geht. Während iPLAY, aus Sicht eines Projektleiters, wohl lediglich ein Team auf etwas unglückliche Art vor die Tür setzte, kostete das Verhalten der Leiter von Wild-Play augenscheinlich ein Team die Teilnahme an der EPS-Relegation.

Die Krönung ist, glaubt man Artikeln wie diesem auf efever, dieser Tage unangefochten das Werksteam von Blue Elph. Mit der Verpflichtung eines dänischen CS:S-Teams ging das Versprechen einher, man werde dem Team die Teilnahme an den Copenhagen Games ermöglichen. Erst vor Ort stellte sich für die Spieler heraus, dass der von ihnen angeforderte Sceenshot als Beweis für die Bezahlung des Events eine dreiste Fälschung gewesen sein muss.

Das Thema Blue Elph möchte ich an dieser Stelle nicht weiter vertiefen, es spricht für sich, dass die Spieler die Gebühren für das Event selbst entrichtet haben. Jedoch sei der Satz erlaubt, dass man sich seine Helfer genau aussuchen sollte, denn sie repräsentieren immer einen selbst und den Verein, respektive das Unternehmen.

iPLAY

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Wenden wir uns an dieser Stelle iPLAY zu: Hier wurde seitens der Leitung die Entscheidung getroffen, fortan auf ein einzelnes CS:S-Team zu setzen, das gleichermaßen in 4PL und ESL auftreten soll. Sicherlich ist es im eSport nicht die feine englische Art, seine Spieler vor die Tür zu setzen, doch ist es das gute Recht des Clans; und im Zweifelsfall vielleicht die einzige richtige Entscheidung, um das Ansehen nicht zu gefährden.

Man kann nur mutmaßen, dass sich seit der Verpflichtung der Mannschaft etwas Negatives aus Sicht der Verantwortlichen von iPLAY ereignet haben muss, das zu diesem Schritt verleitete. Man engagierte immerhin bewusst einen Spieler, der derzeit in der ESL wegen Cheating gesperrt ist und wollte diesem Akteur so eine zweite Chance einräumen. Seine Sperre läuft bald aus, er hätte ebenso in beiden Ligen aktiv mitwirken können. Gab es einen Vorfall oder zeigte sich das Team gänzlich unkooperativ, ist die Entscheidung aus meiner Sicht nachvollziehbar, wenn auch die Art und Weise der Präsentation vielleicht etwas unglücklich war.

Im Zuge dessen keimte auch kurz die Diskussion auf, dass iPLAY kein eingetragener Verein sei. In diesem Fall jedoch ist auf den ersten Blick nirgendwo ausgewiesen, dass iPLAY ein eingetragener Verein ist. Zu finden ist im Forum beispielsweise ein Mitgliedsantrag für einen Verein in Gründung. Inzwischen ist die Gründung wohl erfolgt, iPLAY wartet derzeit auf die Eintragung ins Vereinsregister, nachdem die notarielle Beglaubigung in der Tasche ist.

Wild-Play

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Kommen wir zum dritten Fall: Wild-Play. Hier liegt, so scheint es zumindest, wirklich ein Betrug hinsichtlich der Eintragung des Vereins vor. Allein dieser Fakt wirft natürlich Fragen auf und wirft ein ungemein schlechtes Licht auf die deutsche Clanszene. Dass bei iPLAY dann direkt wieder die Nadel im Heuhaufen gesucht wird, ist eines der Resultate. Generell finde ich es allerdings gut, dass Spieler sich endlich wieder ein wenig genauer mit dem Verein beschäftigen, für den sie de facto spielen (wollen). Oftmals ist ja die erste Frage, die man als Clanleiter hört, die nach den Gegenleistungen, ohne dass sich das Team auch nur ansatzweise dazu verpflichtet fühlen würde, aufzuzeigen, welchen Wert es dem Clan dafür entgegenbringt.

Diese Frage stellt sich rund um die EPS-Truppe von KRAEUTERHUMPEN nicht. Das ehemalige CS:S-Team von mousesports wurde von Wild-Play verpflichtet, dem bereits vorhandenen um mT sei vermittelt worden, dass eine Teilnahme an der EPS-Relegation nicht gefährdet sei. Dies ist de facto natürlich ein Management-Fehler, denn bekanntlich darf ein Lizenzhalter nur mit einer Mannschaft in einer ESL Premiership vertreten sein. An dieser Stelle ist es mir ein Bedürfnis loszuwerden, es ist absolut lächerlich, dass Clans ohne juristische Person mit mehr als einem Team teilnehmen dürfen, weil die Lizenzen bei unterschiedlichen natürlichen Personen geparkt sind. Aber das nur am Rande.

Management-Fehler hin oder her, jedenfalls zeigt dieses Beispiel einmal mehr, dass die Spieler immer wieder auf die Clans und ihre Fehltritte schimpfen, sich im Gegenzug oftmals aber überhaupt nicht im Klaren über den Apparat sind, der mittlerweile hinter einem gut organisierten Clan steht. Sie sind sich, wie in diesem Fall rund ums Team von mT, allesamt zu schade, selbst einmal das Regelwerk zu öffnen und nachzulesen, wie genau solche Fälle gehandhabt werden. Wird man daraus nicht schlau, steht einem die ESL Rede und Antwort. Stattdessen verlässt man sich lieber auf die Aussagen eines Clanleiters, der einem die EPS-Relegation oder die Teilnahme an einer internationalen LAN wie den Copenhagen Games zusagt. Damit sei die Vorgehensweise von Wild-Play allerdings in keinster Weise entschuldigt.


Fazit:

Ob es eher die Fraktion der Verantwortlichen oder die der Spieler leichter hat, lässt sich nicht so einfach beantworten. Jedenfalls kann man an diesen drei Beispielen klar ablesen, dass beide Seiten Defizite haben.

Die Spieler sind einerseits bei weitem nicht so professionell wie mancher Clanleiter es sich wünschen würde, fordern aber in niedrigen Tabellenregionen Gegenleistungen, die vielleicht Topspieler erhalten. Mit eben diesen unrealistischen Forderungen der Spieler haben die Clanleiter tagtäglich zu kämpfen. Sie sollen die Erwartungen der Akteure erfüllen und ihnen Eventreisen ermöglichen, im Gegenzug hält das Team aber vielleicht gerade einmal zwei Monate, spielt das Geld, mit dem der Verein in Vorlage getreten ist, nicht wieder ein. Hierbei gewinnt nur der Spieler, wenn er nicht gerade auf Clanleiter trifft, die sich über unhaltbare Versprechungen hinsichtlich monetärer Gegenleistungen profilieren wollen.

Das führt zu dem Aspekt, dass sicherlich auch viele Clans noch Nachholbedarf in Sachen Professionalität haben. Allerdings möchte ich hier betonen, dass meist die Clanleiter selbst in ihre Spieler aus der privaten Kasse investieren, wenn man nicht gerade von einem Werksteam oder einem über lange Jahre (inter-)national etablierten Clan spricht, der über die nötigen Sponsoren als Rückhalt verfügt. Der Weg dorthin ist für viele reizvoll, doch oftmals fehlt das nötige Know-How.

Sicherheit könnten in beide Richtungen, zwischen Clan und Spieler, Verträge bieten. Jedoch: Sind die jeweiligen Clanleiter in der Lage, diese zu erstellen? Sind die Spieler wirklich bereit, diese zu unterzeichnen? Wie sollte die Laufzeit eines solchen Vertrages sein? Immerhin gibt es jetzt schon drei EPS-Saisons pro Jahr. Hält ein Team über diese Zeit?

Amateure unter Profis – Ein persönliches Fazit
Verfasst am 07.04.2012 um 18:16 Uhr von wiLsoN
Am Wochenende sind unsere CS-Amateure 'dominikkk', 'emlikz', 'faizen', 'montrey' und 'quiN' Teil der Copenhagen Games 2012. Die diesjährige Ausgabe des LAN-Events in der dänischen Hauptstadt glänzt einmal mehr durch das erlesene Teilnehmerfeld, das von Lokalteams bis hin zum aktuellen IEM-Champion ESC Gaming reicht. Mittendrin: teamKR.

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Unsere Amateurmannschaft entschloss sich zur Teilnahme an der Veranstaltung, um das Flair mitzuerleben und vor allem die einmalige Chance zu nutzen, gegen die Top-Teams dieser Welt anzutreten, den Unterschied zwischen Amateur und Vollzeit-Profi zu spüren. Im Vorab-Interview stellte 'montrey' klar heraus, dass man als absoluter Underdog ins Turnier gehen würde und froh sei, wenn man den Mid-Seed der Gruppe - unserem Team wurden die Copenhagen Wolves zugelost - würde schlagen können; ein paar schöne Runden gegen den High-Seed ESC Gaming und ein Sieg gegen den Qualifikanten NinjaNice, das waren die Ziele für den ersten Turniertag.

Im Nachhinein kann man sagen, der Sieg gegen NinjaNice wurde eingefahren, die Runden gegen ESC Gaming wurden geholt. Trotzdem wurde es leider nur der letzte Platz in der Gruppe, da unsere Akteure gegen Copenhagen Wolves zu spät in Tritt kamen. Dieser vierte Rang bedeutete das Spielen im Lower-Bracket von Beginn an. Dort erwartete unsere Mannschaft das dänische Team dafuq, woran sich in der zweiten Runde das Duell mit den Schweden von IMBA anschloss. Endstation. Auf de_inferno reichte es nach einer durchwachsenen CT-Seite (4:11) leider nur zu einem 12:16. Durch den Best-of-one-Modus im Lower-Bracket war das Turnier-Aus besiegelt.

Nichtsdestotrotz können wir aus Vereinssicht auf ein schönes Osterwochenende in Kopenhagen zurückblicken, an dem sich unsere Amateure gegen Profis beweisen durften – und durchaus ordentlich schlugen. Einmal 7:1 gegen ESC Gaming zu führen, wohl der Traum eines jeden CS-Spielers. Zwar fehlte das Sahnehäubchen - der Mapgewinn -, aber eine 0:2-Niederlage ist gegen die Polen auf diese Art und Weise aller Ehren wert; insbesondere wenn man bedenkt, unsere fünf Hobby-Spieler traten gegen Vollzeit-Profis an. Die erste Begegnung der Gruppenphase gegen den IEM-Sieger, das erste offizielle Spiel von 'quiN' auf einer LAN überhaupt. In diesem Spiel merkte man ihm verständlicherweise die Nervosität noch an, doch im Verlauf mauserte er sich und konnte wie seine Mitspieler deutlich befreiter aufspielen.

Ein Traum war auch die Unterstützung der deutschen CS-Fans über das gesamte Turnier hinweg. Liest man manches Mal überwiegend negative Kommentare, fieberte die Community diesmal mit dem deutschen Teilnehmer mit und gönnte teamKR jede gewonnene Runde. An dieser Stelle herzlichen Dank an alle Zuschauer und ebenso die Caster 'bumbum' und 'Knochen', die die Partien unserer Spieler dem interessierten CS-Fan nahegebracht haben. Eure Unterstützung hat die Akteure wie auch den gesamten Verein sehr gefreut und gibt neue Motivation für kommende Events; und zwar für die Personen, bei denen ich mich auch von Herzen für ihr Engagement bedanken möchte, unseren Spielern. Danke Jungs, ihr habt eine klasse Leistung gezeigt!

Über chronischen Helfermangel und Fusionen
Verfasst am 23.02.2012 um 15:32 Uhr von wiLsoN
Schaut man dieser Tage auf diverse Clanseiten oder ins ESL-Forum, stellt man fest, viele Konkurrenten kämpfen mit dem Problem, dass sie nicht genügend zuverlässige Helfer haben. Die Personen, die einst den eSport in Deutschland aus dem Boden stampften, arbeiten heute wohl größtenteils in Vollzeit, sind um die dreißig Jahre alt und vielleicht sogar junge Familienväter. Interessen ändern sich mit der Zeit, Prioritäten werden anders gesetzt.

Genau das stellt viele althergebrachte Clans vor die Tatsache, dass scheinbar vergleichsweise wenige Leute nachrücken, um in die – in den Verhältnissen des kleinen eSports – großen Fußstapfen derer zu treten, die sich aus dem operativen Geschäft ein wenig zurückziehen (wollen). Im Umkehrschluss führt dies dazu, dass viele kleinere Clans, Vereine oder wie auch immer man sein Hobby-Projekt (fortan Clan genannt) nennen möchte händeringend nach Helfern suchen. Die Nachfrage der "Großen" in der Szene ist ungebrochen, diese locken oftmals mit weitaus attraktiveren Angeboten; oftmals reicht der bekannte Name in der Szene, egal wie schlecht die Struktur im Hintergrund auch sein mag – darum machen sich erstaunlich viele selbsternannte Manager erstaunlich wenige Gedanken.

Hinzu kommt der Umstand, dass viele auch heute noch etwas ganz Eigenes aufbauen wollen, sich nicht in einen bestehenden Clan eingliedern möchten. Dies mag aus meiner Sicht bei solchen Leitern und Helfern verständlich sein, die ihren Clan seit einigen Jahren am Laufen halten. Allerdings erschließt sich mir der Sinn nicht immer bei Personen, die gänzlich allein, zu zweit oder vielleicht zu dritt versuchen mit deutlich besser strukturierten und personell besetzten Clans zu konkurrieren. Dies scheitert leider oftmals kläglich. Allzu viele Neugründer machen sich viel zu wenige Gedanken, bevor der öffentliche Startschuss des eigenen Clans fällt. Der erste Gedanke sind meist Teams – die bringen Unmengen Werbung! Natürlich ist es ebenso wichtig, massig Geld in eine einzigartige Homepage zu investieren. Der Eine oder Andere macht sich danach dann vielleicht doch einen Kopf, wie man so schön sagt, und stellt fest, dass eigentlich gar kein richtiges Konzept vorhanden ist. Scheitert man mit dem einen Namen, eröffnet man denselben Einheitsbrei unter anderer Flagge wieder - und es endet oftmals genauso.

Im Gegensatz dazu gibt es auch immer wieder Lichtblicke: Ab und zu gibt es sie immer noch, kleine Clans, die sich profilieren und mit gutem Konzept und gutem Teamsupport nicht völlig übernehmen. Das sind auch tendenziell diejenigen, die genug Weitblick besitzen um festzustellen, dass sie langfristig nicht gegen die eSport-Urgesteine und Werksteams ankommen werden und entschließen, sich einem anderen Clan anzuschließen, Kräfte zu bündeln und gemeinsam – vielleicht mit einer besseren finanziellen Basis – für das eine oder andere Ausrufezeichen sorgen zu können. Paradebeispiel für Clanfusionen ist und bleibt aus meiner Sicht die zwischen n!faculty und starComa im Jahre 2008 – gerade mit Öffnung des Vereinsheims in Köln. Doch es müssen nicht immer sogenannte Traditionsclans sein, die sich zusammenschließen. Gerade kleinere Clans mit wenigen Helfern sollten viel öfter über einen solchen Schritt nachdenken – insbesondere wenn die Konzepte der einzelnen sich grundsätzlich decken.

Am Ende stehen im Idealfall nur zufriedenere, weil entlastete und dadurch motiviertere Helfer und vielleicht ein wenig mehr gemeinsam erreichter Erfolg. Ich hoffe, das wird auch für teamKR gelten. Uns schloss sich dieser Tage ein anderer Clan an. Weitere Informationen hierzu findest Du in diesem Artikel.

Bin ich froh, dass wir über die Jahre eine so tolle, engagierte Truppe zusammengestellt haben. Danke an alle Helfer

Die Idee einer Profiliga
Verfasst am 01.10.2011 um 17:35 Uhr von wiLsoN
Vor einigen Tagen gab es eine Ankündigung seitens der ESL, dass man das System von Pro und Amateur Series überarbeiten wolle. Aussagen von Mitarbeitern ist zu entnehmen, die finalen Entscheidungen zur letztendlichen Gestaltung stehen noch aus. Grund genug, sich selbst einmal Gedanken über ein faires, attraktives System zu machen.

Zufällig lief mir hierbei eine Übertragung des Senders Eurosport über den Weg. Mal wieder fasziniert von der Präzision der Akteure, ließ ich mich von der Snooker Main Tour und deren System inspirieren. Snooker, eine Variante des Billardsports, verzichtet hierbei gänzlich auf wöchentliche Ligaspiele und setzt vielmehr auf eine moderate Turnierzahl, die sich über Kalenderjahr und Kontinente verteilt. Theoretisch kann man dieses Gefüge national wie international anwenden und so die Verständlichkeit der Zusammenhänge von Turnieren massiv fördern, mit erfahrenen Event-Veranstaltern wie Northcon und Dreamhack kooperieren. Gerade Letztgenannte machte zuletzt durch Expansionspläne von sich reden und wäre sicherlich ein interessanter Gesprächspartner.


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Einblicke ins Snooker-System
Snooker Main Tour +-

Die Snooker Main Tour ist eine Spielsaison der Sportart Snooker, die aus zuvor festgelegten Turnieren besteht. Dazu gehören Weltranglisten- und Einladungsturniere. Die Main Tour beginnt im Spätsommer und endet mit dem Höhepunkt der Saison, der Snookerweltmeisterschaft Anfang Mai. Organisiert wird sie von der WPBSA.

Turniere +-

Im Vergleich zu anderen Individualsportarten ist die Anzahl der Turniere sehr gering. Zu den derzeit drei Einladungsturnieren finden in der Snooker-Saison 2008/09 acht Turniere statt, auf denen Weltranglistenpunkte vergeben wurden. Wegen dieser geringen Anzahl verbunden mit der Möglichkeit, Punkte zu sammeln, treten in der Regel alle Profispieler bei allen Turnieren an. Zudem bekommen gesetzte Spieler automatisch Ranglistenpunkte, da sie ja qualifiziert sind. Das gilt auch bei einer Erstrundenniederlage, ein Startverzicht käme also einem Verschenken der Punkte gleich. Somit treffen schwächere Spieler bei jedem Turnier auf viel höher platzierte und stärkere Spieler und haben keine Möglichkeit, auf kleinere Turniere auszuweichen, um Ranglistenpunkte zu sammeln. Es besteht für schwächere Spieler daher nur die Gelegenheit, bei den Qualifikationen für die Weltranglistenturniere Punkte zu holen. Die Anzahl der Punkte für gewonnene Qualifikationsrunden richtet sich nach der Bedeutung des Turniers, analog zu den Punkten für die Hauptrunden.
Die wenigen Turniere sowie das hochklassige Teilnehmerfeld in jedem Turnier haben zur Folge, dass sehr wenige Spieler tatsächlich ein Turnier gewinnen können. So kommt es vor, dass einige Spieler jahrelang in den Top-Ten der Weltrangliste platziert sind, aber kein einziges Turnier gewinnen, andere aufgrund ihrer zeitweiligen Dominanz sehr häufig. Selbst Spieler wie Ronnie O’Sullivan oder John Higgins, die beide bereits seit über einem Jahrzehnt stetig in der Weltspitze präsent sind, haben erst jeweils zweiundzwanzig bzw. einundzwanzig Ranglistenturniere gewonnen, (Stand: nach Weltmeisterschaft 2010); im Vergleich zu beispielsweise Tennis eine eher bescheidene Ausbeute. Erschwerend kommt hinzu, dass die Leistungsdichte in der Weltspitze sehr hoch ist; es ist keine große Überraschung, als Weltranglistenführender bereits in der ersten Runde zu verlieren und auszuscheiden.

Setzliste +-

Für die Ranglistenturniere sind die ersten sechzehn Spieler der Weltrangliste gesetzt. Dabei gilt für diese Sportart die Besonderheit, dass der amtierende Weltmeister, sofern er nicht gleichzeitig die Rangliste anführt, immer auf Platz zwei der Setzliste steht. Sollte der Fall eintreffen, dass der Weltmeister nicht unter den Plätzen 1–16 der Rangliste steht, fällt der Weltranglistensechzehnte aus der Setzliste und muss sich wie alle Nachfolgenden für die Turniere qualifizieren. Für einzelne Turniere kann dasselbe gelten, da der Titelverteidiger des Turnieres automatisch gesetzt ist, auch wenn er nicht den Top 16 angehört. Dabei entscheidet die Ranglistenposition über die Anzahl der Qualifizierungsrunden. Die Spieler der Positionen 17–32 spielen nur eine Qualifikationsrunde, alle tiefer Platzierten zwei Runden oder mehr.

Qualifikation für die Main Tour +-

Auf der Snooker Main Tour spielen gewöhnlich 96 Spieler. Die 64 Bestplatzierten der Snookerweltrangliste behalten dabei nach der Saison ihren Platz ebenso wie die acht bestplatzierten Spieler, die sich erst im Jahr zuvor für die Main Tour qualifiziert hatten. Acht neue Startplätze wurden jedes Jahr über die Pontin's International Open Series vergeben (die jedoch inzwischen durch die Q School ersetzt wurde); weitere Startplätze erhalten die Sieger der IBSF Amateurweltmeisterschaft, der verschiedenen Kontinentalmeisterschaften sowie einige Erstplatzierte von nationalen Ranglisten. Zudem vergibt die WPBSA häufig einige Wildcards.


Quelle

Der regelmäßige Ligabetrieb würde durch eine spannendere, etwas Event-lastigere Struktur abgelöst werden. Im Prinzip war das ja wohl auch Grundgedanke des zur letzten Saison vorgestellten EPS-Systems. Allerdings operiert man im Snooker nicht mit langweiligen Gruppenphasen, sondern vielmehr mit intensiven Qualifiern, worüber jeder Teilnehmer jedes Mal die Chance auf den Einzug ins jeweilige Hauptturnier hat. Dabei ist eine feste Anzahl über eine Setzliste, die auf einer (inter-)nationalen Rangliste beruht, automatisch qualifiziert. Je nach Platzierung in der Rangliste gestaltet sich die Teilnahme an den Qualifiern. Besser platzierte Teams/Spieler absolvieren automatisch weniger Qualifikationsrunden - vergleichbar mit der heutigen EMS-Regelung (Bsp. CS:S). Die Rangliste spiegelt hierbei den im Zeitraum x erspielten Punktestand wider, sie ist keinesfalls als "ewige Rangliste" einer Ladder zu verstehen. Sinnvoll wäre hier wohl zwei Spielzeiten rückwirkend.

Der Weltmeister ist beim Snooker automatisch für Turniere gesetzt - die aktuelle Platzierung innerhalb der Rangliste ist, in diesem besonderen Fall außer Kraft gesetzt, ein Teilnehmer mehr (der Letzte der Setzliste) muss dadurch in die letzte Runde des vorangehenden Qualifiers. Da insbesondere die Zahl der Events vom Veranstalter und den gegebenen Möglichkeiten abhängt, spare ich mir als Außenstehender an dieser Stelle das Ersinnen eines möglichen Saisonkalenders. Genauso wenig Sinn macht in diesem Moment das Festlegen von exakten Zahlen gesetzter Teilnehmer eines Events, da dies sehr vom Veranstaltungsort und anderen Faktoren abhängt. Hierüber ließe sich aber beispielsweise leicht eine gewisse Wertigkeit einzelner Turniere projizieren. Entsprechend könnte man auch die Punktevergabe für die Rangliste gestalten.

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Man könnte auf diese Weise jedenfalls gleichzeitig die LAN-Szene wieder etwas mehr beleben, indem man Einladungs- oder Ranglistenturniere in Kooperation mit LAN-Veranstaltern austrägt. Zuschüsse an diese durch die ESL würden parallel auch die Zahl der LAN’s erhöhen oder zumindest mittelfristig festigen. Die ESL wäre somit – zumindest in der Theorie – nicht mehr unbedingt auf das Veranstalten eigener IFNG’s angewiesen, könnte sich langfristig mehr aufs Ausrichten der Finals (oder anderer Invite-Turniere) und das internationale Geschäft konzentrieren. Hierfür müssten allerdings entsprechende Partner fürs Ausrichten von LAN’s gefunden werden und das nötige Know-How vermittelt werden, so dass diese das Event im Sinne des Veranstalters ausrichten. Rein praktisch wären die Turniere aber natürlich auch via Internet oder Studio austragbar.

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Pre-Qualifier zur Entscheidung über die Zulassung für ein Event, wo auch Ranglistenpunkte vergeben werden, könnten – zwischen den Turnieren selbst – online ausgetragen werden. Hier fiele auch der Aspekt eines langweiligen Ligaalltags weg, der Zuschauer würde – bei entsprechender Berichterstattung seitens der ESL via ESL TV – spannende Spiele zu Gesicht bekommen. Man sollte auch darauf achten, dass die Main-Events gleichmäßig innerhalb (der Ballungsräume) Deutschlands verteilt sind, so dass die Kosten für eine Anreise bei kleinen Teams nicht explodieren und man sich gezielt Teilnahmen an Qualifiern rauspicken kann. So könnten sich kleinere Teams mittels hoher Aktivität und guter Leistungen jederzeit für nationale Events empfehlen oder zumindest so hoch in der Rangliste platzieren, dass man auf sie aufmerksam wird. Nimmt man nun an, dass während der Qualifikationsturniere die gesetzten Teilnehmer spielfrei haben, gäbe es seitens ESL TV auch fast automatisch freie Kapazitäten, um diese Akteure aus dem zweiten Glied ins Scheinwerferlicht zu rücken. Auch die Vergabe von Wildcards für Lokalteams wäre denkbar, um weitere Zuschauer anzulocken.

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Durch die Übertragung der Qualifier selbst, eine wirtschaftliche Beteiligung daran (Höhe gemessen an der derzeitigen Platzierung des Teilnehmers in der Rangliste) und kleine Preisgelder für die Qualifier könnte so die ESL ohne Weiteres die kleinen Vereine unterstützen. Diese erhielten durch die Übertragungen einen Mehrwert für Fans und Sponsoren; Spieler hätten den Vorteil, dass eine Berichterstattung überhaupt stattfindet, man sich den Vereinen/Sponsoren präsentieren kann. Auch die Online-Presse würde automatisch mehr darüber berichten, weil man sich den Leerlauf zwischen Events nicht leisten könnte. Insofern würde auch die ESL auf diesem Weg Nachwuchsarbeit leisten, wenn man es so nennen mag. Viele der heutigen Redakteure bei Szeneseiten haben schließlich bei Clans angefangen und wollten diese nach außen gut präsentieren. Sichert man die journalistische Präsenz der eigenen Marke, macht man einen Schritt in Richtung Zukunftssicherung des eigenen Unternehmens.

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Den Weg in besser platzierte Mannschaften könnte man für Spieler in Teamwettbewerben verkürzen, indem man etwa zu Anfang und inmitten der Saison ein Transferfenster einrichtet. Hier könnte man beispielsweise die Teilnahme an Wettbewerben der "ESL Pro Tour" (Arbeitstitel) an einen eingetragenen Verein koppeln, so dass auch hier wiederum die Teams davon profitieren und Gelegenheit haben, beständig zu wirtschaften und dadurch mittel- und langfristig erfolgreich zu sein; worüber sich letztendlich auch für Mittelklasse-Teams einfacher Fans und Einnahmen generieren lässt. Gelangen neue Mannschaften in die "Pro Tour", räumt man ihnen eine Lizenz unter Auflagen ein und innerhalb einer Karenzheit ist die Vereinsgründung zu dokumentieren. Einzelspieler sollten keine an einen Verein gebundene Lizenz haben, aber auch nur zwischen den Spielzeiten diesen wechseln dürfen, falls sie sich vor der Saison einem angeschlossen haben. Später sollte das einmal über sichere Verträge zwischen Spieler und Verein geregelt sein, doch sollte man hier den noch zerbrechlichen Vereinsstrukturen Rechnung tragen und auf diese Weise unterstützend eingreifen.

Wunschdenken oder Wirklichkeit? Mehr Präsenz der Spieler auf Events, dadurch mehr Werbung für die Vereine. Höhere Frequenz von Offline-Events seitens der ESL, wodurch die Attraktivität der Liga selbst steigt. Kleinere Vereine rücken wesentlich häufiger in den Fokus der Medien. Ein perfektes Szenario? Sicherlich nicht. Die Reisekosten und die Zeit fernab der Heimat würden für die Beteiligten etwas steigen. Allerdings kann man wohl nur so eine bessere Berichterstattung im Fernsehen erwarten, wodurch wiederum (mehr) TV-Gelder an den Veranstalter und hoffentlich dann auch die Vereine fließen würden. So könnten diese kostendeckend(er) operieren und bei positivem Zuspruch der Zuschauer vor Ort und vor den Bildschirmen sicherlich auch kleine Gewinne erwirtschaften. Ginge man jetzt noch einen Schritt weiter und ersetzte im Zuge dessen die normale Ladder in der ESL, splittet diese in Amateur- und Profiniveau, wäre der Einstieg ins Profigeschäft für Spieler leichter und verlockender; woraus wiederum der Veranstalter in Form von Auflagen wie Premium-Accounts seine Vorteile ziehen und den Amateurbereich refinanzieren könnte.


Sollte ich irgendetwas nicht bedacht oder gedankliche Fehler gemacht haben, so hinterlasse mir doch bitte hier einen entsprechenden Kommentar.

Die Machtmaschine der ESL
Verfasst am 15.09.2011 um 21:52 Uhr von wiLsoN
Die GamesCom ist noch nicht allzu lange her. Dort wurde unter anderem eine Pilotfolge der ESL Pro Series, genauer gesagt des Intel Friday Night Game, das die offizielle Saisoneröffnung markierte, gedreht. Manch einer mag sich nun vielleicht fragen, wieso ich von einer Pilotfolge spreche, ist das an sich doch nichts Neues für den eSport-Fan. Das Format "FTW - For The Win" ist allerdings brandneu.

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Es hat sich etwas Grundlegendes geändert, die ESL sicherte sich eine Übertragung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Der Spartensender ZDFkultur, seines Zeichens der Jugendableger der Senderfamilie, übertrug FIFA, Trackmania und auch Counter-Strike: Source in voller Länge. Einen Mehrwert lieferten hierbei die auf die einzelnen Spiele und Themen zugeschnittenen Einspieler. Es wurde unter anderem ein Fußballprofi zum Thema FIFA und seiner Einstellung gegenüber eSport befragt. Er respektiere das Engagement und die Leistung der Spieler, hieß es hierbei von diesem. Darüber hinaus wurde Hermann Latz, Justiziar des Deutschen Olympischen Sportbundes, befragt, ob der elektronische Sport die Chance auf Anerkennung als offizielle Sportart habe. Nebst der Tatsache, dass die eigenmotorische Betätigung fehle, hatte dieser vor allem an der Verbandsstruktur unseres Hobbys etwas auszusetzen. Der Deutsche eSport Bund (esb) sei nicht gemeinnützig, so ist seine Aussage zu deuten. Dies sei aber Grundvoraussetzung für die Anerkennung dessen als Dachverband.

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Insgesamt drei Stunden Sendezeit gönnte das ZDF dem eSport somit in seiner Pilotfolge. Geprägt war das Bild von den gelieferten selbigen von ESL TV, für den Interessierten Zuschauer, der ab und an das TV-Format der ESL konsumiert, absolut nichts Neues. Während eingangs bei FIFA die Moderation zu wünschen übrig ließ, der Co-Moderator teilweise nicht einmal zuordnen konnte, welches Team gerade auf welches Tor spielte, versuchte Dennis 'TaKe' Gehlen, mit seiner Erfahrung dies auszugleichen. Es folgte Trackmania, wo die Moderation wesentlich professioneller wirkte, der eingeladene Co-Moderator das tat, wofür er eingeladen war – das Glänzen durch spielbezogenes Fachwissen. Besonders schwere Passagen auf einer Strecke wurden als solche ausgewiesen und stets Erklärungsansätze gesucht, warum ein Spieler einen Abschnitt gerade besonders gut oder schlecht passierte. Über Counter-Strike: Source möchte ich an dieser Stelle nicht diskutieren, ist das Spielprinzip mit all seinen Nuancen zu komplex, um es dem mit der Materie weniger vertrauten Zuschauer zu vermitteln. Insgesamt war die Moderation von Knochen aber eher dürftig und auf Zuschauer zugeschnitten, die sich mit CS:S auskennen.

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Die drei ausgewählten Titel glänzen allesamt durch ihre "eSport-Tauglichkeit", bieten - zumindest in der Theorie - auch dem weniger versierten Zuschauer interessante Bilder. Sicherlich stellt sich hier auch die Frage, was man künftig für Spiele im Fernsehen schauen kann. Renn- und Sportsimulationen kommen allgemeinhin weniger gut beim Publikum an, ist hier doch genauso das Verfolgen des realen Sports möglich und wohl auch interessanter. Insofern wird der Fokus wohl weiter auf einzigartigen Formaten liegen, die in der Realität nicht vorkommen. Zuletzt kündigte die ESL an, World of Tanks in die Riege der EPS-Titel aufzunehmen. Im Hause Turtle Entertainment argumentiert man mit der Beliebtheit des Titels – und sicherlich tut auch die Tatsache, dass der Publisher insgesamt 25.000 Euro für EPS, EMS und Go4-Cups beisteuert, ihr Übriges.

Die ESL kämpft aktuell um die große Masse der Casual Gamer (Gelegenheitsspieler), so dass hierüber weitere Einnahmen über ESL Premium und andere Wege generiert werden können. World of Tanks erfreut sich aktuell sicherlich große Beliebtheit; allerdings bleibt die Frage, inwieweit sich dieser Titel über einen längeren Zeitraum etablieren kann. Sicherlich ist die Akzeptanz der Core Gamer (Intensivspieler) gegenüber Casual Games (Spiele für Gelegenheitsspieler) nicht allzu hoch. Dennoch sollte die Frage erlaubt sein, ob World of Tanks der richtige Titel für die EPS ist. Wie der Modus genau aussieht, entzieht sich meiner Kenntnis. Es kursieren jedoch Gerüchte, dass man sich mittels Geld Vorteile erkaufen könne. Falls das der Fall sein sollte, lautet die Antwort ganz klar: Nein, World of Tanks ist nicht der richtige Titel für eine EPS – und schon gar nicht für eine interessante Übertragung im TV. Die ESL darf keinesfalls den eSport als solches verunglimpfen, indem sich Hersteller scheinbar wahllos mit Geld in die höchste deutsche Spielklasse einkaufen können. Im Endeffekt bleibt es ein Versuch den Geldbeutel der Spieler zu öffnen, die sich über diesen ihren EPS-Sieg dann genauso erkaufen wie der Hersteller den Einzug in diese.

Von Nachwuchs, zweierlei Maß und Vitamin B
Verfasst am 01.08.2011 um 16:28 Uhr von wiLsoN
Die Nachwuchsthematik ist sicherlich eine schwierige und die Lösung wird sich auch nicht innerhalb meines Blogs finden, jedoch nenne ich ein paar Aspekte, die zumindest teilweise dafür verantwortlich sein dürften. Sicherlich wird sich im Nachfolgenden einiges auf die Electronic Sports League (ESL) beziehen. Dennoch möchte ich darauf hinweisen, dass dies keine destruktive Kritik, sondern vielmehr ein Fingerzeig sein soll.

Wir schreiben das Jahr 2009 und die ESL versucht gerade mit einem relativ neuen Ansatz die Spieler- und Zuschauerzahlen von Counter-Strike 1.6 (CS) zu fördern, indem eine gesonderte erste Division der ESL Amateur Series (EAS) eingeführt wird. Mittels dieses Systems, das dem der ESL Pro Series (EPS) gleichen soll, sollen Nachwuchsspieler gefördert werden. Sie sollen eine Bühne erhalten, um sich zu beweisen. In der ersten Saison war das Interesse von Spielern und Verantwortlichen groß, nahm man doch an, dass zumindest die Topspiele Berücksichtigung auf ESL TV finden würden. Verwaist durch die ESL fristet diese Liga, die gerade in Fifa als besondere Neuheit wieder aufgewärmt wird, ihr Schattendasein. Nur warum?

Natürlich könnte man jetzt mit dem Totschlagargument schlechthin kommen, CS stirbt. Allerdings möchte ich diesem Gedanken direkt einen Riegel vorschieben, denn im Prinzip dient CS hier nur als Beispiel. Anwenden kann man meine Ideen auf quasi jedes Spiel, das der Unterteilung in EAS, EAS 1st Division und EPS unterliegt. Man könnte die folgende Liste der Erschwernisse noch um diverse Punkte erweitern und das Thema von ganz weit draußen aufrollen, auf die mangelnde politische und gesellschaftliche Akzeptanz und daraus resultierenden Schwierigkeit bei Sponsorensuche etc. eingehen. Aber das soll hier nicht das Thema sein, sondern vielmehr die hausgemachten Probleme.

Einige davon sind:
  • Clans wirtschaften falsch, schlecht oder gar nicht
  • Mangelnde Akzeptanz innerhalb der Community
  • Kaum Werbung für diese Ligen
  • Anreize zur Teilnahme fehlen massiv

Näher ausgeführt:
Clans wirtschaften falsch, schlecht oder gar nicht

David „affentod“ Hilscher sprach es kürzlich in einem Interview an, viele Clans haben ungenutztes Potenzial, von dem sie vielleicht selbst nicht einmal etwas wissen. Das hängt wohl auch damit zusammen, dass viele von den dahinterstehenden Leitern nicht unbedingt die nötigen betriebswirtschaftlichen Kenntnisse mitbringen, um ein solches zu erkennen und weiterführend auch adäquat zu nutzen. Vielmehr verlässt man sich auf Sponsoren, die man erst ab einem gewissen spielerischen Level der eigenen Teams an Land ziehen kann.

Gleichermaßen bedeutet dies natürlich auch eine gewisse Abhängigkeit und Gehemmtheit in Richtung des Wirtschaftens. Somit werden meist auch die Akteure mit einigen kleinen Bonbons fürs Spielen abgespeist, mehr ist vielerorts einfach nicht drin. Das kollidiert häufig mit den Vorstellungen der Spieler und ihrem Streben nach spielerischem Erfolg und Anerkennung fürs Ausüben ihres Hobbys. Somit zieht es sie immer in die möglichst höchste Liga, wo Geld und Anerkennung winken. Langjährige Begleiter und eine tolle Community im kleineren Clan bleiben für ein oftmals wenig erfolgreiches „Söldnerteam“ gern auf der Strecke.

Mangelnde Akzeptanz innerhalb der Community

Vielerorts wird die EAS 1st Division als unterklassig abgetan und die Mentalität der Community selbst tut ihr Übriges. Statt sich über neue, talentierte Spieler, die den Sprung in eine höhere Spielklasse geschafft haben, zu freuen, werden sie denunziert, mundtot gemacht und schlimmstenfalls solange des Cheatens beschuldigt, bis die zuständigen Liga-Administratoren reagieren und den Spieler sperren. Ob das nun wirklich so passiert, sei mal dahingestellt. Es ist zumindest die landläufige Meinung, die man auf einigen Plattformen findet, und dient hier rein zur etwas überspitzten Reflexion. Eins merken jedoch gerade eSportler wie kein normaler Sportler: Die Reaktionen der Community sind hart und äußerst direkt. Man bewegt sich in einem Raum, der sehr schnelllebig ist und wo alle Fehler gnadenlos dokumentiert werden. Und "typisch Deutsch" werden diese viel häufiger aufgezeigt als Dinge, die man gut macht. Ganz platt formuliert: Deutsche kritisieren lieber, als dass sie loben.

Kaum Werbung für diese Ligen

Die Frage, die sich nun stellt, ist doch, warum ist dies die Meinung der Community? Einerseits ist es sicherlich die nicht unbedingt gläserne Arbeitsweise der ESL. Bestes Beispiel ist hier die Einführung von Trusted Pro: Statt alle Spieler hierauf vorzubereiten, gibt es (zumindest meines Wissens nach) keine wirklich Ankündigungs-News, dass dies zur kommenden Spielzeit verpflichtend wird, obwohl es schon sehr früh (im März) feststand. Die Aufsteiger müssen stattdessen auch dies noch in der Sommerpause erledigen. Dabei hat die Vergangenheit gezeigt, dass die Selbstorganisation der Spieler nicht immer die Beste ist.

Ein anderer, wichtigerer Aspekt in diesem Zusammenhang ist die mangelnde Promotion für die Ligen. David “affentod“ Hilscher hat es auf fragster.de in einem Blog angerissen, auch die Online-Presse hat Nachwuchsprobleme. Neben den eigenen Artikeln lebt man insbesondere von der Aktivität der Community und von den Schlagzeilen, die fleißig eingesandt werden. Aktuell ist Saisonwechsel und man erblickt, schaut man heute auf readmore.de und fragster.de, genau eine einzige Schlagzeile zu den Kadern der kommenden Saison der CS EAS 1st Division. Das Einblenden solcher tut den Seitenbetreibern nicht wirklich weh und für die „Kleinen“ im eSport ist dies ein wichtiger Vermarktungsweg, werden doch heutzutage die Clanseiten nur noch vergleichsweise wenig frequentiert. Nur war dies nicht die einzige Schlagzeile, die in der Redaktion einging - fragt sich, warum wurde nur diese veröffentlicht? Wird hier mit zweierlei Maß gemessen? Die Frage ist natürlich rhetorisch. Nur das „Warum?“ und die Frage, nach welchen Kriterien die Schlagzeilen ausgewählt werden, bleiben.

Anreize zur Teilnahme fehlen massiv

Genau dies ist auch wieder die Kernfrage, die sich Verantwortliche wie Spieler stellen. Warum sollte ich / sollte mein Verein an der EAS 1st Division teilnehmen? Die allgemeingültige Antwort: Es ist und bleibt die Qualifikation für die EPS. Allerdings hat man damit dann auch fast schon das Ende der Fahnenstange erreicht, wenn man nach guten Gründen sucht. Leider. Es gibt in der Liga für Clans absolut kein Geld zu verdienen, kann Teams hierüber kaum refinanzieren. Natürlich kann man jetzt argumentieren, dass man überall Geld investieren muss, will man etwas erreichen. Nur bleibt der fade Beigeschmack, dass die Liga selbst äußerst wenig für den Nachwuchs tut.

Würde man einen Verantwortlichen der ESL dazu befragen, gäbe es wohl die marketingwirksame Antwort, dass man ja schließlich zur vergangenen Saison ein neues Baby, den Ligapokal, eingeführt habe. Aber mal ehrlich: Der Sieger nimmt ein paar Euro mit und im Normalfall zeigen zwei EPS-Teams mehr Präsenz auf den Finals. Das hilft dem Nachwuchs reichlich wenig. Jetzt versucht man es mit dem Zeigen von Partien auf ESL TV. Doch muss sich erst noch zeigen, ob das Experiment glückt, ob man hier nicht wieder nur die üblichen Verdächtigen zu Gesicht bekommt. David “affentod“ Hilscher hatte angedeutet, dass Clans sich nicht auf ihre Sponsoren verlassen sollen. Genau die werden aber durch eine Präsenz des von ihnen unterstützen Clans auf ESL TV angesprochen. Das kann und darf also eigentlich nicht das Nonplusultra sein, was die ESL für die „Kleinen“ tun kann, zumal die dadurch erwirtschafteten Gelder zu hundert Prozent in die eigene Tasche gehen.

Gedanken hierzu:
Es ist noch viel zu tun in eSport-Deutschland. Will die ESL mehr zahlende Kunden, braucht man eine breite Akzeptanz für die Inhalte, die man vermarktet - sei es auf der Webseite, auf ESL TV oder anderswo. Gerade für eine deutsche Firma ist es doch immens wichtig, dass der Nachwuchs im eigenen Land gefördert wird, damit man mittel- und langfristig konkurrenzfähig bleibt und -stark überzeichnet- letztendlich die eigenen Mitarbeiter nicht die einzigen Deutschen auf einem der ach so gelobten internationalen Events sind.

Warum sucht die ESL nicht den Dialog mit den Betreibern von Szeneseiten wie fragster.de und readmore.de und versucht hier die eigenen Ligen noch besser zu promoten oder zumindest den Clans die Möglichkeit zu geben, dies zu tun? Gab es solche Gespräche? Sind sie gescheitert? teamKR wurde jedenfalls nie kontaktiert. Warum nutzt man nicht das Potenzial der eigenen Webseite und veröffentlicht dort mehr als nur die lapidare Spieltags-News zur EAS 1st Division? Viele Clans veröffentlichen fleißig News zu ihren Teams und deren Spielen. Warum führt man nicht zusätzlich in der jeweiligen Sektion eine Schlagzeilen-Rubrik ein, in der die Inhalte der Clans gespiegelt werden?

Das neue EPS-System wird teilweise heute noch von so manchem Spieler und Verantwortlichen kritisch beäugt. Warum nutzte man nicht vorab die EAS 1st Division als Plattform für solche Tests? Dadurch wäre diese automatisch erneut vermehrt ins Gespräch gekommen. Man imitiert im Hause der ESL scheinbar gern den realen Sport, orientiert sich mit dem Ligapokal und dem neuen EPS-System gewissermaßen stark am Fußball. Warum gibt es hier keine Siegprämien für die Clans? Schon kleine Beträge helfen den meisten Verantwortlichen hier durchaus weiter. Selbst in der EPS wird das Geld, das Teilnehmern durchs Sammeln von Strafpunkten aberkannt wurde, prozentual eher dem EPS-Sieger als beispielsweise der Mannschaft mit den wenigsten Strafpunkten am Saisonende ausgeschüttet. Warum?

Ideen und Werbung sind die Stichworte, nur über diese werden die Akzeptanz der Community und die Konkurrenz unter den Clans weiter steigen. Konkurrenz belebt langfristig das Geschäft und zwingt zu Innovation, welche wiederum zu Konkurrenzfähigkeit führt - und das auch bei unseren Spielern und Teams. Und das führt schließlich zu mehr Interesse an der Liga selbst. Das funktioniert allerdings nur, wenn diese auch etwas an die Vereine zurückgibt und nicht nur die für sich selbst nützlichen Aspekte des realen Sports nachahmt.

XuNiL goes Poker EAS
Verfasst am 26.07.2011 um 15:53 Uhr von XuNiL
Hallo alle miteinander!

Ich möchte hiermit feierlich meinen Poker-Blog starten und euch meine Leistungen in der EAS etwas näher erläutern.

Hintergrund der ganzen Geschichte ist es, euch meinen Weg an die Spitze der PokerTH Liga, in der ESL, von beginn an zu zeigen.

Fangen wir auch gleich mal an:

Match-Up
Liga PokerTH Amateur Series 4th Divison
Datum 24.07.11 19:00 Uhr
Gegner kbu
Ergebnis 1:0
Details open



Steigen wir ein bei HandNr. 6:

Meine Karten:

Blinds = $10 / $20
Dealer = XuNiL

Ich raise auf $50
kbu re-raised auf $150

Da in der ESL sehr sehr viele Fische rumzappeln dachte ich mir ich möchte nicht unnötig den Pot zu groß machen und entscheide mich daher für einen flatcall.


Der Flop sieht folgendermaßen aus:



Nun wird die Situation ziemlich brenzlich, im Nachhinein betrachtet... Eigentlich schaut mein Blatt ja ganz gut aus und daher entschied ich mich für die aggressive Variante welche leider fatal für mich enden sollte...

kbu raised auf $200
Ich Re-raise auf $550 um zu schauen wie sich der Gegner verhält um vielleicht frühzeitig einen Read auf Ihn zu bekommen.

Doch kbu raised die ganze Sache um weitere $250 auf insgesamte $800 die ich aus meinem Chipstapel entbeeren muss.

Da ich nicht genau weiß wie kbu spielt habe ich seinen Re-raise gecallt um nicht unnötig in ein All-in gemetzel zu kommen.

Die Turn Karte ist eine ziemliche Dry-Card für mich



kbu bestätigt seine zuvor gezeigte Aggressivität und setzt $800
Da ich nicht weiß welche 2 Karten mich auf der anderen Seite erwarten und ich meinen Draw in einen Flush verwandeln möchte habe ich hier auch einen Call vorgezogen.

Und wieder eine Dry-Card für mich



Nun fängt kbu an zu schwächeln er setzte auf einen schon ziemlich groß gewordenen Pot nur schlappe $400, bei all seiner zuvor gezeigten Stärke.

Nun sah ich meine gelegenheit gekommen. Ich entschied mich dazu seine $400 beträchtlich zu überbieten und habe einen Re-raise von $1350 angesetzt. Dadurch wollte ich Ihm vermitteln das ich einen Flush geflopt habe.

Dies ließ kbu aber nicht so einfach auf sich sitzen und erhöhte um weitere $1900.

Somit hat er mir bestätigt das er ein wunderbares Blatt getroffen hatte und ich vermute, dass er seine NutFlush gefloppt hatte.

Ich folde meine Karten und überlasse kbu den pot von insgesamten $7390.

Dieser Flop der 6ten Hand hat mich fast all meine Chips gekostet, aber thats Poker. Im Flop selber hatte ich noch ziemlich gute Karten, aber wer Poker kennt weiß, dass sich das Blatt schnell wenden kann.



Kommen wir nun zur 9ten Hand in der es zum Schowdown kam:

Meine Karten:

Blinds = $10 / $20
Dealer = kbu

kbu raised auf $50
Ich calle nur um mir den Flop anzuschaun, da ich mit meinem Stack keinen großen Druck aufbauen kann sondern nur auf einen guten Flop warten und All-in pushen kann.

Der Flop:



Angst vor einem FlushDraw? Aber nicht mit Commander

Ich setzte meine Contibet und schau mir an was der Dealer macht.
Es kommt ein Re-Raise auf $240.

Nun entschied ich mich etwas zu riskieren. Ich fühlte mich mit meinem Ass sehr stark und habe mich entschloßen ihn All-in zu pushen.

Wie gesagt solche entschlüsse würde ich nur in der ESL machen, da es wirklich sehr sehr viele Leute gibt die einfach mit nichts in der Hand auf Karten hoffen.

Mein Re-Re-raise wählte ich auf weitere $560 und bekam seitens kbu einen Call.



Da die Turn Karte mir gar nicht passte und ich schon bei der Potsize, fast commited war, habe ich direkt ALL-IN gepusht mit $1020. Bekam einen Call und habe direkt voraugen gehabt wie kbu mir sein Karo Blatt zeigt.
Doch dem war nicht so. kbu fühlte sich schon sehr sicher mit seinem getroffenen König und wir warteten gespannt auf die River Card.



Eine Dry-Card für beide und somit konnte ich meinen Stack verdoppeln und war wieder auf soliden $3400.

Nun ging es Schlag auf Schlag die Hände wurden immer besser.



In Hand 11 konnte ich mir ein paar meiner verloren Chips wiederholen. Das alleine dank kbu`s mutiger Spielweise.

Ich halte wiedermal ein Ass in meinen Händen:



Die Blinds sind immernoch die selben und kbu setzt aggressive $100

Bei suted Ass dachte ich mir ein Call ist da allemal drin

Der Flop der kbu etwas kosten sollte



Ich setzte zum Slowplay an weil kbu mir schon gezeigt hatte das er bei AnyTwo aggressiv an die Sache rangeht.

Genauso geschah es auch...Nach meinem Check kommt eine Contibet von $100 seitens kbu ich Calle das ganze und schau mir die Turn Karte an



Hmm nun wird die Sache schon etwas heikler Contibet.......Hat er die 9? Ich setze den halben Pot und schau mir an was er macht. Er callt nur!??? Was hat das zu bedeuten, kennt er auch die Kunst eines Slowplays? Was möchte er mir damit sagen... Zeigt er Stärke durch einen einfachen Call um meine Aggressivität gegen mich auszuspielen!???

Der River:


Diese Karte kann mir Kopf und Kragen kosten oder aber die Sicherheit eines Full House geben.

Ich Checke die ganze Geschichte da ich nicht genau weiß was kbu vor hat. Er setzt $200 die ich einfach nur calle und somit einen Pot von $1260 zu meinem Stack hinzufüge.

Hier hätte ich mehr draus machen können, da kbu hier ein wirklich schlechtes Poker gezeigt hat und ich Ihn stärker vermutet hatte als er letztendlich war, was mir dann auch seine Karten zeigten:


Ein lächerliches Paar Sechser nach einem 3 Ovrcard Flop na Prostmahlzeit Leute das wird bestimmt einen suckout während des Spiels mitsich ziehen, wenn man einfach alles Spielt.

Mein Stack ist wieder auf $4020 gewachsen nachdem ich anfänglich sehr viel davon abgeben musste.



Machen wir nun einen großen Sprung zu Hand 53. In der zwischenzeit gab es auf beiden Seiten ein paar Hochs und Tiefs doch letztendlich musste ich bis dato wieder ein paar chips abgeben und bin in die nächste Hand mit einem Stack von $2400 angekommen.

Meine Karten sind ziemlich solide aber definitiv verbesserungswürdig.



Eins aber noch vorweg: Allmälig habe ich meine Disziplin verloren was mir fast meinen ersten Sieg in der EAS gekostet hatte, doch ich hatte Glück.

Die Blind waren gestiegen, und betrugen zu der Zeit $40 / $80.

Kbu startet als Dealer in diese Partie.
Er callt den BB und ich checke hinterher.



Der Flop sah relativ gut aus für mich, das einzige was noch besser gewesen wäre, war ein Pik.

Ich setze $160 und bekomme einen Raise auf $320.

Da mir kbu in den vorherigen Blättern gezeigt hat das ein Raise von ihm keine Vermutungen auf Stärke schließen lässt habe ich hier einen All-In Versuch gestartet in der Hoffnung er foldet sein Blatt schlichtweg.

Doch er Callt bei seinem Stack kann man das durchaus mal probieren.

Er deckt auf:


Er zeigt mir einen Gutshot und eine getroffene 9, doch der vermutete FlushDraw blieb aus.
Nun entscheiden die nächsten 2 Karten über meinen Triumph oder mein Scheitern.

Der Turn:

Dry Card für beide

Der River:

Der Pot wurde gerettet udn betrug stolze $4800 ein ewiges Hin und Her, wird es en ende haben...



Kommen wir nun zur alles entscheidenden Hand:

Blinds = $80 / $160
Dealer = XuNiL
Mein Stack beträgt $4600


Sind meine Karten aber vielversprechend wirken sie nicht.

Ich calle den BB und bekomme einen Instant Raise seitens kbu den ich wiederum calle.

Der Flop


kbu setzt $400 und ich calle das ganze.

Turn:

Eine von mir gedeutete Dry Card für beide...
Deshalb entschloß ich mich dem ganzen auf dem Turn ein ende zu bereiten. Es kann durchaus ein Set von kbu gehalten werden oder auch eine fertige Straße wäre möglich. Da kbu aber PreFlop einen Raise gemacht hatte schloss ich die Straight aus.

kbu setzt $160, was ziemlich wenig war aber nunja schauen wir mal weiter.

Ich wollte ihn verdrängen und aus diesem spiel ausschliessen und raisete $780 auf seine $160 oben drauf. kbu callte!?

Der River und mein bester Freund:


kbu geht instant ALL-in und das hab ich ihm nicht abgenommen. Wie wollte er mir erzählen das der Bube seine Hand so verstärkt hatte, so dass er hier ruhigen Gewissens ein All-In spielen konnte...

2 Möglichkeiten Splittpot oder der Sieg ist mein.
Ein suckout ist immer drin sollte jeder kennen aber auch lernen diese zu akzeptieren vor allem in der ESL



kbu zeigte mir ein schwaches paar siebener und ich habe mir die Hände gerieben.

Was ein schöner Triumph. Der Rest erwieß sich nur als Formsache und somit war mein EAS Debüt erfolgreich gelungen.

Meinung zur Erweiterung des Ligapokals
Verfasst am 22.06.2011 um 22:42 Uhr von wiLsoN
Seit wenigen Tagen ist nun bekannt, dass Turtle Entertainment eine Erweiterung des ESL-Ligapokals plant. Ab sofort wird in allen Titeln (CS, CS:S, FIFA, SC2) quasi auch die Regionalliga des eSports mit einbezogen. Diese niedergeschriebene Meinung soll einfach einige Schwierigkeiten aufzeigen und die Frage stellen, worauf die ESL mit ihrem Pokal wirklich abzielt. Verzeiht mir, falls es an der einen oder andere Stelle gedanklich etwas unsortiert wirkt.

Der ESL Ligapokal ist seit der Einführung der gesonderten ersten Division der Amateur Series ein zweiter Versuch der ESL der Amateurszene eine größere Bühne zu geben. Die Einführung der ersten Division war eine gute Idee, hätte viel mehr Spieler und Teams locken können. Jedoch verpasste meiner Ansicht nach die ESL das Schaffen von Anreizen (z.B. Geldpreise, Premium) für die Teams. Natürlich ist diese weiterhin der Weg für die Qualifikation zur EPS, keine Frage. Mit der Teilnehmerliste in Form der Premiership-Teams (EPS & EAS 1st Division) hatte der Ligapokal seinen Reiz für die Teams der ersten Division. Es machte das Spielen in der ersten Division wieder attraktiver. Allerdings ist vielen Spielern der Weg von der Amateur bis in die Pro Series zu lang, es gibt zu viele Möglichkeiten, mitten in der Saison zwischen Ligen hin und her zu springen. Dementsprechend schwierig dürfte es für Teams aus dem Unterhaus werden, wirklich ein Team zu stellen, das die Auflagen der ESL erfüllt. Speziell die Thematik Mehrheits-Lineup wird so mancher Mannschaft die Teilnahme wohl verwehren.

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Der ESL-Ligapokal
nicht jeder darf mitspielen
Des Weiteren bringt die Erweiterung ein anderes Problem mit sich. Lasse ich vor meinem inneren Auge die letzte Ausgabe Revue passieren, ist mir vor allem eins in Erinnerung geblieben: Die Präsentation des Pokals war an Unprofessionalität kaum zu überbieten! Matthias 'Mase' Meyer, einer der CS/CS:S-Moderatoren, saß gemütlich auf dem Sofa und machte sich über die Namen der kleinen Teams lustig. Sprüche wie "Botparty klingt lustig, deshalb schaue ich mir das Spiel an" oder "teamKR.de, die haben gleich die URL in den Namen gepackt, damit überhaupt wer auf die Seite geht" (sinngemäß aus der Erinnerung rund um die erste CS-Auslosung heraus wiedergegeben) hinterließen einen mehr als faden Beigeschmack. Wie sollen Bemühungen im Bundestag mehr als 50 Abgeordnete anlocken, wenn man innerhalb der Community schon so die Bemühungen anderer in den Dreck zieht? Wieso geht man, wenn man es selbst - aus welchen Gründen auch immer - nicht schafft, nicht auf die Organisationen hinter den Teams zu und lässt sich durch diese Informationen über ihre jeweilige Mannschaft geben, die man verwenden kann, um diese zu präsentieren? Jeder kleine Clan, jeder kleine Verein und jedes Team, sollte doch ein gesteigertes Interesse daran haben, sich auf ESL TV ordentlich zu verkaufen. Warum nutzt man diese Manpower innerhalb der Community nicht für seine Zwecke? Man hat doch ein Media-Team im Hintergrund mit bekannten Gesichtern, warum lässt man nicht zu jeder Mannschaft einen 30-Sekunden-Clip basteln? Es erwartet wohl niemand eine minutenlange Präsentation á la Champions oder Europa League. Aber ist das nicht genau die Richtung, die man einschlagen müsste?

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Die Marke ESL
Synonym für Professionalität?!?
Mit der bloßen Erhöhung der Teilnehmerzahl ist es nicht getan. Es wirkt teilweise, als ob seitens der ESL wirkliche Konzepte fehlen und man den einfachsten Weg beschreitet. Natürlich gemäß der oftmals getätigten Aussagen „im Sinne des eSports“. Nur stellt sich da die Frage, inwieweit eine profitorientierte Firma über das Wohl des Hobbys von Millionen Spielern zu entscheiden vermag. Sind es nicht die Spieler selbst, die hier gehört werden sollten? Jedenfalls werden Formate wie der Ligapokal - und ich schließe an dieser Stelle die Pro Series mit ein - langfristig nur erfolgreich bleiben, wenn die Konzepte dahinter sich verbessern. Vielerorts wird bemängelt, dass es keine Typen á la Chefkoch mehr gibt. Auf einschlägigen Seiten wird nur die höchste deutsche Spielklasse berücksichtigt, auf ESL TV wird - zumindest wenn ich selten mal den Weg dorthin finde – fast mehr über die nächste Pizzabestellung der Moderatoren philosophiert, als dass man sich wirklich Gedanken über das Spiel macht und Spielzüge analysiert oder Spieler vorstellt. Stimmt ja, Spielervorstellungen sind unnötig, man sieht sowieso immer dieselben Akteure über die Mattscheibe flimmern. Ich möchte hiermit niemanden angreifen und mir ist bewusst, dass der eSport ohne die ESL heute nicht soweit wäre. Allerdings muss auch im Hause der ESL der nächste Schritt in Richtung Professionalität vollzogen werden, insbesondere im nationalen Sektor. Will man das langfristige Bestehen sichern, muss mehr (Zeit und/oder Geld) in den Amateurbereich investiert werden.

Es kann nicht sein, dass die erste Pokalauslosung Wochen vorher angekündigt wird und dabei so ein langweiliger Stuss rauskommt, weil sich Moderatoren offenkundig nicht vorbereitet haben. Kein Wunder, dass die zweite Auslosung nur noch einen Tag im Voraus bekannt gegeben wurde und die folgenden im Anschluss an die Spiele stattfanden - so hatte man schließlich eine wunderbare Ausrede, weshalb man sich nicht vorbereiten konnte. Ich bezweifle noch, dass die ESL die Kapazitäten hat, um eine ordentliche Präsentation von nun maximal 256 Teams und Spielern zu gewährleisten. Und damit würde der Ligapokal wohl noch mehr im Sumpf der Preisgeld-Turniere untergehen. Das kann und darf eigentlich nicht der Anspruch der Schildkröten sein.

HomeStory Cup III HD Pass & Roster bekannt
Verfasst am 12.06.2011 um 01:31 Uhr von gdogg
Wie man auf der ESL Seite lesen kann, wurde nun ein weiter schwung HD Pässe für
Dennis „Take“ Gehlens HomeStory Cup zur verfügung gestellt. Der Private Cup geht nun in die 3te Runde und es haben laut ESL 35 Spieler zugesagt. Das besondere an dem Cup ist, das der Cup in Dennis seiner endlich neuen Wohnung stattfinden wird.

Der Cup findet vom Donnerstag den 23. Juni um 17 Uhr statt und soll bis voraussichtlich Sonntag den 26. Juni 20 Uhr gehen.

Der Pass kostet im Premium Shop in der einmal Zahlung 4 €uro später an der sogennanten Abendkasse (Virtuell) soll der Pass dann 5 €uro kosten.
Für leute die ständig bzw. oft ESL TV schauen, gibt es den Pass schon für sage und schreibe 2,50 €uro.

Gespielt wird in der Gruppenphase und in den Playoffs Best of Three (Bo3). In Lower Bracket und Winner Bracket Finale wird Best of Five (Bo5) gespielt. Damit den Zuschauern auch etwas geboten wird.

Lineup:
IdrA
White-Ra
DIMAGA
GoOdy
TLO
HuK
Jinro
ClouD
Socke
HasuObs
Ret
NaNiwa
DarKFoRcE
DeMusliM
ThorZain
Naama
Kas
Grubby
SjoW
mOOnGLaDe
Tarson
XlorD
SaSe
Mondragon
]HayprO
Machine
Bischu
Jimpo
Tyler
Adelscott

+ 3 Koreanische Spieler

Quelle: ESL News

Wir sind in der Alpen EPS!
Verfasst am 16.03.2011 um 17:27 Uhr von ekaiii
Genau so ist es, wir sind in der Alpen EPS. Nachdem wir die Relegation als Zweiter abgeschlossen haben, freuen wir uns, dass wir nächstes Jahr in der höchsten österreichischen Spielklasse spielen dürfen. Aber ich erzähle euch jetzt, wie es uns bei den Matches und vor diesen ergangen ist. Die Geschichte könnte von einem Hollywood-Autor stammen, so spannend war es.

Das erste Spiel: 24Karat
Spielerfoto
Es war der 13. März 2011 gegen 13.00 Uhr, als die Kreuzritter sich im Teamspeak getroffen haben und die Strategien wie Spielzüge nochmals durchgesprochen haben. Aber dann ging es los. Nach einem PCW auf de_inferno, den wir hoch gewonnen haben ging es direkt auf dem Server von 24Karat, unseres ersten Gegners in der Relegation.

Mit einem schmerzenden Kopf vom Vorabend gingen MnKr_ , n1x und LOWLEZZ auf das Schlachtfeld in die Wüste. Ja, die Map war de_dust2. Eigentlich eine Karte, die uns gut liegt. Na ja, nach zehn Minuten des Einspielens fragten wir uns, wo der letzte Spieler von ihnen ist. Da erfuhren wir, dass er erst zirka in 30 Minuten erscheinen werde. Wir wurden unruhig und wollten schon anfangen, das lange Warten liegt uns einfach nicht, die ganze Konzentration und Motivation sind dadurch einfach wieder am Tiefpunkt.

Und so sind wir dann ungefähr um 14.50 Uhr ins Spiel gegangen, verloren sogleich unsere erste Pistolenrunde. Langsam, langsam konnten wir uns sammeln und uns doch noch eine 7:8-Niederlage auf der T-Sete erspielen. Doch auch als CT sind wir zu spät ins Spiel gekommen, konnten nicht mehr die verlorenen Runden aufholen. Somit verloren wir die erste Map.

Zweite Map, neues Glück, so sind wir auch in das Spiel gegangen – diesmal: de_inferno. Fast Souverän haben wir die CT-Seite gewonnen, mit 12:3. So konnten wir entspannt die Seiten wechseln. Die T-Seite war dann auch wieder schneller vorbei, als gedacht. Mit einem 4:4 konnten wir auf die entscheidende dritte Map wechseln, de_train. Die Motivation hat nicht lange gehalten. Als wir dann mit einem sichtlich nervösen Spielstil die CT-Seite dennoch mit 9:6 gewonnen haben, konnten wir anschließend die folgende Terror-Pistol für uns entscheiden. Und konnten somit drei weitere, wichtige Runden auf unser Konto schreiben. Dennoch ging ab dem Zeitpunkt einfach gar nichts mehr, wir verloren alle weiteren Runden.

Loser-Bracket: ALPCON schlagen oder Träume begraben
Spielerfoto
Loser-Bracket, willkommen. ALPCON gegen teamKR, wer kämpft sich weiter? Vorab sage ich, dass dieses Match ein Spiel bleiben wird, was uns noch lange im Kopf bleiben wird. Mit neuer Energie wollten wir in das Spiel gehen, aber ich denke, das war etwas zu viel. de_tuscan war die erste Map, unsere beste eingespielte. Na ja, das, was ihr dann gesehen habt, sah ganz anders aus, so ein schlechtes Spiel haben wir selten gespielt. Ich komme direkt auf das Ergebnis. Ich glaube, das sagt mehr als 1000 Worte. Mit 5:16 haben wir de_tuscan verloren. Aber was soll es, de_train steht wieder an. Diesmal wollen wir es besser machen, dachten wir uns.

Es war bei uns im Teamspeak still, wir machten eine kurze, zehnminütige Pause. Einige nutzten die Zeit, um vom PC wegzugehen, frische Luft zu schnappen. Man merkte die leichte Anspannung, eine weitere Niederlage und wir können die EPS vergessen. Wir hatten die Seitenwahl, natürlich entschieden wir uns wieder für die CT-Seite. Manche Positionen und manche Situationen waren zu leicht her geschenkt, wir konnten nur mit 10:5 gewinnen. Eigentlich ein sehr gutes Resultat. Aber dann dachten wir wohl wieder an das Spiel gegen 24Karat, wo wir auf der T-Seite keine weitere Runde mehr nach dem 3:0 geholt haben. Wir verloren diesmal direkt die erste Runde und die Stimmung war auf dem Nullpunkt. So wie es sein muss, habe ich als Team-Captain uns nochmal Mut zusprechen wollen, es waren ja noch genug Runden zu spielen. Doch ich muss sagen, ich habe nie, aber wirklich nie eine Sekunde daran gedacht, dass wir echt verlieren. Nach weiteren verloren Runden, 1:8 inzwischen aus unserer Sicht, brachte MnKr_ einen kleinen Wendepunkt, als er sagte „ Jungs, lasst uns mal versuchen öfters auf B zu spielen, der steht da alleine. Gesagt, getan. So holten wir uns drei Runden in Folge und dann sah die Sache gar nicht mal mehr so schlecht aus. Aber dann holte unser Gegner eine Sparrunde, die Runde hätten wir nicht verlieren müssen. Spielstand zu der Zeit 4:9 – ALPCON brauchte eine Runde für ein Unentschieden. Dank guter Aktionen von einzelnen Spielern holten wir uns wirklich, hart umkämpft, Runde für Runde; konnten die Map noch irgendwie für uns entscheiden. Uns ist ein Stein vom Herzen gefallen, als wie die Letzte Runde geholt haben.

Letzte Map gegen ALPCON: de_dust2. Mit einigen Gather-Taktiken und schnellen Spielzügen konnten wir die Terrorseite mit 13:2 für uns entscheiden. Und die CT-Seite ging ebenfalls schnell zu Ende, MnKr_ beendete die entscheidende Runde mit einer Pumpgun.

Das Entscheidungsspiel
Spielerfoto
Das letzte Spiel steht an, erneut 24Karat. jetzt gibt es eine Revanche, das war unser Gedanke in diesem Moment. Als Luxifa noch mal zu uns in den Channel gekommen ist und gesagt hat, wir sollen die jetzt genau so überrennen wie ALPCON und uns nochmal das Vertrauen geschenkt hat, dass wir das hundertprozentig schaffen, sind wir ins Spiel gestartet. Es war ein schönes Wiedersehen auf de_inferno, die wir ja im ersten Spiel 16:7 gewonnen haben. Und so schön wie es gegen unseren letzten Gegner aufgehört hat, ging es weiter. Mit exakt 16:7 gewannen wir wieder und so ging es auf de_dust2. Wir spielten um Längen besser als im ersten Spiel, eigentlich unglaublich was bei uns so alles passiert ist in der gesamten Zwischenzeit bei der Relegation. Aber so wie wir gespielt haben am Schluss, haben wir die letzte Map der Relegation mit 16:5 gewonnen. Es war eine unbeschreibliche Stimmung bei uns im Teamspeak, die aber nicht lange angehalten hat.

Wir haben direkt nach dem Spiel besprochen, wie es weiter gehen soll, und ob LOWLEZZ echt noch die Zeit findet, weiter zum Training zu erscheinen. Leider kann er in der nächsten EPS-Saison nur den sechsten Mann machen. Natürlich war uns das klar, aber wir wollen halt echt schauen, ob es sich nicht noch anders entwickeln würde. Wir suchten also jetzt noch einen Spieler und sind unklar ins Bett gegangen. Aber ich erfuhr, dass ein alter Freund, den ich über Jahre kenne, Interesse hätte bei uns zu spielen. Seine Vorstellung folgt...

Und ich bedanke mich wirklich bei jedem Zuschauer, ohne euch hätten wir sicher nicht nochmal so einen großen Push gehabt.
Und wenn ich da lese, wie spannend wir es gemacht haben, muss ich schmunzeln. Ich habe noch nie so eine spannende Relegation gesehen wie wir sie hatten. Wie gesagt, Hollywood-reif.


Euer
Dimitris 'ekaaai' Filoxenidis